close

Karriere

aktuelle NewsAllgemeinArbeitsweltKarriereSocial Media

Experte warnt vor Klatsch in sozialen Netzwerken

shutterstock_226760296

Baierbrunn (ots) – In den sozialen Medien zeigt sich besonders deutlich, wie sehr Menschen nach Geltung und dem Wohlwollen anderer streben – täglich wird um Likes und Follower gefeilscht. Doch wer sich bereitwillig auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. präsentiert, macht sich gleichzeitig besonders angreifbar, wie der niederländische Sozialpsychologe Professor Paul van Lange von der Freien Universität Amsterdam im Patientenmagazin „HausArzt“ warnt. „Rufschädigung ist ein ernsthaftes Risiko, vor allem, weil sich Klatsch über Netzwerke unglaublich schnell verbreitet und riesige Welle schlagen kann“, so der Experte. „Ist man das Opfer von Getratsche, weiß man ja nicht, wie viele Empfänger es gibt und welche Konsequenzen man möglicherweise tragen muss.“ Dies könne soziale Ängste auslösen und im schlimmsten Fall verheerende Folgen haben.

Besonders unangenehm: Je abwegiger und anstößiger das Thema, desto eher bleibt die Information im Gedächtnis haften. Durch die virtuelle Variante des „Stille Post“-Spiels verloren schon viele Betroffene Freunde, ihren Job oder ihr Selbstwertgefühl. In Einzelfällen scheint extremes Cyber-Mobbing sogar für Todesfälle durch Suizid mitverantwortlich zu sein. Jeder sollte daher gut abwägen, welche Informationen er über andere verbreiten will. „In Untersuchungen stellten wir fest, dass Menschen Gerüchten eher glauben als Fakten“, berichtet Professor Manfred Milinski vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Klatsch und Tratsch sollte man also mit Vorsicht genießen und gerade online zurückhaltend mit dem Teilen sein.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Patientenmagazin „HausArzt“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 4/2018 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_226760296

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinAlltagArbeitsmarktArbeitsweltBerufeBerufseinstiegITKarriereSicherheitSocial MediaTippsVeranstaltungenZukunft

SECUR‘IT CUP 2018 von Kaspersky Lab
10.000 US-Dollar gewinnen und die digitale Sicherheit von Morgen aktiv mitgestalten

Kaspersky SecurIT

Der Auftrag könnte spannender kaum lauten: „Die IT-Industrie sieht sich heute mit Sicherheitsproblemen konfrontiert, die vor wenigen Jahren noch als Science Fiction abgetan worden wären. Lösen Sie diese so intelligent und kreativ wie möglich!“

Doch obwohl der Bereich Cybersicherheit ein unglaublich zukunftsorientiertes, anspruchsvolles und immer wichtiger werdendes Berufs- und Tätigkeitsfeld mit großartigen Karrierechancen darstellt, fehlt es innerhalb der Branche an talentiertem Nachwuchs.

Deshalb sucht Kaspersky Lab im Rahmen des neu konzipierten, globalen Studentenwettbewerbs SECUR‘IT CUP 18 engagierte und hochmotivierte Studierende aller Fachrichtungen zwischen 18 und 28 Jahren, die in einer sich technologisch rasant entwickelnden Welt aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitwirken wollen.

Registrieren Sie sich deshalb bis spätestens 30. September mit Ihrer Idee oder Ihrem Projekt hier

Insbesondere in den Industrienationen nutzen Menschen heute eine Vielzahl internetbasierter Gadgets und Tools, um ihr Leben bequemer, interessanter oder unterhaltsamer zu gestalten. Doch mit zunehmender Digitalisierung und stetig wachsenden Datenmengen nimmt auch die Zahl von Sicherheitsverletzungen exponentiell zu. Die Nachfrage nach Cybersicherheitsexperten wird folglich zukünftig weiter steigen.

Im Rahmen des SECUR‘IT CUP 18 möchte Kaspersky Lab deshalb baldigen Berufseinsteigern in praxisnahen Wettbewerbsszenarien demonstrieren, wie vielschichtig und wichtig dieser technologische Bereich für die Zukunft unserer immer stärker vernetzten Welt ist – und welches Karrierepotenzial sie in einer stetig wachsenden Branche erwartet.

Teilnehmer können für ihr Projekt zwischen drei Technologiebereichen wählen:

Connected Health

Internet der Dinge

Personal Security

Alle Teilnehmer, die mit ihren Ideen überzeugen konnten, erhalten im nächsten Schritt die Möglichkeit, im Rahmen von Hackathons neue Ideen zu entwickeln und ihre eigenen Vorstellungen und Visionen umfassend umzusetzen. Die Veranstaltungen erfordern keine speziellen technischen Fachkenntnisse und sind für Studierende aller Fakultäten offen. Alle Teilnehmer können, entweder bereits im Vorfeld oder erst während des Hackathons, ein eigenes Team bilden. Die besten Mannschaften erhalten wertvolle Preise und haben weiterhin alle Chancen, in das große Finale einzuziehen.

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinArbeitsmarktArbeitsweltBerufeITKarriereTippsZukunft

Massiver Bedarf an Technologiespezialisten und Weiterbildung bis 2023

shutterstock_770245405 (M)
Symbolbild

Berlin (ots) – Aktuelle Studie von Stifterverband und McKinsey: Bis 2023 werden 700.000 Technologie-Spezialisten zusätzlich benötigt. Mehr als 2,4 Millionen Erwerbstätige müssen weitergebildet oder umgeschult werden.

Durch Digitalisierung und Automatisierung ergeben sich für die Arbeitswelt in fünf Jahren zwei große Herausforderungen: Bis zum Jahr 2023 werden bis zu 700.000 Technologiespezialisten benötigt. Mehr als 2,4 Millionen Erwerbstätige werden sich weiterbilden müssen, um ihre Kompetenzen in digitalem Lernen, vernetzter Teamarbeit oder unternehmerischem Agieren auszubauen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer neuen Studie von Stifterverband und McKinsey & Company mit dem Titel Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen. Für die Studie wurden mehr als 600 Großkonzerne, mittlere und kleine Unternehmen sowie Startups befragt.

Nach Einschätzung der befragten Unternehmen werden die 700.000 zusätzlichen Technologiespezialisten in allen Branchen und Industriezweigen gebraucht. Besonders groß ist der Bedarf an Experten zum Thema komplexe Datenanalyse (455.000). Außerdem benötigen die Unternehmen absehbar bis zu 80.000 nutzerorientierte Designer, jeweils rund 66.000 Web-Entwickler und Experten für Konzeption und Administration von vernetzter IT-Systeme sowie 27.000 SmartHardware– und Robotik-Entwickler.

Größter Weiterbildungsbedarf besteht beim digitalen Lernen

Neben der Nachfrage nach neuen Mitarbeitern steigt aber auch die Notwendigkeit von Weiterbildung: Auch digitale und nicht-digitale Schlüsselqualifikationen für Mitarbeiter aller Branchen werden immer wichtiger. Die Fähigkeit zur Kollaboration wird künftig von fast allen Mitarbeitern gefordert. Der größte Weiterbildungsbedarf besteht der Umfrage zufolge aber beim digitalen Lernen, der Fähigkeit der Mitarbeiter, sich selbst immer wieder Wissen anzueignen und fortzubilden insbesondere auch bei und durch die eigene Nutzung digitaler Medien.

„Die Studie zeigt, dass Deutschland Digitalexperten in großem Ausmaß fehlen und so das Innovationspotenzial unseres Landes bedroht ist. Aber auch die nicht-technische Belegschaft benötigt in großem Umfang neue digitale Schlüsselqualifikationen“, resümiert Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Der kompetente Umgang mit digitalen Technologien wird die zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

McKinsey-Seniorpartner Jürgen Schröder rät, die sich immer wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes kontinuierlich zu analysieren: „Nur so können Unternehmen und private Weiterbildungsanbieter gezielt neue Angebote entwickeln oder bestehende Inhalte und Formate anpassen. Langfristig sollte das Thema Weiterbildung viel stärker im gesamten Bildungssystem verankert sein. Hochschulen und Berufsbildung sollten ihre entsprechenden Angebote viel stärker an den künftig benötigten Fähigkeiten orientieren.“

Die Analyse von Stifterverband und McKinsey Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen ist das erste von vier Diskussionspapieren, die im Rahmen der Future-Skills-Initiative des Stifterverbandes erstellt wurden. In den weiteren Papieren zu den Veränderungen am Arbeitsmarkt durch Digitalisierung werden konkrete Herausforderungen und Handlungsoptionen für Personalabteilungen, Bildungseinrichtungen und die Politik im Mittelpunkt stehen.

Die Studie Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen zum Download finden Sie unter <https://www.future-skills.net>

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_770245405.jpg

Mehr lesen
AllgemeinArbeitsmarktArbeitsweltBerufeKarriere

Studie: Millennials mögen Geschäftsreisen und lieben Goodies

Studie: Millennials mögen Geschäftsreisen und lieben Goodies

Berlin (ots) – Junge Kollegen empfinden sich unterwegs produktiver – Generation Y locken Bonusmeilen und Erste-Klasse-Reisen

Von wegen die Generation Y achtet nur auf Work-Life-Balance: 45 Prozent der Geschäftsführer sagen, dass die 18- bis 34-jährigen Mitarbeiter die Belastung nicht scheuen und sogar lieber auf Dienstreisen gehen als die älteren Kollegen. Ein Grund: Fast jeder zweite junge Kollege schätzt seine Produktivität auf Reisen höher ein als im Büro. Doch die Jüngeren schauen auch genau hin, welche Extras ihr Arbeitgeber für sie bereithält. Zugfahrten erster Klasse, Bonusmeilen zur privaten Verwendung und ein schickes Hotel – das alles ist ihnen wichtig. Das sind Ergebnisse der aktuellen Umfrage „Chefsache Business Travel 2018“, einer Initiative von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV).

Junge Mitarbeiter reisen gern dienstlich

Den Millennials eilt der Ruf voraus, weniger auf Karriere oder Geld zu achten, dafür auf pünktlichen Feierabend und Spaß im Job. Sich quer durch die Republik auf den Weg zu einem Geschäftstermin zu machen oder eine Dienstreise ins Ausland zu unternehmen, passt da weniger ins Bild. Doch Personaler, die das vermuten, liegen falsch. Jüngere Mitarbeiter schätzen Geschäftsreisen insgesamt mehr als die über 35-Jährigen, geben ihre Vorgesetzten und Kollegen in der Studie an. Und die 18- bis 34-Jährigen liegen mit ihrer Selbsteinschätzung ebenfalls auf dieser Linie: 64 Prozent von ihnen sagen, ihre Generation schätze Geschäftsreisen mehr als Ältere.

Die Generation Y hält sich unterwegs für effizienter als am Schreibtisch. Ihre Produktivität sei auf Geschäftsreisen höher, sagen 45 Prozent von ihnen – die Steigerung ist nicht unerheblich: 37 Prozent der 18- bis 34-Jährigen beziffern die Produktivität bei dienstlichen Reisen auf mehr als 20 Prozent höher als im Büro.

Zeitgemäße Technik ist Generation Y wichtig

Diese höhere Produktivität auf Dienstreisen hängt nach Meinung der Jüngeren maßgeblich von einer stabilen Internetverbindung und einer guten Arbeitsumgebung (93 Prozent) sowie der Ausstattung mit neuen Technologien (91 Prozent) ab. Für 57 Prozent der Millennials sind Smartphone, Tablet und Reise-Apps ursächlich für die höhere Produktivität, bei den 35- bis 45-Jährigen sehen das nur 39 Prozent so.

„Die jungen Mitarbeiter legen viel Wert auf eine zeitgemäße Ausstattung mit einem Firmen-Smartphone, -Laptop und entsprechenden Kommunikations-Apps“, sagt Andreas Neumann von DERPART, einer Travel Management Company der DRV-Initiative Chefsache Business Travel. „In Zeiten von Fachkräftemangel lassen sich junge Fachkräfte und High Potentials vor allem mit diesen und anderen kleinen Extras locken.“ Schon im Vorstellungsgespräch sind die Reiserichtlinien und darin enthaltene Goodies bei fast drei Viertel der 18- bis 34-Jährigen ein Thema, sagen die Chefs – bei den Bewerbern ab 46 Jahren ist dies nur noch für rund die Hälfte der Befragten der Fall.

Junge Fachkräfte lassen sich von Extras locken

Die Befragten sagen zudem, dass diese Reise-Extras großen Einfluss auf die Mitarbeiterbindung hätten. Zugfahrten erster Klasse und private Nutzung von Bonusmeilen finden 80 Prozent der Jüngeren wichtig, aber nur 68 Prozent der über 46-Jährigen. 86 Prozent der 18- bis 34-Jährigen wünschen sich Mitsprache bei der Hotelwahl (Ältere: 65 Prozent). 89 Prozent sind ihrem Arbeitgeber dankbar, wenn sie Taxi statt ÖPNV wählen dürfen (Ältere 67 Prozent). 80 Prozent der jungen Mitarbeiter freuen sich über Business-Class bei Flugreisen von mehr als drei Stunden.

„Ein Erste-Klasse-Bahnticket oder eine Business-Class-Buchung kosten manchmal nicht viel mehr, sorgen aber neben der Mitarbeiterzufriedenheit auch dafür, dass während der Geschäftsreise besser gearbeitet werden kann“, so Neumann. Immerhin fast die Hälfte der Befragten findet die Wahl des Verkehrsmittels für die Produktivität wichtig. Denn schließlich lässt sich am Tisch in der 1. Klasse des ICEs besser arbeiten als am Steuer eines Autos.

Zur Studie „Chefsache Business Travel 2018“

Die Studie „Chefsache Business Travel 2018“ wurde im Auftrag des Deutschen Reiseverbands (DRV) durchgeführt. 100 Geschäftsführer, die selbst regelmäßig auf Geschäftsreisen sind, sowie 102 geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern wurden dafür über ein Online-Panel zum Thema Geschäftsreisen befragt. Die Daten wurden im Februar und März 2018 vom durchführenden Marktforschungsinstitut mo’web erhoben.

Über die Kampagne „Chefsache Business Travel“

Auf Geschäftsreisen setzen Unternehmen ihre wichtigste Ressource ein: den hochqualifizierten Mitarbeiter. Knapp 90 Prozent schicken ihre Mitarbeiter mit dem Ziel auf Reisen, Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen oder zumindest vorzubereiten. Der effizienten Gestaltung von Geschäftsreisen im Unternehmen misst die Chefetage jedoch trotzdem oft keine strategische Bedeutung zu. Dabei wird diese Aufgabe immer komplexer. Nicht nur Kosten, sondern auch andere Kriterien wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Sicherheit gilt es zu beachten.

Ziel der Initiative von Travel Management Companies im DRV ist es, Geschäftsreisen als strategisches Managementthema zu verankern und den Nutzen eines professionellen Geschäftsreisemanagements in Zusammenarbeit mit den Geschäftsreisebüros auf Entscheiderebene besser bekannt zu machen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.chefsache-businesstravel.de.

Die Kampagne Chefsache Business Travel wird von den Travel Management Companies BCD Travel, Carlson Wagonlit Travel, DERPART Travel Service, DER Business Travel, FIRST Business Travel, sowie der Deutschen Lufthansa und dem DRV getragen.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/DRV Deutscher Reiseverband e.V./Deutscher Reiseverband (DRV)“

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinArbeitsweltKarriereSocial Media

Sollten Sie bei Facebook mit Ihrem Chef befreundet sein?

Sollten Sie bei Facebook mit Ihrem Chef befreundet sein?

25% der deutschen Arbeitnehmer sind in sozialen Medien mit Vorgesetzten vernetzt

Eschborn (ots) – Deutsche Arbeitnehmer nutzen ihre persönlichen Profile immer stärker auch zur professionellen Vernetzung. Insgesamt sind 25% der Befragten bei Plattformen wie Facebook oder Instagram mit ihren Vorgesetzten befreundet. Den Spitzenwert erreicht die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen: Dort haben 48% den Chef in der Freundesliste.

Warum wollen die Arbeitnehmer in Deutschland bei Facebook mit dem Chef befreundet sein? Die einfachste Erklärung ist natürlich, dass Angestellte und Vorgesetzte wirklich Freunde sind. Aber nicht immer ist das wirklich der Fall. Auch die Karriereleiter ist ein Grund – wer einen guten Draht „nach oben“ hat, genießt im Beruf möglicherweise Vorteile.

Es gibt allerdings auch Gründe, die gegen die Facebook-Freundschaft mit dem Chef sprechen. „Viele Arbeitnehmer in Deutschland legen Wert auf eine Trennung von Privatleben und Beruf. Aber die Vernetzung in den sozialen Medien gibt Vorgesetzten Zugriff auf Dinge, die Angestellte im direkten Gespräch vielleicht nicht mitteilen würden“, erklärt Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland.

Die Wahrung der Privatsphäre ist ein guter Grund, sich privat nicht mit dem Vorgesetzten zu vernetzen, so Petra Timm: „Wenn ein Angestellter Berufliches und Privates strikt getrennt halten möchte, müssen Vorgesetzte das respektieren und verstehen. Ein privates Facebook-Profil ist nicht Teil der Arbeitswelt.“

Das Randstad Arbeitsbarometer zeigt allerdings auch, dass 52% der Arbeitnehmer soziale Medien nutzen, um sich mit ihren Arbeitskollegen zu vernetzen. Die Grenze zwischen Privatleben und Berufsleben ist also für viele Arbeitnehmer in Deutschland bereits heute verschwommen.

Über die Online-Umfrage

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Über Randstad Gruppe Deutschland

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG“

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinAlltagArbeitsmarktArbeitsweltBerufeFührungskräfteGesundheitKarriereTippsWork-Life-Balance

Studie: Lob vom Chef ist Fachkräften wichtiger als ein geschenkter Wochenendtrip

shutterstock_446643208

München (ots) – Suite&Co befragt 50 Personaler und Headhunter sowie 873 Fachkräfte / Wertschätzung eher gefragt als Statussymbole / Nähe zum Wohnort spielt eine immer zentralere Rolle bei Arbeitgeberattraktivität

Nähe zum Wohnort, Umgang auf Augenhöhe und ein ehrliches Danke vom Chef: Fachkräfte wollen keine Extravaganz, wenn es um Benefits, Arbeitgeberattraktivität oder um Mitarbeiterbindung geht. Das zeigt eine aktuelle Studie des Unternehmens Suite&Co. Für die Erhebung hat Suite&Co nicht nur mehr als 800 Fachkräfte und 50 Personaler befragt, sondern im Vorfeld eine Gruppendiskussion durchgeführt. „Die Ergebnisse zeigen, wie sehr sich die Bedürfnisse der Arbeitnehmer gewandelt haben. Firmenwagen war gestern“, sagt Lisa Mellinghoff, Mitgründerin der Suite&Co GmbH. Sie und Viktor Gilz unterstützen Unternehmen beim Onboarding, indem sie das Thema „Leben und Arbeit“ von Anfang an aufeinander abstimmen und vereinen. Die umfangreiche Erhebung soll Personaler unterstützen, Punkte wie Benefits, berufsbedingte Wohnortswechsel und die Bedeutung von Unternehmenskultur im aktuellen Umfeld besser einzuordnen. Denn: Auch wenn der Analyse zufolge HR-Abteilungen um die Wünsche und Anforderungen der Mitarbeiter wissen, gibt es häufig deutliche Differenzen in den Ansichten auf Seiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Arbeitsplatz = Wohlfühlort in einer Wohlfühlzone

Kurze Pendelzeiten, mehr Freizeit, weniger Stress im Berufsverkehr: Die Nähe zum Wohnort und eine gute Anbindung sind für Arbeitnehmer das wichtigste Kriterium, einen Arbeitgeber als attraktiv zu bewerten. Auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 5 (sehr wichtig) bewerten Arbeitgeber diese Kriterien durchschnittlich mit 4 – also als wichtig.

Zudem bestimmen die Innen- und Außenarchitektur eines Unternehmens maßgeblich über die Arbeitgeberattraktivität: 28 Prozent der befragten Fachkräfte ist dieser Aspekt sehr wichtig, jedem Zweiten wichtig (48 Prozent). Daraus ergibt sich insgesamt eine Zustimmung von 76 Prozent. Im Vergleich dazu spielen Kriterien wie Ruf oder Größe und Bekanntheit eines Unternehmens eine unbedeutende Rolle: Während die Reputation für 59 Prozent der Fachkräfte wichtig ist, steht Größe und Bekanntheit für nur 27 Prozent der Befragten mit Arbeitgeberattraktivität in Zusammenhang. „Das unterstreicht die Chance für Hidden Champions, die es vor zehn Jahren tatsächlich schwer hatten, um Fachkräfte zu werben. Hier gab es einen grundlegenden Wandel“, erklärt Viktor Gilz.

Oberste Priorität: Umgang auf Augenhöhe

Doch nicht nur Räume und Räumlichkeit entscheiden laut der Suite&Co-Studie „Recruiting 2018 – Wunsch und Wirklichkeit“, ob ein Unternehmen Top-Kräfte binden kann. „Das Menschliche muss gleichfalls stimmen. Fachkräfte wollen einen sozialen Umgang auf Augenhöhe,“ erklärt Viktor Gilz. Ein Wunschauto für das Wochenende, eine Wochenendreise oder ein Concierge-Service? Der Mehrheit der Fachkräfte ist dies laut Studie nicht wichtig. Was zählt, sind vielmehr anerkennende Worte des Vorgesetzten: Mehr als drei Viertel aller Befragten (76 Prozent) Fachkräften sind der Meinung, dass ein wertschätzendes Danke für besondere Leistungen motivieren kann.

Zudem haben Statussymbole wie Dienstwagen nahezu ausgedient. Die Ergebnisse untermauern, dass ein Firmenauto keinen so starken Stellenwert hat, wie es vor 10 oder 20 Jahren der Fall war. Für jede dritte befragte Fachkraft (35 Prozent) stellt der Firmenwagen keinen besonderen Anreiz dar. Firmen-Smartphones können ebenfalls immer weniger als Aushängeschild dienen: 443 von 873 Befragten (51 Prozent) sehen diesen Benefit mittlerweile als gegeben für Fachkräfte eines Unternehmens.

Schmerzpunkt: Wohnungssuche

Der „War for Talents“ verlangt von Unternehmen vielmehr immer kreativere Maßnahmen zu entwickeln, die ihnen Vorteile in der Rekrutierung verschaffen. „Kundenzentriertes Denken ist hier wie im Vertrieb und Marketing ebenfalls angebracht. Die Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeiter ist wichtiger denn je. Denn diese sind heute andere – und haben viel mit dem privaten Lebensumfeld zu tun“, sagt Lisa Mellinghoff.

58 Prozent der Fachkräfte sehen demnach die Wohnungssuche im Falle eines Arbeitgeberwechsels als große Herausforderung, bei der sie Hilfe vom Arbeitgeber erwarten. Lisa Mellinghoff: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Beispiel durch Unterstützung bei der Suche nach einer passablen Wohnung sind am Ende Aspekte, mit denen Unternehmen punkten und Mitarbeiter binden können. Das ist sowohl Fachkräften als auch Personalern bewusst.“

Über die Studie

Im Rahmen der Studie wurde ein mehrstufiges Verfahren durchgeführt. Zunächst hat das Unternehmen in München im Dezember 2017 gemeinsam mit Personalern, HR-Experten, Headhuntern sowie Fachkräften eine Diskussionsrunde zum Thema Recruitment 2018 veranstaltet. Basierend auf dieser leitfadengeführten Gruppendiskussion wurden zwölf zentrale Thesen herausgearbeitet. Die Thesen wurden im Februar 2018 in einer umfangreichen Feldarbeit gemeinsam mit dem Panelanbieter respondi quantitativ geprüft. Um ein möglichst hinreichendes Bild zu zeichnen, wurden zwei Panels gewählt und befragt. In einer Entscheiderumfrage wurden 52 Personaler, Headhunter und Recruiter um Meinung gebeten. Zusätzlich wurden in einer breit angelegten Befragten Einstellungen und Daten von 873 Fachkräften erhoben.

Über Suite&Co

Suite&Co bietet einen neuen Weg in der Rekrutierung von Führungspersonal. Dabei unterstützt das Team von Lisa Mellinghoff und Viktor Gilz Unternehmen, Top-Führungskräfte für sich zu gewinnen, indem sie „Innenarchitektur“ als attraktiven Unternehmensbonus anbieten. Fach- und Führungskräfte werden während eines berufsbedingten Wohnortswechsels von Suite&Co ab der ersten Minute voll betreut, wobei auf der Schaffung eines idealen und individuell passenden Lebensumfeldes das Hauptaugenmerk liegt. Diese innovative Personalpolitik dient zur Gewinnung und Loyalisierung von Führungskräften.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_446643208.jpg

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinArbeitsmarktArbeitsweltKarriereTipps

CV or Résume? Where’s the difference?

shutterstock_153117149 M

Bewerbungen schreiben in der eigenen Sprache kann schon eine Herausforderung sein. Eine gelungene, deutsche Bewerbung mit Deckblatt, aussagekräftigem Anschreiben und Lebenslauf unterliegen gewissen Rahmenbedingungen, die den meisten geläufig sind. Doch diese sind in jedem Sprachraum anders. Im Rahmen der Globalisierung ist es üblich, sich weltweit und auf fremden Sprachen zu bewerben. Aber eine stumpf übersetzte Bewerbung wird bei internationalen Personalern höchst wahrscheinlich wenig Zuspruch bekommen. Deshalb ist es wichtig, die Bewerbung und vor allem dem Lebenslauf an den Sprachraum anzugleichen. In den Vereinigten Staaten spricht man häufig in Bewerbungen von einem Résumé, während man in Großbritannien eher auf ein Curriculum Vitae stößt. Das sind jedoch nicht die einzigen Unterschiede.

Lebenslauf auf Englisch – CV or Résumé?

Der Lebenslauf ist neben dem Anschreiben das Wichtigste in der Bewerbung – nicht nur im englischen Sprachraum. Es kommt nicht nur darauf an, ob die Bewerbung für die Vereinigte Staaten, Canada, Australien oder Großbritannien bestimmt ist. Es ist viel eher die Qualifikation der Bewerber. Das Résumé wird am häufigsten auf den amerikanischen Arbeitsmarkt verwendet. Ausnahmen bilden hierbei die öffentlichen und akademischen Berufen. Das Curriculum Vitae hingegen findet man eher im verbleibenden englischsprachigem Raum. Der größte Unterschied aber betrifft die Länge und den Inhalt der englischen Lebensläufe. Während das Résumé eher kurz gehalten ist und einen schnellen Überblick über die für die Stelle relevanten Fakten bietet, ist das CV eine vollständige Übersicht der beruflichen Karriere und des akademischen Werdegang.

Das Curriculum Vitae

Das CV wird in den USA für akademische und öffentliche Berufe, sowie in den meisten anderen Teilen der englischsprachigen Länder versendet. Das Curriculum Vitae gibt einen vollständigen Überblick über die gesamten beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen.

Empfehlenswert bei einem CV ist eine Länge von maximal drei Seiten. Strukturell liegt der Fokus klar auf dem Bereich Ausbildung und wissenschaftlicher Entwicklung und ist daher einem deutschen Lebenslauf sehr ähnlich – bis auf die Sprache. Die Überschrift des Dokuments sollte daher auch den Titel Curriculum Vitae tragen. Inhalt des CV sind Eigenschaften, Erfahrungen, beruflicher Werdegang inklusive allen Details zu den akademischen Tätigkeiten. Die Tätigkeiten und Fähigkeiten der Bewerber werden in Kategorien eingeteilt und sind nicht chronologisch festgehalten. Die häufigsten Kategorien in einem CV sind Education (Aus- und Weiterbildung), Work Experience (Arbeitserfahrung), Area of Expertise (Erfahrungen + Kenntnisse) und Skills + Language (Kompetenzen+ Sprache). Häufig ist der englische CV ausformuliert und besitzt auch gewisse Fließtextanteile. Das Curriculum Vitae ist ein in sich stimmiges Dokument und wird nicht, wie das Résumé, an die Stelle angepasst.

Das Résumé

Das Résumé hingegen ist ein reines Informationsblatt für den Arbeitgeber. In einem kurzen, prägnanten Dokument werden alle wichtigen Daten, Qualifikationen und Fähigkeiten für die Position zusammengefasst und dargestellt.

Das Résumé sollte eine Länge von einer Din A4 Seite nicht überschreiten und ist stichwortartig-knapp formuliert. Im Gegensatz zum CV kann das Schreiben nach Relevanz aufgebaut sein, damit es leichter lesbar ist. Strukturell liegt hier der Fokus klar auf dem Bewerber und dessen Persönlichkeit, weniger auf dem beruflich-akademischen Werdegang. So eignet sich für das Résumé als Überschrift der Name des Bewerbers oder ein Block mit den Kontaktdaten. Der Inhalt soll ein möglichst umfassendes Bild abgeben und den geforderten Anforderungen für die Position gerecht werden. Wie im Curriculum Vitae werden die Eigenschaften, Erfahrungen und der berufliche Werdegang in Kategorien eingeteilt. Jedoch unterscheiden sich diese in ihrer Art. Übliche Kategorien in einem Résumé sind ein Profil als Zusammenfassung für die Position relevanten Fähigkeiten, Erfahrungen und Eigenschaften enthält, Keyskills (Kernkompetenzen), Education (Bildung) und Professional Experience (wesentliche Arbeitserfahrung).

CV or Résume? Was ist gleich?

Dennoch gibt es einige Vorschriften für englische Lebensläufe, unabhängig davon ob es sich um einen CV oder ein Résumé handelt. Gerade im amerikanischen Raum sind Referenzen, Soft Skills und persönliche Errungenschaften im CV und im Résumé gerne gesehen. Hobbys und Interessen sollten nur in die Dokumente, wenn diese für die Position wichtig sind. Außergewöhnliche und relevante Qualifikationen dürfen optisch hervorgehoben werden. Besonders wichtig ist bei einem englischen Lebenslauf der Verzicht auf persönliche Angaben wie Geburtsdatum, Nationalität, Familienstand und das Bewerbungsfoto. Zum Schluss noch das Datum und die Unterschrift weglassen und sowohl das CV als auch das Résumé sind fertig.

Um wirklich kein Fehler zu machen und sich im Bewerbungsprozess sicherer zu fühlen suchen sich mittlerweile immer mehr Bewerber Hilfe bei professionellen Bewerbungsexperten – und sammeln zum Beispiel beim Team von richtiggutbewerben.de Erfahrungen, wie man eine optimale Bewerbung gestaltet.

Quelle: richtiggutbewerben.de GmbH

Bildquelle: shutterstock_153117149.jpg

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinArbeitsweltJobwechselKarriereTippsWork-Life-Balance

Jeder zweite Berufstätige denkt über Jobwechsel nach

Jeder zweite Berufstätige denkt über Jobwechsel nach

Eschborn (ots)

– Bessere Bezahlung zählt zu den Top-Gründen für wechselwillige Mitarbeiter
– Zufriedene Beschäftigte schätzen vor allem faire Arbeitszeiten

Zu wenig Geld, zu wenig Wertschätzung, ein schlechtes Betriebsklima: 50 Prozent der angestellten Mitarbeiter sind mit ihrem Arbeitsplatz so unzufrieden, dass sie sich nach einem neuen Job umsehen. Wer in Zeiten des Fachkräftemangels gutes Personal an sich binden will, sollte deshalb auf breiter Ebene über das Wohlbefinden seiner Beschäftigten nachdenken. Unter anderem zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung der ManpowerGroup Deutschland.

Die gute Nachricht: Die Hälfte aller Befragten ist mit den Bedingungen am Arbeitsplatz derzeit noch zufrieden. Dabei steht für 45 Prozent der angestellten Mitarbeiter im Vordergrund, dass die vereinbarten Arbeitszeiten eingehalten werden. 44 Prozent sehen die Bezahlung als fair an und 37 Prozent schätzen die flexiblen Arbeitszeitmodelle des Arbeitgebers. 34 Prozent der Befragten freuen sich darüber, dass es regelmäßig Weiterbildungen gibt. Immerhin noch 31 Prozent erachten das eigene Unternehmen als familienfreundlich.

Wechselgründe: Mehr Geld und mangelnde Anerkennung

Dass es für Unternehmen, die gute Mitarbeiter an sich binden wollen, schon jetzt einiges zu tun gibt, belegen folgende Zahlen: 50 Prozent der Studienteilnehmer würden den Job gern schon innerhalb der nächsten zwölf Monate wechseln. Der Hauptgrund für die Unzufriedenheit ist finanzieller Natur. So geben 22 Prozent der Befragten an, eine Position mit besserer Bezahlung zu suchen. Und auch mangelnde Wertschätzung motiviert zum Jobwechsel: Immerhin 15 Prozent der Angestellten haben das Gefühl, dass ihre Leistungen im Betrieb nicht ausreichend anerkannt werden. Zwölf Prozent wollen kündigen, da sie Abwechslung und andere Projekte suchen.

Gutes Betriebsklima bindet Mitarbeiter

Als fast ebenso wichtig empfinden viele Beschäftigte ein angenehmes Miteinander im Betrieb: Zwölf Prozent der Befragten beklagen ein schlechtes Arbeitsklima und schauen sich deshalb nach einem neuen Job um. Dazu trägt auch die immer noch mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Neun Prozent der Deutschen geben an, dass sie eine Tätigkeit suchen, bei der sie beides besser miteinander verbinden können. „Die Ergebnisse zeigen, dass das Gehalt den Mitarbeitern zwar wichtig ist, aber nicht der einzig entscheidende Faktor, der Menschen an ein Unternehmen bindet“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels muss in den Führungsetagen somit vermehrt darüber nachgedacht werden, wie die Mitarbeiter mehr Wertschätzung erfahren und das Betriebsklima deutlich verbessern werden kann.“

Mehr zur Studie finden Sie unter: http://ots.de/8YMm8W

Über die Umfrage

Für die bevölkerungsrepräsentative Befragung „Jobzufriedenheit 2018“ wurden online 1.010 Bundesbürger befragt. Das Marktforschungsinstitut Toluna führte sie im April 2018 durch.

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Mit mehr als 29.000 Mitarbeitern zählt die ManpowerGroup zu den drei größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 360 Standorten die Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, ManpowerGroup Solutions, Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.manpowergroup.de.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/ManpowerGroup Deutschland GmbH/ManpowerGroup GmbH & Co. KG“

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinArbeitsmarktKarriereTipps

BAP Job-Navigator 05/2018: »Sprachkenntnisse« Welche Sprachkenntnisse wünschen sich Unternehmen von Bewerbern?

BAP_JN_0518_Sprachkenntnisse_Grafik

Berlin (ots) – Ob bei Kundenanfragen aus dem Ausland, in Gesprächen auf einer Branchenmesse oder einem Workshop mit englischsprachigen Vorträgen – viele Tätigkeiten und Projekte in Unternehmen sind heutzutage international ausgerichtet. Für Mitarbeiter stellt sich damit die Herausforderung, mit Kunden und Kollegen nicht nur in der Muttersprache zu kommunizieren. „Gute Englisch-Kenntnisse gelten in vielen Jobs oftmals als Grundvoraussetzung. Aber auch andere Sprachen sind immer häufiger gefragt, wenn man sich in international agierenden Unternehmen behaupten will. Welche dies sind, haben wir mit dem BAP Job-Navigator untersucht“, so Julia Große-Wilde, Geschäftsführerin des Bundesarbeitgeberverbandes des Personaldienstleister e.V. (BAP). Analysiert wurden 803.000 Stellenanzeigen, die im April 2018 von 122.440 Unternehmen in Printmedien, Jobbörsen, Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht worden sind.

Englisch nach wie vor die am häufigsten geforderte Fremdsprache

Englisch als Weltsprache bleibt unangefochten auf dem ersten Platz. Allein im April wurden in über 202.000 Stellenanzeigen Englisch-Kenntnisse gefordert – bei 36 Prozent dieser Jobs wird fließendes Englisch erwartet. Überraschend hoch sind die Anforderungen an Young Professionals und Studenten. In der Hälfte der Stellenangebote für Berufseinsteiger werden Englisch-Kenntnisse erwartet. Von insgesamt 25.880 Praktikumsstellen und Studentenjobs setzen fast 47 Prozent der Arbeitgeber Sprachkenntnisse im Englischen voraus. Im Vergleich: Von angehenden Azubis werden nur in jedem siebten Inserat Englisch-Sprachkenntnisse verlangt.

Von Französischkenntnissen profitieren

Wer die französische Sprache gut beherrscht, profitiert bei der Jobsuche durchaus von diesen Fähigkeiten. Mit insgesamt 7.300 Stellen ist Französisch die am zweithäufigsten geforderte Fremdsprache. Der Anspruch an das Sprachniveau liegt aber höher als im Englischen. In der Hälfte dieser Angebote (3.370 Jobs) wünschen sich Unternehmen Bewerber mit sehr guten oder fließenden Französisch-Kenntnissen. Mit Grundkenntnissen sind die Chancen hingegen geringer (knapp 200 Jobangebote).

Die Plätze drei und vier belegen Spanisch (2.680 Jobs) und Italienisch (1.930 Jobs). Im regionalen Vergleich wird deutlich, dass vorrangig Unternehmen in den südlichen und an Grenzen liegenden Bundesländern diese Sprachkenntnisse fordern. So wurden in Bayern und Nordrhein-Westfalen jeweils mehr als 440 Stellen mit dem Wunsch nach Spanisch-Kenntnissen ausgeschrieben, Italienisch war vor allem in Bayern gefragt (350 Jobs).

Asiatische Sprachen gewinnen an Bedeutung

Neben russischen Sprachkenntnissen (440 Jobs) ist vor allem Chinesisch immer gefragter (504 Jobs). Hier gilt „ganz oder gar nicht“: Von potenziellen Mitarbeitern wird in 55 Prozent der Inserate mindestens Sprachniveau C1 und somit ein fortgeschrittenes Sprachlevel gefordert. Die Forderung wird meistens in kommunikationsstarken Berufsgruppen wie Vertrieb & Verkauf (122 Jobs), Unternehmensführung/Management (83 Jobs) sowie in Organisation und Projektmanagement (73 Jobs) gestellt. Außerdem wurden Chinesisch-Kenntnisse auffallend oft bei Praktikumsplätzen gewünscht (48 Praktikumsangebote).

Grafik zu der Meldung: http://ots.de/Ol3zZO

Über den BAP Job-Navigator

Der BAP Job-Navigator wertet monatlich die Stellenangebote aus 200 Printmedien, 138 Online-Jobbörsen, mehr als 30.000 Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit aus. Im Zeitraum April 2018 wurden insgesamt mehr als 803.000 Stellenanzeigen von über 122.440 Unternehmen analysiert. Wenn mehrere Anzeigen für eine Stelle geschaltet wurden, werden diese zusammengefasst und nicht mehrfach gezählt.

Über den BAP:

Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) ist die führende Interessenvertretung der Personaldienstleistungs- und Zeitarbeitsbranche in Deutschland. Im BAP sind ca. 2000 Mitglieder mit über 4.600 Personaldienstleistungsbetrieben organisiert. Informationen zum Verband finden Sie unter www.personaldienstleister.de.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: Original-Content von: Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP), übermittelt durch news aktuell/presseportal.de

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinBerufseinstiegKarriere

USA-Reisestipendien für Informatik-Studentinnen

shutterstock_199568579

Hasso-Plattner-Institut fördert Frauen in der IT

Potsdam (ots) – Für die weltweit größte IT-Konferenz für Frauen vergibt das Hasso-Plattner-Institut (HPI) erneut Reisestipendien an Informatik-Studentinnen. Entscheidend bei der Auswahl der Stipendiatinnen sind ihre Leistungsstärke, ihr Engagement und ihr Potenzial. Die renommierte „Grace Hopper Celebration“ findet in diesem Jahr vom 26. bis 28. September in Houston (Texas) statt. Noch bis 17. Juni können sich interessierte Nachwuchsinformatikerinnen, die an einer deutschen Hochschule studieren, bewerben.

„Frauen sind in Informatik-Studiengängen und -Berufen noch immer unterrepräsentiert, dabei ist der Bedarf an exzellenten IT-Expertinnen und -Experten weltweit so hoch wie nie. Der digitale Wandel bietet zudem spannende und attraktive Berufsperspektiven“, erklärt Institutsdirektor Professor Christoph Meinel. Mit der Vergabe der Stipendien wolle man jungen Informatikerinnen die Chance bieten, sich auf internationalem Parkett mit Frauen, die in der IT tätig sind, auszutauschen und renommierte Branchenvertreterinnen zu treffen.

Der Fokus der Konferenz, die seit 1994 regelmäßig in den USA stattfindet, liegt auf der wissenschaftlichen und beruflichen Förderung und Vernetzung von Frauen in der Informatik und Technik. Neben bekannten Unterstützerinnen und Gastrednern – in den vergangenen Jahren waren dies u. a. die Geschäftsführerin von Facebook, Sheryl Sandberg, IBM-Präsidentin Ginni Rometty und der Microsoft-Chef Satya Nadella – treffen die Teilnehmerinnen auf zahlreiche anerkannte IT-Unternehmen und Universitäten, die bei der Veranstaltung geeignete Kandidatinnen für Jobs, Praktika und Studienplätze rekrutieren.

Informationen zur Bewerbung und zur Konferenz:

http://bit.ly/gracehopper2018

Home

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium an, das von derzeit rund 500 Studierenden genutzt wird. In den drei Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“ und „Data Engineering“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI dreizehn Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_199568579.jpg

Mehr lesen