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TÜV SÜD: Das sind die Cyber-Security-Trends 2019

München (ots) – Die Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung durch das Internet of Things (IoT) eröffnen enorme Chancen – zugleich bergen sie aber unvorhersehbare Risiken und bieten gefährliche Angriffsflächen für neue Formen der Cyberkriminalität. Allein in Deutschland werden zwei von drei Unternehmen jährlich Opfer von Hackerangriffen. TÜV SÜD erklärt, worauf Unternehmen 2019 beim Thema Cyber Security besonders achten sollten.

„Cyberkriminelle entwickeln in rasender Geschwindigkeit immer neue Angriffsformen auf Unternehmen und kritische Infrastruktur. Deshalb ist es entscheidend, kontinuierlich in Cyber Security zu investieren, um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten“, sagt Andy Schweiger, Managing Director Cyber Security Services von TÜV SÜD. „Als neutraler Partner liefert TÜV SÜD dafür die technische Expertise und hilft, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.“ Diese neun Trends stehen 2019 laut den Cyber-Security-Experten von TÜV SÜD auf der Agenda:

1 – Datenschutz und DSGVO: Einmal ist keinmal

Die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit 25. Mai 2018 endgültig in Kraft ist, stellt viele Unternehmen immer noch vor große Herausforderungen. Nach ersten Bußgeldern im November 2018 steigt auch der Druck auf Unternehmen, stärker in IT-Sicherheit zu investieren. Dabei sollten sie nicht länger auf punktuelle, interviewbasierte Datenschutz-Audits setzen, denn nur Systembetrachtungen können ein ganzheitliches Monitoring sicherstellen. Nachhaltiger Datenschutz erfordert kontinuierliche Investitionen in IT-Sicherheit.

2 – Social Engineering: Schwachstelle Mensch

Unternehmen nutzen ausgefeilten technischen Methoden wie Threat Intelligence Services und Penetration-Tests, um IT-Schwachstellen zu erkennen. Die Schulung von Mitarbeitern zum Thema IT-Sicherheit hat leider oft nicht den gleichen Stellenwert. Dabei gehört das „Social Engineering“ längst zum Standardrepertoir von Cyberkriminellen. Zum Beispiel beim „CEO Fraud“: Dabei wird der CEO als vermeintlicher Absender einer oft täuschend echt wirkenden Phishing-E-Mail benutzt. Durch gezielte Aufklärung und Schulungen, wie sie TÜV SÜD anbietet, lässt sich diese Gefahr zumindest reduzieren. Angriffe durch Social Engineering stellen einen vergleichsweise geringen Aufwand dar und werden 2019 weiter zunehmen.

3 – The rise of „Shadow IT“: Den Stecker ziehen

Investitionen in neue IT-Landschaften oder Unternehmenszukäufe sind komplexe Projekte, die oft eine große Herausforderung darstellen. Dabei wird häufig vergessen, alte oder nicht mehr benötigte Geräte tatsächlich vom Netz zu nehmen. Diese Altlasten – oder auch „Shadow IT“ – stellen ein beliebtes Angriffsziel dar, denn veraltete Betriebssysteme und fehlende Sicherheitsupdates bieten ein bequemes Einfallstor ins Unternehmensnetzwerk. Risiken lassen sich minimieren, indem man die IT-Infrastruktur kontinuierlichen Sicherheitsüberprüfungen unterzieht und Altlasten aufräumt.

4 – Vernetzte Industrieanlagen: Sicherheit von Anfang an mitdenken

Um die Chancen des Industrial Internet of Things (IIoT) zu nutzen investieren Unternehmen in vernetzte Produktionsanlagen. Die Sicherheit sollte dabei von Anfang an mitgedacht werden, denn vernetzte Industrieanlagen nachträglich gegen Cyberangriffe abzusichern ist aufwändig und kostspielig. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wurden 2017 rund 70 Prozent aller Unternehmen in Deutschland Ziel eines Hackerangriffs. Schwachstellenscans und tiefergehende Security Assessments, wie TÜV SÜD sie anbietet, helfen, den Sicherheitsstatus der eigenen Industrieanlage einzuschätzen.

5 – Sprachbarrieren überwinden: Austausch zwischen Fach- und Führungskräften fördern

Immer mehr Unternehmen erklären Cyber Security zur Chefsache. Damit wird Cyber Security nicht nur für IT-Manager, sondern zunehmend auch für das C-Level-Management im operativen Geschäft zu einem zentralen Thema. Die Sprache, die Führungskräfte und IT-Experten sprechen und auch der Blickwinkel auf viele Themen, ist aber häufig sehr unterschiedlich. Hier hilft zielgruppengerechte Kommunikation. Verständigungsprobleme verzögern sonst notwendige Investitionen in die IT-Sicherheit.

6 – Kryptomining vs. Ransomware: Schürfen statt schädigen

Allein in Deutschland kam es laut Branchenverband Bitkom im Jahr 2016 und 2017 zu einem Wirtschaftsschaden von 43 Milliarden Euro durch Schadsoftware. 2019 ist mit einem stärkeren Trend zu Kryptomining zu rechnen. Dabei werden zwar keine Daten beschädigt oder gestohlen, die eigene IT-Infrastruktur wird aber ohne Wissen des Besitzers zum Schürfen von Kryptowährung genutzt. Durch „Security by Design“ werden Sicherheitsanforderungen an Soft- und Hardware schon während der Entwicklung berücksichtigt, um späteren Sicherheitslücken vorzubeugen.

7 – Auch Cyberkriminelle nutzen Künstliche Intelligenz

Cyberangriffe werden immer häufiger mit Machine Learning und Künstlicher Intelligenz umgesetzt. Zur Abwehr reicht das sogenannte „Pattern Matching“, also der Abgleich mit bekannten Mustern, nicht mehr aus. Unternehmen sollten deshalb auf das Erkennen von Anomalien setzen und selber Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) für die Cyber Security einsetzen. So werden ungewöhnliche Aktivitäten früh erkannt.

8 – Cloud Security: Sicher verschlüsselt

Laut einer Bitkom-Umfrage halten 57 Prozent der befragten Geschäftsführer und IT-Verantwortlichen ihre Unternehmensdaten in der Public Cloud für „sehr sicher“ oder „eher sicher“. Die sicherste und datenschutzkonformste Lösung ist eine verschlüsselte Cloud, wie TÜV SÜD sie mit seiner Tochtergesellschaft Uniscon anbietet. Die Übertragung und Speicherung von Daten erfolgen verschlüsselt und auch der Cloudanbieter hat darauf keinen Zugriff.

9 – Nationstate Attacks

Großangelegte, professionelle Cyberangriffe durch staatliche Akteure werden 2019 weiter zunehmen. Bei der Auswahl von Cyber Security-Software sollte deshalb auch die Herkunft der Anbieter berücksichtigt werden. TÜV SÜD begleitet Unternehmen als neutraler Partner und unterstützt herstellerunabhängig bei der Suche nach den optimalen Lösungen.

Weitere Informationen rund um das Thema Cyber Security gibt es unter https://www.tuev-sued.de/fokus-themen/it-security.

Schulungen der TÜV SÜD Akademie finden Sie unter: https://www.tuev-sued.de/akademie-de/seminare-management.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/TÜV SÜD AG“

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Dimension Data eröffnet Zentrum für digitale Arbeitsplatzkonzepte im Silicon Valley

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Bad Homburg (ots) – Moderne Arbeitsplatzkonzepte werden für Unternehmen in Deutschland immer wichtiger. Um sie erfolgreich umzusetzen, kommt es auf eine fortschrittliche Unternehmenskultur und entsprechende IT-Ausstattung an. Auf der technologischen Komponente der Arbeitswelt von morgen liegt der Fokus des neuen „Digital Workplace Center of Excellence“ von Dimension Data. Vom kalifornischen Silicon Valley aus erprobt der IT-Dienstleister zusammen mit Partnern neue Arbeitsplatztechnologien und -konzepte für Unternehmen weltweit. Auch Besuchern steht das Zentrum offen.

Innovative Ideen für den Arbeitsplatz von morgen! Mit dem Anfang Oktober eröffneten „Digital Workplace Center of Excellence“ baut Dimension Data seine Expertise im Bereich Arbeitsplatz der Zukunft weiter aus. Das Zentrum, das Teil des NTT Global Innovation Centers der NTT Gruppe in Palo Alto ist, ist ein Ort für Technologievernetzung, -weiterentwicklung und Austausch. Dort testet und präsentiert Dimension Data unter anderem Collaboration- und Security-Tools, intelligente, digitale Workspace-Plattformen und optimierte Endgeräte führender Anbieter wie Cisco, VMare und Apple. Um die Benutzerfreundlichkeit und das Zusammenspiel der verschiedenen Technologien zu verbessern, kommen Dimension Data Endpoint Lifecycle Management (ELM) Services zum Einsatz.

„Das Digital Workplace Center of Excellence zeigt anschaulich, wie die Zukunft der Arbeit aussehen wird. Die Entwicklungen vor Ort kommen auch Unternehmen und Arbeitnehmern in Deutschland zugute“, betont Ellen Kuder, Director Digital Workplace bei Dimension Data Deutschland. „Mitarbeiter werden zunehmend flexibler und nicht nur vom Büroschreibtisch aus arbeiten. Um die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, sollten Unternehmen nicht nur in modernste Sprach-, Video- und Endnutzerlösungen investieren. Sie müssen auch sichere IT-Infrastrukturen schaffen, die von überall aus zugänglich sind und neue, innovative Formen der Zusammenarbeit ermöglichen.“

Auch Besuchern steht das Center of Excellence offen. Sie können sich über die neuesten Technologien und Trends zum Arbeitsplatz der Zukunft informieren und mit den Experten von Dimension Data austauschen.

Folgende Technologien sind unter anderem vor Ort im Einsatz:

– Sicherheitslösungen zur Verhinderung von Phishing-Angriffen, zum Schutz kompromittierter Anmeldeinformationen und zur Erkennung bösartiger Anwendungen
– Moderne Kollaborationslösungen zur drahtlosen Präsentation, für Whiteboard-, Video- oder Audiokonferenz und zur Kommentierung gemeinsamer Inhalte
– Lösungen zur optimalen Bereitstellung und Verwaltung von Endpunkten in einer von mehreren mobilen Geräten genutzten Umgebung
– Plattformen zur Erfassung von Raum- und Technologienutzung, zur besseren Visualisierung von Terminplänen und Arbeitsplatzanalysen
– Lösungen für die einfache und sichere Bereitstellung und Verwaltung von Anwendungen auf jedem Gerät durch die Integration von Zugriffskontrolle, Anwendungsmanagement und
Multiplattform-Endpunktmanagement

„Unternehmen, die diesen Neuerungen aufgeschlossen gegenüberstehen und in den Arbeitsplatz der Zukunft investieren, profitieren doppelt“, so Ellen Kuder. „Denn die neuen Technologien und Möglichkeiten der Zusammenarbeit fördern nicht nur die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und Prozesse, sondern führen auch zu motivierteren und qualifizierteren Mitarbeitern.“

Über Dimension Data

Dimension Data befähigt Unternehmen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und die digitale Transformation im Unternehmen umzusetzen. Der IT-Dienstleister begleitet seine Kunden in allen Phasen des technologischen Wandels, wobei der Fokus auf digitalen Infrastrukturen, Hybrid Cloud, Workspaces for tomorrow, Cybersecurity und Network as the Platform liegt. Dimension Data ist offizieller Technologiepartner der Amaury Sport Organisation, Ausrichter der Tour de France, und Titelpartner des südafrikanischen Radrennteams Dimension Data/Qhubeka. Mit einem Umsatz von 8 Mrd. US-Dollar und Niederlassungen in 57 Ländern ist Dimension Data seit 2010 Teil der NTT Group. Zur NTT Gruppe in Deutschland gehören neben Dimension Data die Unternehmen Arkadin, e-shelter, itelligence, NTT Communications, NTT DATA und NTT Security. In Deutschland repräsentiert die NTT Gruppe rund 5.300 Mitarbeiter und einen Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Euro. Weitere Informationen zur globalen NTT Group finden Sie auf www.ntt-global.com

 

Quelle: presseportal.de

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SECUR‘IT CUP 2018 von Kaspersky Lab
10.000 US-Dollar gewinnen und die digitale Sicherheit von Morgen aktiv mitgestalten

Kaspersky SecurIT

Der Auftrag könnte spannender kaum lauten: „Die IT-Industrie sieht sich heute mit Sicherheitsproblemen konfrontiert, die vor wenigen Jahren noch als Science Fiction abgetan worden wären. Lösen Sie diese so intelligent und kreativ wie möglich!“

Doch obwohl der Bereich Cybersicherheit ein unglaublich zukunftsorientiertes, anspruchsvolles und immer wichtiger werdendes Berufs- und Tätigkeitsfeld mit großartigen Karrierechancen darstellt, fehlt es innerhalb der Branche an talentiertem Nachwuchs.

Deshalb sucht Kaspersky Lab im Rahmen des neu konzipierten, globalen Studentenwettbewerbs SECUR‘IT CUP 18 engagierte und hochmotivierte Studierende aller Fachrichtungen zwischen 18 und 28 Jahren, die in einer sich technologisch rasant entwickelnden Welt aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitwirken wollen.

Registrieren Sie sich deshalb bis spätestens 30. September mit Ihrer Idee oder Ihrem Projekt hier

Insbesondere in den Industrienationen nutzen Menschen heute eine Vielzahl internetbasierter Gadgets und Tools, um ihr Leben bequemer, interessanter oder unterhaltsamer zu gestalten. Doch mit zunehmender Digitalisierung und stetig wachsenden Datenmengen nimmt auch die Zahl von Sicherheitsverletzungen exponentiell zu. Die Nachfrage nach Cybersicherheitsexperten wird folglich zukünftig weiter steigen.

Im Rahmen des SECUR‘IT CUP 18 möchte Kaspersky Lab deshalb baldigen Berufseinsteigern in praxisnahen Wettbewerbsszenarien demonstrieren, wie vielschichtig und wichtig dieser technologische Bereich für die Zukunft unserer immer stärker vernetzten Welt ist – und welches Karrierepotenzial sie in einer stetig wachsenden Branche erwartet.

Teilnehmer können für ihr Projekt zwischen drei Technologiebereichen wählen:

Connected Health

Internet der Dinge

Personal Security

Alle Teilnehmer, die mit ihren Ideen überzeugen konnten, erhalten im nächsten Schritt die Möglichkeit, im Rahmen von Hackathons neue Ideen zu entwickeln und ihre eigenen Vorstellungen und Visionen umfassend umzusetzen. Die Veranstaltungen erfordern keine speziellen technischen Fachkenntnisse und sind für Studierende aller Fakultäten offen. Alle Teilnehmer können, entweder bereits im Vorfeld oder erst während des Hackathons, ein eigenes Team bilden. Die besten Mannschaften erhalten wertvolle Preise und haben weiterhin alle Chancen, in das große Finale einzuziehen.

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Massiver Bedarf an Technologiespezialisten und Weiterbildung bis 2023

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Symbolbild

Berlin (ots) – Aktuelle Studie von Stifterverband und McKinsey: Bis 2023 werden 700.000 Technologie-Spezialisten zusätzlich benötigt. Mehr als 2,4 Millionen Erwerbstätige müssen weitergebildet oder umgeschult werden.

Durch Digitalisierung und Automatisierung ergeben sich für die Arbeitswelt in fünf Jahren zwei große Herausforderungen: Bis zum Jahr 2023 werden bis zu 700.000 Technologiespezialisten benötigt. Mehr als 2,4 Millionen Erwerbstätige werden sich weiterbilden müssen, um ihre Kompetenzen in digitalem Lernen, vernetzter Teamarbeit oder unternehmerischem Agieren auszubauen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer neuen Studie von Stifterverband und McKinsey & Company mit dem Titel Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen. Für die Studie wurden mehr als 600 Großkonzerne, mittlere und kleine Unternehmen sowie Startups befragt.

Nach Einschätzung der befragten Unternehmen werden die 700.000 zusätzlichen Technologiespezialisten in allen Branchen und Industriezweigen gebraucht. Besonders groß ist der Bedarf an Experten zum Thema komplexe Datenanalyse (455.000). Außerdem benötigen die Unternehmen absehbar bis zu 80.000 nutzerorientierte Designer, jeweils rund 66.000 Web-Entwickler und Experten für Konzeption und Administration von vernetzter IT-Systeme sowie 27.000 SmartHardware– und Robotik-Entwickler.

Größter Weiterbildungsbedarf besteht beim digitalen Lernen

Neben der Nachfrage nach neuen Mitarbeitern steigt aber auch die Notwendigkeit von Weiterbildung: Auch digitale und nicht-digitale Schlüsselqualifikationen für Mitarbeiter aller Branchen werden immer wichtiger. Die Fähigkeit zur Kollaboration wird künftig von fast allen Mitarbeitern gefordert. Der größte Weiterbildungsbedarf besteht der Umfrage zufolge aber beim digitalen Lernen, der Fähigkeit der Mitarbeiter, sich selbst immer wieder Wissen anzueignen und fortzubilden insbesondere auch bei und durch die eigene Nutzung digitaler Medien.

„Die Studie zeigt, dass Deutschland Digitalexperten in großem Ausmaß fehlen und so das Innovationspotenzial unseres Landes bedroht ist. Aber auch die nicht-technische Belegschaft benötigt in großem Umfang neue digitale Schlüsselqualifikationen“, resümiert Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Der kompetente Umgang mit digitalen Technologien wird die zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

McKinsey-Seniorpartner Jürgen Schröder rät, die sich immer wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes kontinuierlich zu analysieren: „Nur so können Unternehmen und private Weiterbildungsanbieter gezielt neue Angebote entwickeln oder bestehende Inhalte und Formate anpassen. Langfristig sollte das Thema Weiterbildung viel stärker im gesamten Bildungssystem verankert sein. Hochschulen und Berufsbildung sollten ihre entsprechenden Angebote viel stärker an den künftig benötigten Fähigkeiten orientieren.“

Die Analyse von Stifterverband und McKinsey Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen ist das erste von vier Diskussionspapieren, die im Rahmen der Future-Skills-Initiative des Stifterverbandes erstellt wurden. In den weiteren Papieren zu den Veränderungen am Arbeitsmarkt durch Digitalisierung werden konkrete Herausforderungen und Handlungsoptionen für Personalabteilungen, Bildungseinrichtungen und die Politik im Mittelpunkt stehen.

Die Studie Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen zum Download finden Sie unter <https://www.future-skills.net>

Quelle: presseportal.de

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Studie: Neun Millionen Deutsche fragen Alexa und Siri, 9 von 10 Erwachsene in Deutschland nutzen digitale Endgeräte – Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz als Treiber

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Nürnberg (ots) – Die Digitalisierung hat im Zuhause der Bundesbürger längst Einzug gehalten. Insgesamt 93 Prozent der Deutschen nutzen mindestens ein digitales Endgerät. Digitale Sprachassistenten wie Alexa, Siri oder Google Home werden mittlerweile von 13 Prozent der Deutschen genutzt – das entspricht knapp neun Millionen Nutzern unter den erwachsenen Deutschen. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Liquidität 50Plus“ im Auftrag der TeamBank, für die 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren befragt wurden.

Am meisten verbreitet ist das Smartphone – 83 Prozent der Befragten nutzen mittlerweile ein internetfähiges Handy, 76 Prozent sogar täglich. Sehr verbreitet sind auch Laptops: 69 Prozent nutzen die portablen Computer – damit liegen sie vor stationären Desktop-PCs, die von 63 Prozent genutzt werden. 40 Prozent der Befragten sitzen sogar täglich am Laptop, 36 Prozent am Desktop-PC. Rund die Hälfte der Befragten nutzt Tablets, 28 Prozent täglich.

Digitale Sprachassistenten wie Alexa oder Siri werden immerhin schon von 13 Prozent der Deutschen genutzt. Knapp jeder Zehnte trägt ein Miniatur-Computersystem wie beispielsweise Fitness Tracker oder Smartwatches am Körper – die sogenannten Wearables. Die enorme Verbreitung internetfähiger Endgeräte zeigt, dass der digitale Wandel jetzt bei fast allen Deutschen angekommen ist. Durch die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz ist ein Ende dieses Booms nicht absehbar.

Im Bankgeschäft wird die persönliche Beratung bevorzugt

Wenn es um ihre Finanzen geht, vertrauen die meisten Bundesbürger nach wie vor ihrem Bankberater. Insbesondere in Kreditangelegenheiten nehmen mehr als 80 Prozent der Befragten eine persönliche Beratung gerne in Anspruch. Die Beratung über den Bildschirm per Videotelefonie ist für knapp ein Fünftel eine Alternative zum Gespräch von Angesicht zu Angesicht. 13 Prozent würden gern mit einem Berater chatten, ebenso viele schätzen den Austausch per Mail. „Unsere Kunden bevorzugen in der Regel die persönliche Beratung, was auch durch die Ergebnisse unserer Studie bestätigt wurde“, sagt Alexander Boldyreff, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG, die vor allem für ihre Produktfamilie easyCredit bekannt ist. Wir beobachten aber, dass digitale Kontaktpunkte immer beliebter werden. Über Videotelefonie, Chats oder per E-Mail können Kunden unabhängig von den Filialöffnungszeiten von zu Hause aus oder unterwegs Beratung in Anspruch nehmen.“ Vor allem die Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren sind überdurchschnittlich offen für diese digital vermittelte Beratung: Knapp ein Drittel würde sie gern nutzen.

Was Siri und Alexa als digitale Alleskönner im Wohnzimmer schon leisten, steckt beim Thema Finanzen noch in den Kinderschuhen. Online-Chats mit einem Computerprogramm, das Fragen versteht und automatisiert einen Finanzierungsvorschlag auswirft, würden vier Prozent der Befragten gerne nutzen. Große Vorteile der Digital-Beratung sind die ständige Erreichbarkeit und die Zeitersparnis – das sagt der Studie zufolge eine große Mehrheit derjenigen, die sie heute schon nutzen. Noch überwiegt allerdings die Skepsis: 71 Prozent derjenigen, die digitalen Beratern lieber aus dem Weg gehen, trauen den Computerprogrammen schlicht keine individuelle Beratung zu. „Es ist wichtig, dass sich die Kunden mit der neuen Technik nicht alleine gelassen fühlen“, sagt Boldyreff. „Deshalb achten wir darauf, dass wir erstklassige Beratung über alle Kanäle hinweg anbieten.“

Eine Infografik zur Studie steht unter https://www.teambank.de/medien/presse/ zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:

Die Studie „Liquidität 50Plus“ untersucht Liquidität und Konsumverhalten der Generation 50Plus im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung. Im Frühjahr 2018 befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TeamBank AG 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die Interviews der repräsentativen Bevölkerungsbefragung wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durchgeführt. Zusammen mit der Befragung wurde das easyCredit-Liquiditätsbarometer ermittelt, welches die Stimmung zur finanziellen Situation der Bundesbürger erfasst.

Kurzprofil:

Die TeamBank AG ist mit der Produktfamilie easyCredit der Experte für Liquiditätsmanagement in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Durch die Bereitstellung und Vernetzung innovativer Produkte und Services erhalten die Kunden einfach, überall und zu jeder Zeit Zugang zu Liquidität. Wichtige Elemente des digitalen Ökosystems sind zum Beispiel der Ratenkredit easyCredit und das medienbruchfreie Bezahlverfahren ratenkauf by easyCredit.

Quelle: presseportal.de

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Der digitale Supermarkt

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Gemeinsame Entwicklung von Wirecard und T-Systems

Deutsche Telekom – Wirecard und T-Systems arbeiten mit Händlern am digitalen Supermarkt: Das Konzept sieht vor, dass Konsumenten beispielsweise zuhause über eine App ihre Einkaufsliste festlegen. Im Geschäft verbinden sie ihr Smartphone mit einem Einkaufswagen – dieser leitet sie interaktiv passend zur Shopping-Liste durch das Geschäft. Der Einkaufswagen zeigt auf eigenen Bildschirmen, welche Produkte aus der Einkaufsliste bereits im Warenkorb liegen, passend dazu bekommen Kunden individuelle Informationen und Angebote. An bestimmten Punkten im Laden erfassen Sensoren die Route. Kunden scannen am Ende des Einkaufs die gewünschten Produkte per App, danach zahlen sie schnell und einfach mit nur einem Klick.

Wirecard und T-Systems unterstützen den Einzelhandel bei der Digitalisierung und arbeiten dazu seit April 2016 zusammen.

Einfacher und schneller einkaufen

Kunden und Händler profitieren gleichermaßen: Die Kunden können ihre App inklusive ihrer digitalen Einkaufsliste schnell mit dem Einkaufswagen verbinden – und vor allem beim Bezahlen Zeit sparen. Der Händler sieht über die erfassten Daten die präferierten Wege der Kunden. Dies gibt ihm wertvolle Hinweise, wo er seine Produkte gut präsentieren kann. Der neue Prototyp des vernetzten Einkaufswagens nutzt IoT-Technologie mit KI-Algorithmen. Er macht transparent, wie sich das Einkaufserlebnis im Laden durch komplett digitale Lösungen verändert – und er kann die proprietären Kassensysteme ersetzen.

Dirk Rumler, Leiter Retail bei T-Systems sagt: „Die stationäre Einzelhandelsbranche muss sich stark verändern, nur so kann sie mit dem rasanten Wachstum des Online-Handels Schritt halten. Es ist echter Innovationsgeist gefragt. Dies beginnt mit dem Vernetzen der Kanäle und reicht bis hin zum personalisierten Einkauf vor Ort ohne lange Warteschlangen. Neue digitale Ansätze in Kombination mit starken Partnern stärken den Einzelhandel nachhaltig im Wettbewerb. Wir freuen uns somit, Einzelhändlern das Konzept mit Wirecard zur Digitalisierung des Supermarktes näherzubringen.“

Alexander Hahn, VP POS Retail Solutions bei Wirecard, fügt hinzu: „Wir gehen davon aus, dass in fünf Jahren der Großteil der Einzelhändler einen sogenannten Seamless Checkout unter anderem über Apps anbieten wird. Erfolgreiche Einzelhändler konzentrieren sich bereits heute vor allem auf die Perfektionierung des Erlebnisses vor Ort, und weniger auf die tatsächliche Abwicklung eines Handelsgeschäfts. Zahlungsprozesse geraten so immer mehr in den Hintergrund, und vollintegrierte digitale Lösungen sind der Weg der Zukunft. Mit der digitalen Einkaufs-Lösung zeigen T-Systems und Wirecard, wie Einzelhändler jetzt proaktiv auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen können.“

Quelle: www.pre-view-online.com

Bildquelle:  DTAG/pre-view-online.com

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TÜV Rheinland: In fünf Jahren rund 500 vernetzte Geräte in jedem Privathaushalt

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Köln (ots) – Cybersecurity Trends 2018: Smart Home schon bald Standard / Datensicherheit und Schutz vor „Cyber-Einbrüchen“ hängt hinterher / Unabhängige Prüfungen für vernetzte „smarte“ Produkte erforderlich / Cybersecurity Trends 2018 verfügbar unter www.tuv.com/cybersecurity-trends-2018

Das Smart Home ist längst Realität, aber noch nicht Standard. International führende Experten von TÜV Rheinland gehen davon aus, dass sich das sehr schnell ändern wird: Bereits in fünf Jahren werden sich ihrer Einschätzung nach in jedem Privathaushalt rund 500 Geräte, Produkte, Anwendungen und Komponenten befinden, die internetfähig sind oder bereits mit dem Internet verbunden sind. Dies ist eine Prognose aus den Cybersecurity Trends 2018 von TÜV Rheinland, die der weltweit tätige Prüfdienstleister für Qualität und Sicherheit veröffentlicht hat. Das Problem: Viele dieser „smarten“ Produkte und Anwendungen sind nicht ausreichend auf Datensicherheit und Cybersecurity überprüft.

Vernetzte Geräte sammeln Daten und tauschen sie aus

Zu den „smarten“ vernetzten Geräten gehören Online-Steuerungssysteme für Rolladen, Licht oder Heizung ebenso wie Fernseher, Kühlschrank oder Rasenmähroboter, Mobiltelefon, Tablet-PC oder Babyphone. „Vernetzte Geräte müssen Daten sammeln und untereinander austauschen, damit sie funktionieren. Sonst sind diese nicht smart. Gleichzeitig müssen sie in Sachen Datensicherheit und gegen Cyber-Einbrüche gut gesichert sein“, so Dr. Daniel Hamburg, als Leiter des „Center of Excellence Testing and Certification“ bei TÜV Rheinland führender Experte für Produktprüfung und Cybersecurity. Er fordert unter anderem, dass Standards zur Prüfung von Gerätesicherheit um Prüfungen für Datensicherheit und Cybersecurity erweitert werden. „Sonst öffnen wir mit dem Smart Home einer neuen Art von Einbrechern Tür und Tor.“

Cyber-Kriminelle: Neue Generation von Einbrechern

Tatsächlich gibt es bereits heute immer wieder Zwischenfälle, in denen es mit vergleichsweise einfachen Mitteln möglich ist, in Systeme und Produkte einzudringen, die mit dem Internet verbunden sind. Dies erfolgt beispielsweise über Schadsoftware oder über das WLAN. Zuletzt haben Experten von TÜV Rheinland beispielsweise in einem Versuch einen so genannten Wechselrichter einer Solarstromanlage gehackt. Dadurch wäre es möglich gewesen, verbundene Speichersysteme oder gar das Stromnetz selbst zu beeinträchtigen. Auch Alarmanlagen oder Überwachungssysteme wurden von Einbrechern bereits gehackt und ausgehebelt.

Auf Einhaltung von Vorschriften für Datenschutz achten

Damit Verbraucher bereits beim Kauf mehr Sicherheit haben können, ob Produkte und Systeme den aktuellen Anforderungen an Datenschutz und Online-Sicherheit entsprechen, fordern Experten unabhängige Prüfungen nach einheitlichen Standards.

Dr. Daniel Hamburg: „Seit 40 Jahren gibt es in Deutschland das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit von Produkten. Ähnliche Prüfzeichen benötigen wir jetzt für smarte Produkte, um geprüfte Datensicherheit und Cybersecurity für die Verbraucherinnen und Verbraucher auf einen Blick erkennbar zu machen. Das schafft eine Vergleichsmöglichkeit im Markt und sorgt für Vertrauen in die Hersteller.“ Entsprechende Prüfungen hat TÜV Rheinland seit 2017 entwickelt: Hierbei kontrollieren die Fachleute den Datenschutz und die Datensicherheit von Produkten beziehungsweise von Anwendungen, die mit diesen Produkten in Verbindung stehen. Denn mit einem internetfähigen Gerät ist fast immer auch ein Service verbunden, zum Beispiel die mobile und flexible Steuerung über ein Smartphone.

Beim Kauf neuer smarter Geräte sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher in jedem Fall auch über die Einhaltung von Datenschutzvorschriften informieren und nicht nur auf den Preis achten.

Cybersecurity Trends zum vierten Mal vorgestellt

Die Cybersecurity Trends von TÜV Rheinland sind 2018 zum vierten Mal erschienen. Sie wurden über mehrere Monate innerhalb eines internationalen Teams recherchiert und erstellt. Der Report basiert auf einer Umfrage unter führenden Fachleuten für Cybersecurity von TÜV Rheinland und den Erfahrungen von Unternehmen in Europa, Nordamerika sowie Asien. Dazu befragten die Fachleute auch Unternehmen und Organisationen verschiedener Branchen und analysierten weltweit Sicherheitsvorfälle des vergangenen Jahres.

Die Cybersecurity Trends 2018 geben Auskunft zu acht bedeutenden Entwicklungen rund um Datensicherheit, IT-Security, Datenschutz und Cyber-Kriminalität. Dazu zählen unter anderem die Auswirkungen der neuen Datenschutzbestimmungen innerhalb der Europäischen Union – Stichwort Datenschutzgrundverordnung -, der Trend zu biometrischen Erkennungssystemen im Alltag sowie der Aufbau künstlicher Intelligenz rund um Cybersecurity.

Die vollständigen Cybersecurity Trends 2018 stehen kostenfrei zur Verfügung und können unter www.tuv.com/cybersecurity-trends-2018 bei TÜV Rheinland heruntergeladen werden.

Quelle: presseportal.de

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Studie: Was Arbeitnehmer über künstliche Intelligenz denken

München (ots) – 62 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sehen künstliche Intelligenz (KI) als Technologie, mit der Maschinen zu besseren Assistenten am Arbeitsplatz werden. Insbesondere die intelligente Steuerung über Sprachbefehle oder Touchpads wird es Menschen leichter machen, der Maschine neue Aufgaben zu geben (70 Prozent). Die sozialen Fähigkeiten von Menschen werden die Informatiker mit ihren digitalen Helfern nach Ansicht von 78 Prozent der Arbeitnehmer nicht ersetzen können. Das sind Ergebnisse des automatica Trend Index 2018. Dafür wurden 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland im Auftrag der automatica, Weltleitmesse für Robotik und Automation, über ein Markt-forschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt.

„Die jüngsten Entwicklungen in der KI dürften dazu führen, dass Roboter immer bessere Assistenten am Arbeitsplatz werden“, sagt Junji Tsuda, Präsident des Weltroboterverbands International Federation of Robotics. „Maschinen werden künftig nicht nur Aufträge ausführen, auf die sie programmiert sind. Sie werden in der Lage sein, die Fragen der menschlichen Kollegen zu verstehen, zu beantworten und auf Gesten zu reagieren. Im nächsten Schritt gilt es, die Arbeitsschritte eines Menschen zu antizipieren, um Hindernisse schon im Vorfeld zu erkennen und aus dem Weg zu räumen.“

KI-Innovationen für die enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine müssen strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen. Deshalb wird für die Markteinführung mehr Zeit benötigt als etwa für KI-Softwareanwendungen, die in einer simulierten Live-Einstellung getestet und angepasst werden können. Das Vertrauen der Arbeitnehmer in den staatlichen Schutz ist groß: 71 Prozent der Arbeitnehmer setzen darauf, dass KI von Gesetzen streng kontrolliert wird.

Der Einsatz von Maschinen, die mit KI in die Lage versetzt werden Aufgabenstellungen eigenständig zu bearbeiten, wird nach Meinung von rund 60 Prozent der Befragten den Arbeitsplatz bereichern. Gut ebenso viele Arbeitnehmer halten den Begriff „künstliche Intelligenz“ jedoch für irreführend, weil eine Maschine nicht wie ein Mensch intelligent lernen oder autonom handeln kann.

Zur Frage, wie sich KI auf die Arbeitswelt auswirken wird, sagt Dr. Wieland Holfelder von Google im Vorfeld zur automatica 2018 in München: „Im Prinzip ist an der künstlichen Intelligenz nichts Künstliches. Sie ist von Menschen für Menschen gemacht – von daher müssen wir diesen Spirit aufrechterhalten und schauen, dass sie menschlich bleibt.“

Video: Wie sich KI auf die Arbeitswelt auswirken wird

Wie Experten von IBM Watson, USU Software, SIEMENS und GOOGLE die Auswirkung künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt einschätzen sehen Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=V_BDGS_CCAA

automatica trend index 2018

Für den automatica Trend Index wurden im Januar 2018 insgesamt 7.000 Arbeitnehmer über ein Marktforschungsinstitut bevölkerungsrepräsentativ befragt, wie Roboter und Digitalisierung die Arbeitswelt verändern (Online-Panel): Deutschland (N=1.000), Frankreich, (N=1.000), Großbritannien (N=1.000), Italien (N=1.000), USA (N=1.000), China (N=1.000) Japan (N=1.000) „Der Mensch in der Smart Factory“ auf der automatica 2018 Die Sonderschau des VDMA Robotik + Automation „Der Mensch in der Smart Factory“ zeigt auf der au-tomatica, welche zentrale Rolle der Mensch in der digitalen Fabrik spielt. Hier können sich die Fachbesucher davon überzeugen, wie Mensch und Maschine künftig interagieren, wie sie miteinander kommunizieren und wie ergonomisch und vielseitig die Arbeitsplätze künftig aussehen werden. Ort: Halle B4, Stand 338

Video: Mensch und Maschine – https://bit.ly/2sBo3KH

Infografik: Die Welt der Robotik – https://bit.ly/2k0asbo

automatica Presseinformationen und Bilder – https://bit.ly/2L4K10j

automatica Fotos und Logos – https://bit.ly/2L4K10j

Über die automatica

Die automatica ist die Leitmesse für intelligente Automation und Robotik. Sie vereint das weltgrößte Angebot an Industrie- und Servicerobotik, Montageanlagen, industriellen Bildverarbeitungssystemen und Komponenten. Hier finden Teilnehmer aller Industriebranchen zukunftsweisende Lösungen, um bessere Produkte effizienter herzustellen. Mit den Trendthemen digitale Transformation in der Fertigung, Mensch-Roboter-Kollaboration und Servicerobotik leistet die automatica einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung von Arbeit 4.0 – da, wo der Mensch mehr Verantwortung denn je trägt. Bei der letzten Veranstaltung in 2016 präsentierten sich insgesamt 833 Aussteller aus 47 Ländern; 43.052 Besucher aus rund 100 Ländern kamen auf das Münchener Messegelände. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der automatica stehen die Messe München GmbH und der VDMA Robotik + Automation, ideell-fachlicher Träger der Messe. Die automatica hat einen zweijährigen Rhythmus; die nächste Ausgabe findet vom 19. bis 22. Juni 2018 in München statt.

The smarter E Europe

Parallel zur automatica 2018 finden unter dem neuen Dach The smarter E Europe die Fachmes-sen Intersolar und ees Europe, sowie die zwei neuen Energiefachmessen Power2Drive Europe und EM-Power statt. The smarter E Europe ist die Innovationsplattform für die neue Energiewelt und präsentiert sektorenübergreifende Energielösungen der Zukunft.

Messe München

Die Messe München ist mit über 50 eigenen Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Insgesamt nehmen jährlich über 50.000 Aussteller und rund drei Millionen Besucher an den mehr als 200 Veranstaltungen auf dem Messegelände in München, im ICM – Internationales Congress Center München, im MOC Veranstaltungscenter München sowie im Ausland teil. Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften organisiert die Messe München Fachmessen in China, Indien, Brasilien, Russland, der Türkei, Südafrika, Nigeria, Vietnam und im Iran. Mit einem Netzwerk von Beteiligungsgesellschaften in Europa, Asien, Afrika und Südamerika sowie rund 70 Auslandsvertretungen für mehr als 100 Länder ist die Messe München weltweit präsent.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/AUTOMATICA/automatica 2018“

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Schnelles Internet im Flieger rückt näher

Luft-zu-Boden-Funkverbindung mit 8 Gigabit pro Sekunde

KIT – Beim Flug in den Urlaub oder zum Businesstermin entspannt Filme und Musik streamen oder auf Geschäftsdaten in der Cloud zugreifen – davon träumen Passagiere genauso wie Fluggesellschaften. Bisher scheiterte schnelles Internet im Flieger an der zu geringen Leistungsfähigkeit der Datenverbindungen zwischen Flugzeug und Boden. Ein Forscherteam, an dem auch Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beteiligt sind, hat jetzt erstmals zwischen einem Flugzeug und einer Bodenstation Signale mit einer Übertragungsrate von 8 Gigabit pro Sekunde übermittelt.

Diese hohe Datenrate erreichten die Forscherinnen und Forscher, indem sie erstmals den Radiofrequenzbereich zwischen 71 und 76 Giga-Hertz für eine Luft-zu-Boden-Funkverbindung nutzten. In diesem Bereich sind zum einen große Bandbreiten zur Erzielung von Multi-Gigabit-Datenraten verfügbar, zum anderen ist dieses Frequenzband von den Behörden unlängst für solche Zwecke freigegeben worden. Somit könnten mit dieser Technik zukünftig sowohl Breitbandinternet und Video-on-Demand in Passagierflugzeugen zur Verfügung stehen. Oder es könnten auch hochauflösende Videos beziehungsweise Sensordaten von einem Flugzeug, einem Erderkundungssatelliten oder einer Drohne kontinuierlich und unkomprimiert zum Boden übertragen werden.

„Die jetzt zur Verfügung stehenden Frequenzen bieten einen guten Kompromiss zwischen möglicher Datenrate und Störanfälligkeit“, sagt Thomas Zwick, Leiter des Instituts für Hochfrequenztechnik und Elektronik des KIT. Die jetzt erzielte Datenrate ermögliche beispielsweise die gleichzeitige Übertragung von bis zu 600 unterschiedlichen 4K-Videostreams, was etwa 16 Megabits pro Sekunde entspreche. Weltumspannende Satellitennetzwerke, die mittels dieser Technik nahtlos in Glasfaser- und Funknetzwerke am Boden eingebunden werden, können global verfügbares Breitbandinternet bereitstellen und die immer zahlreicher werdenden datenhungrigen Dienste im Internet der Dinge sicherstellen. Ebenso lassen sich die stetig wachsenden Datenmengen aus dem Betrieb des Flugzeuges künftig in extrem kurzer Zeit bereits im An- oder Überflug aus dem Bordspeicher auslesen. Bisher geschieht dies noch per Kabel, während der Flieger auf dem Rollfeld steht, was Zeit kostet und die Neuerung daher für Fluggesellschaften besonders interessant macht.

Beim Testflug kreiste das Forschungsflugzeug in einer Höhe von 1.000 Metern im Radius von fünf bis zwölf Kilometern um die Empfangsstation. Eine eigens am KIT entwickelte Steuerung der Parabolantenne am Boden sorgte für die stets genaue Ausrichtung auf das Flugzeug. Die Breitbandverbindung blieb während eines kompletten Überfluges im Radius von fünf Kilometern für drei Minuten stabil. Bei einer Datenrate von 8 Gigabit pro Sekunde entspricht das einer gesamten Datenmenge von 180 Giga-Byte. Die Verbindung funktioniert auch bei widrigen Wetterbedingungen wie Wolken, Regen und Nebel. Das Experiment gelang im Rahmen des vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsprojektes „ELIPSE“. Beteiligt waren neben dem KIT auch die Universität Stuttgart, die Radiometer Physics GmbH und die beiden Fraunhofer Institute für angewandte Festkörperphysik IAF und für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR.

Quelle: www.pre-view-online.com

Bildquelle: R. Sommer/ Fraunhofer FHR/www.pre-view-online.com

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Rollen bald selbstfahrende E-Bikes in der Innenstadt?

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Forscher entwickeln Rufbereitschaft autonomer E-Bikes

OvGU – Ein Team aus Maschinenbauern, Informatikern, Logistikern und Umweltpsychologen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist dabei, gemeinsam ein autonomes E-Bike zu entwickeln, das auf Anfrage selbstständig zum Nutzer navigiert. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, eine Rufbereitschaft autonomer Lastenräder in der Landeshauptstadt Magdeburg zu realisieren. In wenigen Jahren soll dann eine Flotte von E-Bikes den öffentlichen und individuellen Nahverkehr ökologisch und ökonomisch wirkungsvoll ergänzen und in einem Bike-Sharing-System mit Fahrradruffunktion im Umfeld des Universitätscampus Anwendung finden.

Über eine Smartphone-App wird sich das Fahrzeug zu jedem beliebigen Standort rufen lassen und nach Nutzung selbstständig in ein zentrales Depot zurückbewegen. Den Fahrerinnen und Fahrern werden variabel konfigurierbare Aufsätze zur Verfügung stehen, mit denen sich beispielsweise einfache Lasten transportieren oder zusätzliche Personen, z. B. Kinder, befördern lassen.

Testserie in Magdeburger Innenstadt

Ein Prototyp des E-Bikes wird bereits in den nächsten Wochen im Magdeburger Straßenverkehr getestet. Ausgestattet mit hochentwickelter Messtechnik „erkennt“ das Lastenrad Bordsteine oder andere Verkehrsteilnehmer und kann analysieren, welche Sensorik bei welchen Witterungsbedingungen am besten geeignet ist. Zeitgleich wollen Umweltpsychologen Umfragen mit potenziellen Nutzern des ungewöhnlichen Fahrzeuges durchführen. „Besonders spannend ist für uns dabei, wie die Interaktion mit Passanten gestaltet werden kann und welche Faktoren sich auf die Akzeptanz des E-Bikes auswirken“, sagt Karen Krause vom Lehrstuhl für Umweltpsychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Parallel dazu laufen Gespräche mit Verkehrsplanern, mit Vertretern des öffentlichen Nahverkehrs und den ÖSA-Versicherungen, um einen Testlauf in der Magdeburger Innenstadt umzusetzen.

„Eine der größten Herausforderungen des Projektes liegt in der fehlertoleranten Umgebungserfassung“, so der Informatiker und Juniorprofessor Sebastian Zug. „Also, in der zuverlässigen Analyse, wo sich das Fahrrad global und – vor allem – in Bezug auf die intendierte Fahrspur befindet. Verstellen Hindernisse oder Personen diesen Weg, welche anderen Verkehrsteilnehmer sind aktuell relevant? Diese Fragen müssen auch bei veränderlichen Witterungsbedingungen und in ‚kniffligen’ Situationen sicher beantwortet werden können. “ Es müsse sichergestellt werden, dass das Fahrzeug zur richtigen Zeit am richtigen Ort sei, ergänzt Tom Assmann vom Institut für Logistik und Materialflusstechnik der Universität.

Technische, juristische und psychologische Herausforderungen

Diese Revolution im Kleinen, also der urbanen Mikromobilität, mache eine Vielzahl ingenieurwissenschaftlicher, betriebswirtschaftlicher, sozial- und humanwissenschaftlicher Entscheidungen notwendig, so Juniorprofessor Stephan Schmidt vom Lehrstuhl Autonomes Fahren der Fakultät für Maschinenbau. „So könnte beispielsweise eine effektive Streckenführung z. B. die Überquerung einer vielbefahrenen Straße ohne Ampel erfordern, was technisch, juristisch, aber auch wahrnehmungspsychologisch erhebliche Herausforderungen mit sich bringt.“

Die Wissenschaftler versprechen sich dennoch langfristig sinkende Unfallzahlen, steigenden Komfort und eine höhere Effizienz des Verkehrs. „Schon ab 2020 könnte Magdeburg damit zum Vorreiter bei der Nutzung kleiner, umweltverträglicher autonomer Fahrzeuge werden“, so Ingenieur Schmidt. „Selbstfahrende Fahrräder, die sich auf dem Breiten Weg eigenständig zwischen Hauptbahnhof und Unicampus bewegen, gehören dann vielleicht wie selbstverständlich zum Stadtbild. “

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist in das Forschungsprojekt Netzwerk kooperative Systeme NekoS eingebunden. Weiterführende Informationen unter www.nekos.exfa.de.

Quelle: www.pre-view-online.com

Bildquelle: H. Krieg/ Uni Magdeburg/www.pre-view-online.com

 

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