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Working Life – Studie zur Vermischung von Privat- und Berufsleben 2018 Amerikanische Verhältnisse: Geht der Trend zum 24 Stunden Angestellten?

Düsseldorf (ots) – Die derzeitige Arbeitswelt bietet vielfältige Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung des eigenen Arbeitstags – mobilen Endgeräten sei Dank. Im Umkehrschluss lässt dies jedoch Berufsalltag und Freizeit immer weiter verschwimmen. Doch in welchem Ausmaß und auf welchen Ebenen gehen Arbeit und Privates bereits ineinander über? Die Working Life-Studie von Michael Page zur Vermischung von Privat- und Berufsleben liefert eine Bestandsaufnahme. Das Fazit: Arbeitnehmern fällt es zunehmend schwer, Grenzen zwischen den beiden Bereichen zu ziehen – zeitlich, persönlich sowie räumlich. An der europaweiten Umfrage nahmen in Deutschland 669 Personen teil.

Ein kurzer Blick in die E-Mails nach Feierabend, ein Anruf vom Chef am Wochenende – für viele Arbeitnehmer wird das immer selbstverständlicher. 65 Prozent der Befragten checken ihre E-Mails auch außerhalb ihrer Arbeitszeit, 52 Prozent sogar am Wochenende. Auch geschäftliche Anrufe werden von knapp der Hälfte der Befragten (49 Prozent) auch nach Feierabend noch angenommen.

Die Gründe dafür sind unabhängig von der Position dieselben: 58 Prozent geben an, dass eine ständige Erreichbarkeit im Rahmen ihrer Verantwortung liegt. 27 Prozent fühlen sich verpflichtet für Chef und Kollegen auch in der Freizeit erreichbar zu sein. Ansonsten – so die Befürchtung – könnte ihr Ansehen in den Augen des Arbeitgebers leiden. Ob dies tatsächlich so ist, bleibt dahingestellt. Weitere 20 Prozent haben eher intrinsische Gründe: Sie beschäftigen sich mit manchen Themen einfach lieber außerhalb der regulären Arbeitszeit.

Mobile Endgeräte fördern die ständige Erreichbarkeit

Wer hin und wieder zu Stoßzeiten mit dem Zug unterwegs ist, der kennt das konzentrierte Tippen seiner Mitreisenden, die ihre Fahrzeit als Arbeitszeit nutzen. Viele Arbeitgeber fördern das gerne. So geben immerhin 78 Prozent der Studienteilnehmer an, einen Laptop von ihrem Arbeitgeber erhalten zu haben. 70 Prozent besitzen auch ein Diensthandy. Dieses ist meist griffbereit und wird von 48 Prozent sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext genutzt. Umgekehrt nutzen 35 Prozent ihr privates Handy auch häufig für Arbeitsangelegenheiten.

Was dabei häufiger vergessen wird: „Trotz Firmenhandy müssen Arbeitnehmer in der Regel nicht rund um die Uhr erreichbar sein“, betont Nils Richter, Senior Executive Director bei Michael Page. „Arbeitnehmer sollten sich und ihrem Chef klare Grenzen setzen und sich nach Feierabend regelmäßig bewusste Auszeiten nehmen – ohne schlechtes Gewissen. Bereits nach kurzen Pausen starten wir kreativer und konzentrierter wieder in die Arbeit, da der Stresspegel sinkt.“

Die Michael Page-Studie „Working Life“ beweist: Mobiles Arbeiten verlockt zu ständiger Erreichbarkeit. So geben 43 Prozent der Befragten an, die technischen Möglichkeiten mehrmals die Woche zu nutzen, um auch außerhalb der Arbeitszeiten von zuhause zu arbeiten. Doch auch wenn 57 Prozent darin übereinstimmen, dass mobile Geräte negative Auswirkungen auf die Work-Life-Balance haben, möchten die meisten die Vorteile der örtlichen Flexibilität nicht missen. Für 64 Prozent überwiegen die Vorteile – sie sind davon überzeugt, dass sich mobiles Arbeiten positiv auf ihr Leben auswirkt.

Berufliches wird ins Privatleben und Privates ins Berufsleben getragen

Gleichzeitig werden auch private Angelegenheiten, wie Nachrichten an Freunde und Familie (71 Prozent) sowie persönliche Telefonate zur Koordination von privaten Terminen (77 Prozent) Teil des Arbeitsalltags. Auch wenn Home Office von den Befragten geschätzt und genutzt wird, verbringen sie den Großteil ihrer Arbeitszeit im Büro mit ihren Kollegen und Vorgesetzten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich 80 Prozent der Befragten mit Kolleginnen und Kollegen auch über private Themen austauschen.

Somit zeigen sich auch auf persönlicher Ebene starke Überschneidungen zwischen Privat- und Berufsleben: 41 Prozent der Teilnehmer der Michael Page-Umfrage treffen sich nach der Arbeit mit ihren Kollegen zum Sport oder gehen mit ihnen aus. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) zählt mindestens einen seiner Kollegen zu seinem Freundeskreis.

Arbeitgeber können diese Entwicklung nur begrüßen“, sagt Nils Richter. „Denn Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit erhöhen den Teamzusammenhalt. Mitarbeiter, die sich auch privat gut verstehen, sorgen für ein besseres Arbeitsklima und damit am Ende des Tages für mehr Produktivität und Innovation.“ Die Distanz zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten hingegen bleibt in den meisten Fällen bestehen: 86 Prozent der Befragten betrachten ihre Chefs nicht als Freunde.

Über die Umfrage

Die Working Life-Studie zur Vermischung von Privat- und Berufsleben der Personalberatung Michael Page beruht auf den Antworten von 5.197 Kandidaten aus 13 europäischen Ländern. In Deutschland haben insgesamt 669 Personen teilgenommen. Weitere Ergebnisse der Working Life-Studie finden Sie hier: http://ots.de/eIGKDb

Zum Unternehmen Michael Page International (Deutschland) GmbH

Michael Page vermittelt Fach- und Führungskräfte in Festanstellungen und für Interim-Projekte an Unternehmen aller Größenordnungen, vom „Hidden Champion“ bis zum „Global Player“. Als Teil der PageGroup gehört Michael Page zu einer weltweit agierenden Personalberatungsgruppe mit 140 Büros in 36 Ländern und mehr als 7.000 Mitarbeitern weltweit. Die deutsche Zentrale des Unternehmens ist in Düsseldorf. Mehr Informationen: www.michaelpage.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/PageGroup“

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Studie: Jugend (ver)zweifelt an Smartphone-Kompetenz von Eltern und Großeltern

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Frankfurt (ots) – Egal ob Middle-, Best- oder Silver-Ager – aus Sicht der 16- bis 35-Jährigen haben Eltern und Großeltern in Sachen Smartphone den Anschluss verloren. So sagen 81 Prozent der für die aktuelle Studie „Familie und Smartphone“ Befragten, dass ihre Eltern langsamer mit dem Smartphone umgehen als sie. Zudem kritisieren 66 Prozent der Kinder, dass ihre Eltern viele Funktionen des internetfähigen Handys nicht verstehen. In der Generation der Großeltern beschränken sich nach Aussage ihrer Enkel sogar 77 Prozent auf nur wenige Funktionen des Smartphones. Für die Studie hat der Mobiltelefon-Anbieter Emporia 1.000 junge Bundesbürger befragt.
„Wie unsere Studie weiter zeigt, geht es den Befragten dabei nicht um jugendliches Imponiergehabe, weil sie die gerade angesagte App praktisch mit geschlossenen Augen bedienen können“, sagt Eveline Pupeter, CEO und Eigentümerin von Emporia. „Im Gegenteil: Die so genannten Digital Natives haben ein gutes Gespür dafür, warum die ältere Generation oft größere Probleme mit dem Smartphone hat.“ So sagen 75 Prozent der Studien-Teilnehmer, dass es ihre Großeltern stresst, wenn sie sich an ein anderes System oder eine andere Art der Bedienung gewöhnen müssen. „Was für die Enkel ein cooles Update ist, wird für die Großeltern also schnell zur digitalen Hürde“, so Emporia-CEO Pupeter.
Neben dem Wunsch nach vertrauten Symbolen und Benutzeroberflächen werden die Smartphone-Ambitionen vieler älterer Menschen auch durch den Faktor Angst ausgebremst. Mehr als zwei Drittel der Enkelkinder beobachten bei ihren Großeltern, dass diese stets befürchten, etwas mit dem Smartphone falsch zu machen. Kein Wunder: Denn während die mittlere Generation oft über den beruflichen Einsatz von PC und Internet eine eigene Technik-Kompetenz aufbauen konnte, haben die Älteren noch die „Fasse Dich kurz“-Aufkleber an der Telefonzelle oder Geschichten von horrenden Telefonrechnungen in der Fernsehsendung „Vorsicht Falle!“ vor Augen.
Abgesehen von diesen kulturellen Unterschieden zwischen den Generationen kommt als zusätzlicher Stress-Faktor noch das Thema Gesundheit hinzu. „Ältere Menschen wissen es beispielsweise sehr zu schätzen, wenn ihre Smartphone-Oberfläche vor allem das Ziel guter Lesbarkeit verfolgt und sie auch mit eingeschaltetem Hörgerät störungsfrei telefonieren können“, so Emporia-Chefin Pupeter. „Multi-Tap-Funktionalitäten, die nur mit ausgefeilter Finger-Akrobatik unfallfrei zu bedienen sind, überlassen die Senioren hingegen lieber ihren Enkelkindern.“
Besuchen Sie uns auf der IFA und erfahren Sie mehr über unsere neuen Produkte. Sie finden uns in Halle 4.2, Stand 119
Eine Pressegrafik zum Download finden Sie unter: www.emporia.de/toluna_grafik
Über emporia telecom
emporia ist mit jährlich mehr als 600.000 verkauften Geräten einer der führenden Anbieter von Mobiltelefonen für die ältere Generation. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte und intelligenten Services seit 1991 am Standort Österreich. Im Bereich Innovation und Entwicklung arbeitet emporia mit Partnern wie Universitäten und Designbüros aus Europa zusammen. Mit den Produkten soll mobile Telefonie Menschen jeder Altersgruppe zugänglich gemacht werden, um diesen ein aktives, sicheres und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. 2015 brachte emporia das erste einfache Smartphone für die Zielgruppe der Senioren auf den Markt. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erwirtschaftete das Linzer Unternehmen mit 100 Mitarbeitern einen Umsatz von 30 Millionen Euro.

 

Quelle: presseportal.de

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Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen geht auch krank zur Arbeit. „Krankarbeiter“ schaden sich selbst, den Kollegen und dem Arbeitgeber

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Villingen-Schwenningen (ots) – Die große Mehrheit der Deutschen geht auch krank zur Arbeit. Wie eine Studie der Schwenninger Krankenkasse zeigt, kommen 83 Prozent „oft zur Arbeit“, obwohl es ihnen gesundheitlich nicht gut geht. Die meisten „Krankarbeiter“ gibt es mit 90 Prozent in Bayern, die wenigsten in den östlichen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Allerdings liegt der Wert auch hier mit 76 Prozent noch erschreckend hoch. „Viele Mitarbeiter verordnen sich selbst im Krankheitsfall eine Art Anwesenheitspflicht“, kommentiert Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der Schwenninger, dieses Phänomen. „Ärzte bezeichnen es auch als Präsentismus.“

„Präsentismus ist in unserer Gesellschaft mittlerweile weiter verbreitet als Absentismus, also das absichtliche Blau machen im Job“, sagt Hantke. Das belegt auch die Studie: Nur 18 Prozent der Befragten haben in den letzten zwölf Monaten an mindestens einem Tag die Arbeit geschwänzt, verglichen mit den erwähnten 83 Prozent, die „oft krank zur Arbeit gehen“.

Wer sich krank ins Büro schleppt, gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, sondern setzt unbewusst auch Kollegen unter Druck. Sie fühlen sich dann ebenfalls genötigt, im Krankheitsfall Präsenz zu zeigen. „Hier bedarf es einer klaren Ansage durch die Chef-Etage“, sagt Hantke. „Wer krank ist, hat zu Hause zu bleiben. Auch Homeoffice ist dann tabu.“ Pflichtgefühl werde an dieser Stelle falsch interpretiert. „Man hat dann die Pflicht, sich selbst zu schonen, aber auch an Kollegen zu denken, die nicht leichtsinnig angesteckt werden sollten.“

Für den Arbeitgeber ist Präsentismus nur vordergründig ein Gewinn: Laut Schätzungen einer Studie der Felix-Burda-Stiftung kostet ein Mitarbeiter, der zu Hause bleibt, die Firma im Schnitt 1.200 Euro pro Jahr. Geht er dagegen krank zur Arbeit, verliert das Unternehmen sogar 2.400 Euro: erstens durch krankheitsbedingte Leistungseinbußen und zweitens durch einen längeren Krankheitsverlauf. Steckt er dann noch weitere Kollegen an, multiplizieren sich die Kosten entsprechend.

Die Umfrage zum Thema finden Sie hier: www.Die-Schwenninger.de/Studie

Kurzprofil „Die Schwenninger Krankenkasse“:

Die Schwenninger Krankenkasse zählt mit rund 330.000 Kunden zu den Top 20 der bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu kommen 14 Geschäftsstellen. Den Vorstand bilden seit 2006 Siegfried Gänsler als Vorsitzender und Thorsten Bröske. Die für ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnete Schwenninger beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Mit „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“ hat die Schwenninger 2012 als erste gesetzliche Krankenkasse eine Stiftung gegründet. Diese fördert Projekte im Bereich Prävention und Gesundheitsfürsorge, schwerpunktmäßig für Kinder und Jugendliche.

Quelle: presseportal.de

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Studie: Lob vom Chef ist Fachkräften wichtiger als ein geschenkter Wochenendtrip

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München (ots) – Suite&Co befragt 50 Personaler und Headhunter sowie 873 Fachkräfte / Wertschätzung eher gefragt als Statussymbole / Nähe zum Wohnort spielt eine immer zentralere Rolle bei Arbeitgeberattraktivität

Nähe zum Wohnort, Umgang auf Augenhöhe und ein ehrliches Danke vom Chef: Fachkräfte wollen keine Extravaganz, wenn es um Benefits, Arbeitgeberattraktivität oder um Mitarbeiterbindung geht. Das zeigt eine aktuelle Studie des Unternehmens Suite&Co. Für die Erhebung hat Suite&Co nicht nur mehr als 800 Fachkräfte und 50 Personaler befragt, sondern im Vorfeld eine Gruppendiskussion durchgeführt. „Die Ergebnisse zeigen, wie sehr sich die Bedürfnisse der Arbeitnehmer gewandelt haben. Firmenwagen war gestern“, sagt Lisa Mellinghoff, Mitgründerin der Suite&Co GmbH. Sie und Viktor Gilz unterstützen Unternehmen beim Onboarding, indem sie das Thema „Leben und Arbeit“ von Anfang an aufeinander abstimmen und vereinen. Die umfangreiche Erhebung soll Personaler unterstützen, Punkte wie Benefits, berufsbedingte Wohnortswechsel und die Bedeutung von Unternehmenskultur im aktuellen Umfeld besser einzuordnen. Denn: Auch wenn der Analyse zufolge HR-Abteilungen um die Wünsche und Anforderungen der Mitarbeiter wissen, gibt es häufig deutliche Differenzen in den Ansichten auf Seiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Arbeitsplatz = Wohlfühlort in einer Wohlfühlzone

Kurze Pendelzeiten, mehr Freizeit, weniger Stress im Berufsverkehr: Die Nähe zum Wohnort und eine gute Anbindung sind für Arbeitnehmer das wichtigste Kriterium, einen Arbeitgeber als attraktiv zu bewerten. Auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 5 (sehr wichtig) bewerten Arbeitgeber diese Kriterien durchschnittlich mit 4 – also als wichtig.

Zudem bestimmen die Innen- und Außenarchitektur eines Unternehmens maßgeblich über die Arbeitgeberattraktivität: 28 Prozent der befragten Fachkräfte ist dieser Aspekt sehr wichtig, jedem Zweiten wichtig (48 Prozent). Daraus ergibt sich insgesamt eine Zustimmung von 76 Prozent. Im Vergleich dazu spielen Kriterien wie Ruf oder Größe und Bekanntheit eines Unternehmens eine unbedeutende Rolle: Während die Reputation für 59 Prozent der Fachkräfte wichtig ist, steht Größe und Bekanntheit für nur 27 Prozent der Befragten mit Arbeitgeberattraktivität in Zusammenhang. „Das unterstreicht die Chance für Hidden Champions, die es vor zehn Jahren tatsächlich schwer hatten, um Fachkräfte zu werben. Hier gab es einen grundlegenden Wandel“, erklärt Viktor Gilz.

Oberste Priorität: Umgang auf Augenhöhe

Doch nicht nur Räume und Räumlichkeit entscheiden laut der Suite&Co-Studie „Recruiting 2018 – Wunsch und Wirklichkeit“, ob ein Unternehmen Top-Kräfte binden kann. „Das Menschliche muss gleichfalls stimmen. Fachkräfte wollen einen sozialen Umgang auf Augenhöhe,“ erklärt Viktor Gilz. Ein Wunschauto für das Wochenende, eine Wochenendreise oder ein Concierge-Service? Der Mehrheit der Fachkräfte ist dies laut Studie nicht wichtig. Was zählt, sind vielmehr anerkennende Worte des Vorgesetzten: Mehr als drei Viertel aller Befragten (76 Prozent) Fachkräften sind der Meinung, dass ein wertschätzendes Danke für besondere Leistungen motivieren kann.

Zudem haben Statussymbole wie Dienstwagen nahezu ausgedient. Die Ergebnisse untermauern, dass ein Firmenauto keinen so starken Stellenwert hat, wie es vor 10 oder 20 Jahren der Fall war. Für jede dritte befragte Fachkraft (35 Prozent) stellt der Firmenwagen keinen besonderen Anreiz dar. Firmen-Smartphones können ebenfalls immer weniger als Aushängeschild dienen: 443 von 873 Befragten (51 Prozent) sehen diesen Benefit mittlerweile als gegeben für Fachkräfte eines Unternehmens.

Schmerzpunkt: Wohnungssuche

Der „War for Talents“ verlangt von Unternehmen vielmehr immer kreativere Maßnahmen zu entwickeln, die ihnen Vorteile in der Rekrutierung verschaffen. „Kundenzentriertes Denken ist hier wie im Vertrieb und Marketing ebenfalls angebracht. Die Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeiter ist wichtiger denn je. Denn diese sind heute andere – und haben viel mit dem privaten Lebensumfeld zu tun“, sagt Lisa Mellinghoff.

58 Prozent der Fachkräfte sehen demnach die Wohnungssuche im Falle eines Arbeitgeberwechsels als große Herausforderung, bei der sie Hilfe vom Arbeitgeber erwarten. Lisa Mellinghoff: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Beispiel durch Unterstützung bei der Suche nach einer passablen Wohnung sind am Ende Aspekte, mit denen Unternehmen punkten und Mitarbeiter binden können. Das ist sowohl Fachkräften als auch Personalern bewusst.“

Über die Studie

Im Rahmen der Studie wurde ein mehrstufiges Verfahren durchgeführt. Zunächst hat das Unternehmen in München im Dezember 2017 gemeinsam mit Personalern, HR-Experten, Headhuntern sowie Fachkräften eine Diskussionsrunde zum Thema Recruitment 2018 veranstaltet. Basierend auf dieser leitfadengeführten Gruppendiskussion wurden zwölf zentrale Thesen herausgearbeitet. Die Thesen wurden im Februar 2018 in einer umfangreichen Feldarbeit gemeinsam mit dem Panelanbieter respondi quantitativ geprüft. Um ein möglichst hinreichendes Bild zu zeichnen, wurden zwei Panels gewählt und befragt. In einer Entscheiderumfrage wurden 52 Personaler, Headhunter und Recruiter um Meinung gebeten. Zusätzlich wurden in einer breit angelegten Befragten Einstellungen und Daten von 873 Fachkräften erhoben.

Über Suite&Co

Suite&Co bietet einen neuen Weg in der Rekrutierung von Führungspersonal. Dabei unterstützt das Team von Lisa Mellinghoff und Viktor Gilz Unternehmen, Top-Führungskräfte für sich zu gewinnen, indem sie „Innenarchitektur“ als attraktiven Unternehmensbonus anbieten. Fach- und Führungskräfte werden während eines berufsbedingten Wohnortswechsels von Suite&Co ab der ersten Minute voll betreut, wobei auf der Schaffung eines idealen und individuell passenden Lebensumfeldes das Hauptaugenmerk liegt. Diese innovative Personalpolitik dient zur Gewinnung und Loyalisierung von Führungskräften.

Quelle: presseportal.de

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Arbeitszeitmonitor 2018: Führungskräfte leisten in ihrer Karriere 15.430 Überstunden

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Hamburg (ots) – Wie viele Überstunden machen Fach- und Führungskräfte in Deutschland? Die Antwort darauf liefert der neue „Arbeitszeitmonitor 2018“ der Hamburger Vergütungsanalysten von Compensation Partner. Untersucht wurden insgesamt 226.452 Daten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Das Ergebnis: Fachkräfte machen 6.562 Überstunden während ihrer gesamten Berufslaufbahn. Bei den Führungskräften sind es mit 15.430 Stunden mehr als das Doppelte.

Führungskräfte leisten in ihrer gesamten Berufslaufbahn durchschnittlich 15.430 Überstunden – Fachkräfte liegen bei 6.562 Stunden zusätzlich. „Führungskräfte tragen viel Verantwortung für Personal und Budgets, wodurch sie nicht selten länger und auch an Wochenenden arbeiten“, erklärt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

Daraus ergibt sich eine Korrelation zwischen der Gehaltshöhe und der Anzahl an Überstunden. Wer ein Bruttojahreseinkommen von über 120.000 Euro bezieht, arbeitet durchschnittlich 9,5 Stunden länger pro Woche. Zum Vergleich: Ein Angestellter mit einem jährlichen Gehalt unter 20.000 Euro leistet wöchentlich 1,8 Überstunden. Bei Arbeitnehmern mit einem Jahreseinkommen zwischen 51.000 und 60.000 Euro liegt der Durchschnitt bei 3,5 Stunden zusätzlich pro Woche.

Über die Hälfte der Deutschen leistet jede Woche Überstunden

Über die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland (54 Prozent) arbeitet länger als vertraglich vereinbart – davon erhalten 38 Prozent einen Ausgleich. Die meisten Überstunden erbringen Beschäftigte in den neuen Bundesländern sowie in Teilen von Rheinlandpfalz und dem Saarland mit sechs Stunden pro Woche zusätzlich. In den Regionen rund um Nürnberg, Würzburg und Teilen von Thüringen ist der Durchschnittswert am geringsten – hier sind es 5,4 Überstunden pro Woche.

Ältere Beschäftigte arbeiten länger

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Mit dem Alter steigt die Anzahl der Überstunden. Beschäftigte unter 20 Jahren machen im Durchschnitt knapp zwei Stunden pro Woche extra. 40- bis 49-Jährige arbeiten 3,4 Stunden mehr als vertraglich geregelt. Bei den über 59-Jährigen sind es 3,7 Stunden.

Unternehmensberater sitzen am längsten im Büro

Im Branchenvergleich liegen seit Jahren die Unternehmensberater vorne. Dies hat sich auch laut der aktuellen Studie nicht geändert: Beschäftigte in diesem Bereich erbringen durchschnittlich 5,11 Überstunden pro Woche – 74 Prozent der Unternehmensberater bekommen ihre Stunden nicht ausgeglichen. „Die Unternehmensberatung ist geprägt von großer Arbeitsbelastung – jedoch auch durch guten Karrierechancen und einem überdurchschnittlichem Einkommen, das Überstunden kompensieren soll“, so Böger. Auf den weiteren Plätzen folgen die Branchen Konsum- und Gebrauchsgüter (4,33 Überstunden), Logistik und Transport (4,23 Überstunden) sowie Hotels und Gaststätten (4,07 Überstunden).

Die Studie „Arbeitszeitmonitor 2018“ können Sie hier herunterladen: http://ots.de/DWV25k

Zur Methodik

Die Hamburger Vergütungsanalysten von Compensation Partner haben basierend auf 226.457 Arbeitsverhältnissen die geleisteten Überstunden von Fach- und Führungskräften analysiert. Die Daten stammen aus den letzten 12 Monaten.

Über die COP CompensationPartner GmbH

Die COP CompensationPartner GmbH ist eine Tochtergesellschaft der PMSG PersonalMarkt Services GmbH und gleichzeitig die Marke, unter der das gesamte Firmenkundengeschäft von PersonalMarkt zusammengefasst wird. PersonalMarkt wurde 1999 für das Angebot von Gehaltsdienstleistungen im Internet gegründet und bündelt die B2B-Aktivitäten unter Compensation Partner. Seit 2007 bietet das Unternehmen mit Compensation-Online einen digitalen Zugang zu einer der größten Vergütungsdatenbanken in Deutschland an.

Die Plattform beinhaltet zusätzlich eine moderne analytische Systematik zur Bewertung von Stellen in Unternehmen. Neben der automatisierten Variante über Compensation-Online bietet Compensation Partner auch auf spezifische Kundensituationen maßgeschneiderte Analysen und Benchmarks an.

Quelle: presseportal.de

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Jeder zweite Berufstätige denkt über Jobwechsel nach

Jeder zweite Berufstätige denkt über Jobwechsel nach

Eschborn (ots)

– Bessere Bezahlung zählt zu den Top-Gründen für wechselwillige Mitarbeiter
– Zufriedene Beschäftigte schätzen vor allem faire Arbeitszeiten

Zu wenig Geld, zu wenig Wertschätzung, ein schlechtes Betriebsklima: 50 Prozent der angestellten Mitarbeiter sind mit ihrem Arbeitsplatz so unzufrieden, dass sie sich nach einem neuen Job umsehen. Wer in Zeiten des Fachkräftemangels gutes Personal an sich binden will, sollte deshalb auf breiter Ebene über das Wohlbefinden seiner Beschäftigten nachdenken. Unter anderem zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung der ManpowerGroup Deutschland.

Die gute Nachricht: Die Hälfte aller Befragten ist mit den Bedingungen am Arbeitsplatz derzeit noch zufrieden. Dabei steht für 45 Prozent der angestellten Mitarbeiter im Vordergrund, dass die vereinbarten Arbeitszeiten eingehalten werden. 44 Prozent sehen die Bezahlung als fair an und 37 Prozent schätzen die flexiblen Arbeitszeitmodelle des Arbeitgebers. 34 Prozent der Befragten freuen sich darüber, dass es regelmäßig Weiterbildungen gibt. Immerhin noch 31 Prozent erachten das eigene Unternehmen als familienfreundlich.

Wechselgründe: Mehr Geld und mangelnde Anerkennung

Dass es für Unternehmen, die gute Mitarbeiter an sich binden wollen, schon jetzt einiges zu tun gibt, belegen folgende Zahlen: 50 Prozent der Studienteilnehmer würden den Job gern schon innerhalb der nächsten zwölf Monate wechseln. Der Hauptgrund für die Unzufriedenheit ist finanzieller Natur. So geben 22 Prozent der Befragten an, eine Position mit besserer Bezahlung zu suchen. Und auch mangelnde Wertschätzung motiviert zum Jobwechsel: Immerhin 15 Prozent der Angestellten haben das Gefühl, dass ihre Leistungen im Betrieb nicht ausreichend anerkannt werden. Zwölf Prozent wollen kündigen, da sie Abwechslung und andere Projekte suchen.

Gutes Betriebsklima bindet Mitarbeiter

Als fast ebenso wichtig empfinden viele Beschäftigte ein angenehmes Miteinander im Betrieb: Zwölf Prozent der Befragten beklagen ein schlechtes Arbeitsklima und schauen sich deshalb nach einem neuen Job um. Dazu trägt auch die immer noch mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Neun Prozent der Deutschen geben an, dass sie eine Tätigkeit suchen, bei der sie beides besser miteinander verbinden können. „Die Ergebnisse zeigen, dass das Gehalt den Mitarbeitern zwar wichtig ist, aber nicht der einzig entscheidende Faktor, der Menschen an ein Unternehmen bindet“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels muss in den Führungsetagen somit vermehrt darüber nachgedacht werden, wie die Mitarbeiter mehr Wertschätzung erfahren und das Betriebsklima deutlich verbessern werden kann.“

Mehr zur Studie finden Sie unter: http://ots.de/8YMm8W

Über die Umfrage

Für die bevölkerungsrepräsentative Befragung „Jobzufriedenheit 2018“ wurden online 1.010 Bundesbürger befragt. Das Marktforschungsinstitut Toluna führte sie im April 2018 durch.

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Mit mehr als 29.000 Mitarbeitern zählt die ManpowerGroup zu den drei größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 360 Standorten die Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, ManpowerGroup Solutions, Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.manpowergroup.de.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/ManpowerGroup Deutschland GmbH/ManpowerGroup GmbH & Co. KG“

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Social Sabbatical in Afrika und Asien – Eine Auszeit vom Job mit Mehrwert

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München (ots) – 90 % der Deutschen haben laut einer Studie(1) schon einmal über eine Pause vom Job nachgedacht. Um dem wachsenden Interesse von Berufstätigen nach einer Auszeit nachzukommen, bietet Rainbow Garden Village (RGV) seit Anfang des Jahres 2018 speziell ausgewählte Social Sabbatical Programme an. Die Idee: die berufliche Auszeit für ein soziales oder ökologisches Engagement in Afrika oder Asien nutzen.

Warum wünschen sich 9 von 10 Deutschen eine Auszeit?

„Ein Sabbatical in unserer Zeit ist die Chance, uns selbst ein Geschenk zu machen. Zeit, um innere Tanks aufzufüllen, einen Traum zu verwirklichen oder sich beruflich neu zu orientieren.“ – Andrea Oder, Sabbatical-Coach.

Ein Sabbatical, auch Sabbatjahr genannt, ist eine längere Auszeit vom Job und dem Alltag (ca. 3 – 12 Monate). Die Gründe für ein Sabbatical sind vielseitig. Die meisten Menschen verfolgen damit das Ziel, sich eine Pause vom Arbeitsleben zu gönnen, neue Energie zu schöpfen und Abwechslung zu erleben. Immer mehr Menschen nutzen eine berufliche Auszeit, um beispielsweise mehr Zeit mit der Familie zu verbringen oder ein persönliches Projekt, wie den Bau eines Hauses, zu verwirklichen. Laut 73% der Befragten dieser Studie(1) ist eine längere Reise während des Sabbaticals sehr beliebt.

Social Sabbatical: Warum Freiwilligenarbeit während der Auszeit?

Immer mehr Menschen sind daran interessiert, eine Reise mit einem gemeinnützigen Engagement zu verbinden. Aus dieser Motivation heraus, gehen viele während ihres Sabbaticals ins Ausland, um dort in sozialen oder ökologischen Projekten mitzuarbeiten.

„Als Vertreter der Generation mittleren Alters finde ich es sinnvoll, eigene Berufserfahrungen einbringen zu können und umgekehrt Lehren aus der Freiwilligenarbeit zu ziehen.“ – Michael R., RGV Sabbatical-Teilnehmer in Namibia.

Mit Rainbow Garden Village sind Social Sabbaticals in gemeinnützigen Projekten in zehn ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern in Afrika und Asien möglich. Freiwillige Helfer mit einer abgeschlossenen Ausbildung und viel Berufs- und Lebenserfahrung sind als Skilled Volunteers eine große Bereicherung für diese Projekte. Die freie Zeit vor Ort nutzen Sabbatical-Teilnehmende zum Reisen und intensiven Kennenlernen ihres Ziellandes.

Wie denken Arbeitgeber über Sabbaticals?

Laut einer weiteren Umfrage(2) sehen 82 % der befragten Personalleiter ein Sabbatical als positiv. Das Institut der deutschen Wirtschaft bestätigt, dass Mitarbeiter nach einer Auszeit motivierter und mit frischen Ideen an den Arbeitsplatz zurückkehren. Das Unternehmen SAP, das ein spezielles Social Sabbatical Programm anbietet, bestätigt, dass Mitarbeiter nach ihrem Engagement viel zufriedener sind. Einen gesetzlichen Anspruch auf eine berufliche Auszeit gibt es in Deutschland momentan noch nicht. Wichtig ist, dass ein Vertrag garantiert, dass die Arbeitsstelle nach dem Sabbatical wieder zur Verfügung steht.

www.rainbowgardenvillage.com

Quelle(1): Sabbatical Umfrage, obs/HolidayPirates GmbH/Urlaubspiraten
Quelle(2): Randstad-ifo-Personalleiterbefragung, Q3 2017

Quelle: Original-Content von: Rainbow Garden Village, übermittelt durch news aktuell/presseportal.de

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