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Fit im Job trotz hoher Temperaturen

Fit im Job trotz hoher Temperaturen

Dortmund (ots) – Wenn sich der Sommer von seiner heißen Seite zeigt, kann es im Büro unangenehm werden. Es gibt jedoch keinen Rechtsanspruch auf klimatisierte Räume oder Hitzefrei. Dennoch müssen Arbeitgeber ihre Beschäftigten vor Gefährdungen durch hochsommerliche Temperaturen schützen. Das jetzt überarbeitete Faltblatt „Sommerhitze im Büro“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fasst Tipps für Arbeit und Wohlbefinden bei Hitze kompakt und verständlich zusammen.

Wenn die Temperatur in Innenräumen witterungsbedingt über 26 Grad Celsius klettert, sollten Arbeitgeber mögliche Gefährdungen ihrer Beschäftigten mindern. Ab 30 Grad Celsius müssen sie Maßnahmen ergreifen. Das BAuA-Faltblatt „Sommerhitze im Büro“ zeigt, was Betriebe und Beschäftigte machen können, um die Arbeit erträglich zu gestalten. So muss der Betrieb Beschäftigte vor direkter Sonneneinstrahlung beispielsweise durch Sonnenblenden oder Jalousien schützen. Zudem können die Arbeitszeiten flexibel gestaltet werden, sodass Beschäftigte zum Beispiel eine längere Siesta in der heißen Mittagszeit machen können. Am besten die kühle Morgenluft nutzen, um die Raumtemperatur im Erträglichen zu halten. Eine lockere Kleiderordnung schützt gegen Überhitzung des Körpers.

Die Beschäftigten sollten den Sonnenschutz nutzen und leichte, bequeme Kleidung anziehen. Bei hohen Temperaturen sollten drei Liter oder mehr am Tag getrunken werden, um den Flüssigkeitsverlust durchs Schwitzen auszugleichen. Werden die Handgelenke mit kaltem Wasser benetzt, sorgt das für angenehme Kühlung. Zudem sollte auf den Körper geachtet werden. Fühlt man sich nicht wohl, sollten kühlere Bereiche aufgesucht werden.

Das Faltblatt informiert auch über die relevanten Rechtsgrundlagen, wie die Arbeitsstättenverordnung sowie die Technischen Regeln für Arbeitsstätten. Weiterführende Informationen runden es ab. So liefert die BAuA auf zwei übersichtlichen Seiten einen guten Überblick, wie Arbeitgeber und Beschäftigte mit der sommerlichen Hitze am Arbeitsplatz umgehen können und sollten.

Das neue Faltblatt gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen.

Direkter Link: www.baua.de/dok/8657922

Forschung für Arbeit und Gesundheit Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte. www.baua.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/BAuA“

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Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen geht auch krank zur Arbeit. „Krankarbeiter“ schaden sich selbst, den Kollegen und dem Arbeitgeber

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Villingen-Schwenningen (ots) – Die große Mehrheit der Deutschen geht auch krank zur Arbeit. Wie eine Studie der Schwenninger Krankenkasse zeigt, kommen 83 Prozent „oft zur Arbeit“, obwohl es ihnen gesundheitlich nicht gut geht. Die meisten „Krankarbeiter“ gibt es mit 90 Prozent in Bayern, die wenigsten in den östlichen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Allerdings liegt der Wert auch hier mit 76 Prozent noch erschreckend hoch. „Viele Mitarbeiter verordnen sich selbst im Krankheitsfall eine Art Anwesenheitspflicht“, kommentiert Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der Schwenninger, dieses Phänomen. „Ärzte bezeichnen es auch als Präsentismus.“

„Präsentismus ist in unserer Gesellschaft mittlerweile weiter verbreitet als Absentismus, also das absichtliche Blau machen im Job“, sagt Hantke. Das belegt auch die Studie: Nur 18 Prozent der Befragten haben in den letzten zwölf Monaten an mindestens einem Tag die Arbeit geschwänzt, verglichen mit den erwähnten 83 Prozent, die „oft krank zur Arbeit gehen“.

Wer sich krank ins Büro schleppt, gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, sondern setzt unbewusst auch Kollegen unter Druck. Sie fühlen sich dann ebenfalls genötigt, im Krankheitsfall Präsenz zu zeigen. „Hier bedarf es einer klaren Ansage durch die Chef-Etage“, sagt Hantke. „Wer krank ist, hat zu Hause zu bleiben. Auch Homeoffice ist dann tabu.“ Pflichtgefühl werde an dieser Stelle falsch interpretiert. „Man hat dann die Pflicht, sich selbst zu schonen, aber auch an Kollegen zu denken, die nicht leichtsinnig angesteckt werden sollten.“

Für den Arbeitgeber ist Präsentismus nur vordergründig ein Gewinn: Laut Schätzungen einer Studie der Felix-Burda-Stiftung kostet ein Mitarbeiter, der zu Hause bleibt, die Firma im Schnitt 1.200 Euro pro Jahr. Geht er dagegen krank zur Arbeit, verliert das Unternehmen sogar 2.400 Euro: erstens durch krankheitsbedingte Leistungseinbußen und zweitens durch einen längeren Krankheitsverlauf. Steckt er dann noch weitere Kollegen an, multiplizieren sich die Kosten entsprechend.

Die Umfrage zum Thema finden Sie hier: www.Die-Schwenninger.de/Studie

Kurzprofil „Die Schwenninger Krankenkasse“:

Die Schwenninger Krankenkasse zählt mit rund 330.000 Kunden zu den Top 20 der bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu kommen 14 Geschäftsstellen. Den Vorstand bilden seit 2006 Siegfried Gänsler als Vorsitzender und Thorsten Bröske. Die für ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnete Schwenninger beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Mit „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“ hat die Schwenninger 2012 als erste gesetzliche Krankenkasse eine Stiftung gegründet. Diese fördert Projekte im Bereich Prävention und Gesundheitsfürsorge, schwerpunktmäßig für Kinder und Jugendliche.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_85125181.jpg

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Studie: Lob vom Chef ist Fachkräften wichtiger als ein geschenkter Wochenendtrip

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München (ots) – Suite&Co befragt 50 Personaler und Headhunter sowie 873 Fachkräfte / Wertschätzung eher gefragt als Statussymbole / Nähe zum Wohnort spielt eine immer zentralere Rolle bei Arbeitgeberattraktivität

Nähe zum Wohnort, Umgang auf Augenhöhe und ein ehrliches Danke vom Chef: Fachkräfte wollen keine Extravaganz, wenn es um Benefits, Arbeitgeberattraktivität oder um Mitarbeiterbindung geht. Das zeigt eine aktuelle Studie des Unternehmens Suite&Co. Für die Erhebung hat Suite&Co nicht nur mehr als 800 Fachkräfte und 50 Personaler befragt, sondern im Vorfeld eine Gruppendiskussion durchgeführt. „Die Ergebnisse zeigen, wie sehr sich die Bedürfnisse der Arbeitnehmer gewandelt haben. Firmenwagen war gestern“, sagt Lisa Mellinghoff, Mitgründerin der Suite&Co GmbH. Sie und Viktor Gilz unterstützen Unternehmen beim Onboarding, indem sie das Thema „Leben und Arbeit“ von Anfang an aufeinander abstimmen und vereinen. Die umfangreiche Erhebung soll Personaler unterstützen, Punkte wie Benefits, berufsbedingte Wohnortswechsel und die Bedeutung von Unternehmenskultur im aktuellen Umfeld besser einzuordnen. Denn: Auch wenn der Analyse zufolge HR-Abteilungen um die Wünsche und Anforderungen der Mitarbeiter wissen, gibt es häufig deutliche Differenzen in den Ansichten auf Seiten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Arbeitsplatz = Wohlfühlort in einer Wohlfühlzone

Kurze Pendelzeiten, mehr Freizeit, weniger Stress im Berufsverkehr: Die Nähe zum Wohnort und eine gute Anbindung sind für Arbeitnehmer das wichtigste Kriterium, einen Arbeitgeber als attraktiv zu bewerten. Auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 5 (sehr wichtig) bewerten Arbeitgeber diese Kriterien durchschnittlich mit 4 – also als wichtig.

Zudem bestimmen die Innen- und Außenarchitektur eines Unternehmens maßgeblich über die Arbeitgeberattraktivität: 28 Prozent der befragten Fachkräfte ist dieser Aspekt sehr wichtig, jedem Zweiten wichtig (48 Prozent). Daraus ergibt sich insgesamt eine Zustimmung von 76 Prozent. Im Vergleich dazu spielen Kriterien wie Ruf oder Größe und Bekanntheit eines Unternehmens eine unbedeutende Rolle: Während die Reputation für 59 Prozent der Fachkräfte wichtig ist, steht Größe und Bekanntheit für nur 27 Prozent der Befragten mit Arbeitgeberattraktivität in Zusammenhang. „Das unterstreicht die Chance für Hidden Champions, die es vor zehn Jahren tatsächlich schwer hatten, um Fachkräfte zu werben. Hier gab es einen grundlegenden Wandel“, erklärt Viktor Gilz.

Oberste Priorität: Umgang auf Augenhöhe

Doch nicht nur Räume und Räumlichkeit entscheiden laut der Suite&Co-Studie „Recruiting 2018 – Wunsch und Wirklichkeit“, ob ein Unternehmen Top-Kräfte binden kann. „Das Menschliche muss gleichfalls stimmen. Fachkräfte wollen einen sozialen Umgang auf Augenhöhe,“ erklärt Viktor Gilz. Ein Wunschauto für das Wochenende, eine Wochenendreise oder ein Concierge-Service? Der Mehrheit der Fachkräfte ist dies laut Studie nicht wichtig. Was zählt, sind vielmehr anerkennende Worte des Vorgesetzten: Mehr als drei Viertel aller Befragten (76 Prozent) Fachkräften sind der Meinung, dass ein wertschätzendes Danke für besondere Leistungen motivieren kann.

Zudem haben Statussymbole wie Dienstwagen nahezu ausgedient. Die Ergebnisse untermauern, dass ein Firmenauto keinen so starken Stellenwert hat, wie es vor 10 oder 20 Jahren der Fall war. Für jede dritte befragte Fachkraft (35 Prozent) stellt der Firmenwagen keinen besonderen Anreiz dar. Firmen-Smartphones können ebenfalls immer weniger als Aushängeschild dienen: 443 von 873 Befragten (51 Prozent) sehen diesen Benefit mittlerweile als gegeben für Fachkräfte eines Unternehmens.

Schmerzpunkt: Wohnungssuche

Der „War for Talents“ verlangt von Unternehmen vielmehr immer kreativere Maßnahmen zu entwickeln, die ihnen Vorteile in der Rekrutierung verschaffen. „Kundenzentriertes Denken ist hier wie im Vertrieb und Marketing ebenfalls angebracht. Die Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeiter ist wichtiger denn je. Denn diese sind heute andere – und haben viel mit dem privaten Lebensumfeld zu tun“, sagt Lisa Mellinghoff.

58 Prozent der Fachkräfte sehen demnach die Wohnungssuche im Falle eines Arbeitgeberwechsels als große Herausforderung, bei der sie Hilfe vom Arbeitgeber erwarten. Lisa Mellinghoff: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Beispiel durch Unterstützung bei der Suche nach einer passablen Wohnung sind am Ende Aspekte, mit denen Unternehmen punkten und Mitarbeiter binden können. Das ist sowohl Fachkräften als auch Personalern bewusst.“

Über die Studie

Im Rahmen der Studie wurde ein mehrstufiges Verfahren durchgeführt. Zunächst hat das Unternehmen in München im Dezember 2017 gemeinsam mit Personalern, HR-Experten, Headhuntern sowie Fachkräften eine Diskussionsrunde zum Thema Recruitment 2018 veranstaltet. Basierend auf dieser leitfadengeführten Gruppendiskussion wurden zwölf zentrale Thesen herausgearbeitet. Die Thesen wurden im Februar 2018 in einer umfangreichen Feldarbeit gemeinsam mit dem Panelanbieter respondi quantitativ geprüft. Um ein möglichst hinreichendes Bild zu zeichnen, wurden zwei Panels gewählt und befragt. In einer Entscheiderumfrage wurden 52 Personaler, Headhunter und Recruiter um Meinung gebeten. Zusätzlich wurden in einer breit angelegten Befragten Einstellungen und Daten von 873 Fachkräften erhoben.

Über Suite&Co

Suite&Co bietet einen neuen Weg in der Rekrutierung von Führungspersonal. Dabei unterstützt das Team von Lisa Mellinghoff und Viktor Gilz Unternehmen, Top-Führungskräfte für sich zu gewinnen, indem sie „Innenarchitektur“ als attraktiven Unternehmensbonus anbieten. Fach- und Führungskräfte werden während eines berufsbedingten Wohnortswechsels von Suite&Co ab der ersten Minute voll betreut, wobei auf der Schaffung eines idealen und individuell passenden Lebensumfeldes das Hauptaugenmerk liegt. Diese innovative Personalpolitik dient zur Gewinnung und Loyalisierung von Führungskräften.

Quelle: presseportal.de

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Mit gutem Beispiel voran: Führungskräfte sollten auch in Sachen Sicherheit und Gesundheit Vorbild sein

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Berlin (ots) – Den anderen sagen, wie es geht, aber sich selbst nicht daran halten? Das sollten Führungskräfte lieber nicht tun – gerade wenn es um die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Darauf weisen die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im Rahmen ihrer Präventionskampagne „kommmitmensch“ hin. Denn nur wer selbst ein Vorbild ist, baut Gesundheitsrisiken ab und sorgt so für mehr Sicherheit und Gesundheit im Betrieb.

Wer führt, trägt Verantwortung

Führungskräfte müssen dafür sorgen, dass ihre Beschäftigten sicher und gesund arbeiten. „Das gelingt am besten, wenn es ganz selbstverständlich ist, auf die Sicherheit und Gesundheit im Betrieb zu achten“, sagt Dr. Marlen Cosmar, Diplom-Psychologin am Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG). „Das ist letztlich eine Frage der Kultur im Unternehmen.“ Führungskräfte könnten entscheidend dazu beitragen, dass eine solche Kultur entstehe – zum Beispiel indem sie Sicherheit und Gesundheit immer wieder zum Thema machten: „Das kann bei Besprechungen oder Unterweisungen der Fall sein. Auch ein Lob für sicheres und gesundes Arbeiten oder Hinweise auf mögliche Gefahrenquellen beim Rundgang durch den Betrieb zeigen: Sicherheit und Gesundheit sind für mich als Führungskraft wichtig.“

Vorbild sein

Natürlich müssen Führungskräfte auch mit gutem Beispiel vorangehen. „Sind Führungskräfte beispielsweise immer die Ersten und Letzten im Betrieb, überträgt sich das auch auf die Beschäftigten. Sie bekommen das Gefühl, ebenfalls Überstunden ableisten zu müssen und können dann nicht mehr guten Gewissens pünktlich nach Hause gehen“, so Cosmar. Aus dieser Erwartungshaltung entstehe dann Stress. Vorbilder sind Führungskräfte auch, indem sie vorgeschriebene Schutzausrüstung tragen und geltende Sicherheitsregeln beachten. Von den Beschäftigten sollten sie ein solches Verhalten auch immer wieder aktiv einfordern.

Beschäftigte aktiv beteiligen

Doch Führungskräfte können noch mehr tun: Sie können ihre Beschäftigten dazu anregen, selbst aufmerksam für Sicherheit und Gesundheit zu sein und eigene Vorschläge für Verbesserungen einzubringen. „Wenn jemand im Unternehmen über eine Schwelle stolpert“, so Cosmar „ist die erste Reaktion oft: ‚Selber schuld. Hätte sie oder er mal besser aufgepasst.‘ Danach passiert oft nichts.“ Viel besser wäre es aber, wenn genau aus diesem Erlebnis der Vorschlag entstehen würde, doch einmal systematisch nach möglichen Stolperstellen im Unternehmen zu suchen und diese zu beseitigen. Denn wer bereits solche kleinen Warnhinweise ernst nimmt, kann die Gefahr für Unfälle an diesen Stellen senken. Cosmar: „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit haben auch viel damit zu tun, wie stark sich die Beschäftigten einbringen. Und das können Führungskräfte entscheidend beeinflussen.““

Hintergrund „kommmitmensch“

kommmitmensch ist die bundesweite Präventionskampagne von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihrem Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Hintergrund ist, dass die Zahl der Arbeitsunfälle in den vergangenen Jahren nicht mehr deutlich gesunken ist. Um dem Ziel der Vision Zero, einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen, weiter näher zu kommen, brauchen wir deshalb einen ganzheitlichen Ansatz: kommmitmensch unterstützt Unternehmen und Bildungseinrichtungen dabei, eine Präventionskultur zu entwickeln, in der Sicherheit und Gesundheit Grundlage allen Handelns sind.

Sicher und gesund führen – aber wie? – Broschüre gibt Tipps für Führungskräfte und ist über die Webseite www.kommmitmensch.de der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen abrufbar.

Quelle: presseportal.de

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Schlafräuber Heuschnupfen: Über die Hälfte der Pollenallergiker leiden unter Schlafproblemen

Hamburg (ots) – Pollenallergiker haben nicht nur tagsüber mit ihren Beschwerden zu kämpfen. Auch in der Nacht bereiten ihnen die Symptome Probleme und bringen sie um den Schlaf. Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen wird der Schlafrhythmus durch die Allergie negativ beeinflusst.(1) Mit ein paar Tricks können Allergiker dem auch schon zu Beginn der Pollensaison entgegenwirken.

Pollenallergiker haben aufgrund ihrer Allergie vor allem Probleme, ein- oder durchzuschlafen. Infolgedessen kämpfen knapp 46 Prozent der Betroffenen mit Erschöpfungserscheinungen und knapp 37 Prozent leiden unter Reizbarkeit. Bei etwa 5 Prozent der Betroffenen kann der dauerhafte Schlafentzug auch das Gefühl von Niedergeschlagenheit oder sogar Depressionen hervorrufen. Halten die Beeinträchtigungen an, können sie sich erheblich auf den Alltag und die Lebensqualität der Patienten auswirken. So ist es möglich, dass sich die Produktivität der Betroffenen bei der Arbeit oder in der Schule durch langanhaltende Erschöpfungserscheinungen vermindert.

Schlafapnoe: Wenn die Atmung aussetzt

Als weitere gesundheitliche Folge kann bei Pollenallergikern eine sogenannte Schlafapnoe auftreten. Dabei sind die Atemwege der Betroffenen durch ihre Erkrankung so verengt, dass die Atmung während des Schlafes vollständig aussetzen kann. Sollte dies der Fall sein, werden die Patienten in der Regel kurz wach und holen Luft. Oft bleibt dies durch die Betroffenen selbst unbemerkt. Sollte der Partner die Aussetzer der Atmung bemerken, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Endlich Ruhe: Erholsam schlafen trotz Pollenallergie

Pollenallergiker können ihre Beschwerden – auch schon vorbeugend – selbst mindern und damit zurück in ihren gewohnten Schlafrhythmus finden. Damit erst gar keine Allergene in das Schlafzimmer gelangen, sollten Betroffene an ihrem Fenster ein Pollenschutzgitter anbringen und ihre getragene Kleidung in einem anderen Zimmer wechseln. Weiterhin sollten sie jeden Abend die Haare waschen. Nasenduschen und Luftreiniger können das Ein- und Durchschlafen ebenfalls erleichtern. Für alle Pollenallergiker, die auf der Suche nach einer dauerhaften Lösung sind, empfiehlt sich eine Hyposensibilisierung.

Über allergiecheck

Die Website www.allergiecheck.de wird von ALK angeboten: Das zentrale Anliegen des Marktführers für Produkte zur Hyposensibilisierung und Diagnose allergischer Erkrankungen ist die Verbesserung der Lebensqualität allergiekranker Menschen. Mit allergiecheck.de will ALK Allergikern vielfältige Hilfestellungen für ihren Alltag bieten.

 

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/ALK-Abelló Arzneimittel GmbH“

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Raus aus der Sitzträgheitsfalle

Raus aus der Sitzträgheitsfalle

Waldshut-Tiengen (ots) – Die menschliche Biologie braucht regelmäßige Positionswechsel und Bewegung

Wir sitzen zu viel! Spätestens mit dem Zeitalter der Computertechnologie, dem Internet und der Digitalisierung haben sich die Lebensräume und damit das Verhalten der Menschen signifikant verändert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeitet heutzutage von ca. 41,5 Mio. erwerbstätigen Menschen in Deutschland knapp die Hälfte überwiegend an einem Bildschirm; Sitzzeit täglich bis zu 11 Stunden (DKV Report 2016).

Die gesundheitlichen Folgen sind komplex. Die Ergebnisse medizinischer Studien der vergangenen Jahre übertreffen bei weitem das, was man dem Sitzen bisher zugeschrieben hat, die Rückenbeschwerden. Jüngste Forschungsergebnisse sind zusammengenommen so signifikant, dass sie von Magazinen und Fachzeitschriften ohne zu übertrieben zu wirken mit „Sitzen ist das neue Rauchen“, „Sitzen ist tödlich“, oder „Sitzen macht dumm“ überschrieben werden. Wie man aus diesen Untersuchungen herausliest, ist es insbesondere ein über Stunden ausgeübtes statisch-passives Sitzen mit minimalem muskulärem Aufwand – das sogenannte „sedentary behaviour“ -, welches ernstzunehmende Gesundheitsrisiken für multiple Krankheitsbilder beinhaltet und eine Zunahme des Mortalitätsrisikos begünstigt.

Bewegung ist Leben. Wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit

Das, was Menschen heute von ihren Körpern und Köpfen verlangen, steht im Widerspruch zu ihrer biologischen Beschaffenheit. In der regelmäßigen Stimulation der Muskulatur, unseres größten Stoffwechselorgans, liegt einer der wichtigsten Schlüssel für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Denn die faserigen Gewebe, so wissen Forscher seit wenigen Jahren, sind nicht nur ein in sich abgeschlossenes System, das uns auf Anweisung des Gehirns mechanisch vorantreibt. Sie bilden ein bedeutendes Organsystem, welches mit sämtlichen Organen des Körpers in Verbindung steht und diese nicht nur stärkt und kuriert, sondern auch positive physische, mentale und emotionale Wechselwirkungsfunktionen erzeugt.

So viel Sitzen wie nötig, so viel Stehen und Bewegung wie möglich

Grundsätzlich ist festzuhalten: Je weniger Menschen aller Altersstufen sitzen und sich stattdessen regelmäßig bewegen, desto besser ist dies für ihre körperliche, geistige und soziale Gesundheit. Das Schwarz-Weiß Denken, wonach Sitzen schlecht und Stehen gut ist, wäre viel zu einfach und verlangt deswegen Aufklärung im Detail. Der regelmäßige Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, am besten verbunden mit vielen Basisaktivitäten wie Gehen und Treppensteigen, stellt heute anerkannter Weise eine Grundvoraussetzung für nachhaltige stoffwechselphysiologische Prozesse und produktive Arbeitsergebnisse dar.

Gerade in der Umsetzung eines regelmäßigen Sitz-Steh-Wechsels ist in der Zwischenzeit eine diverse Auswahl von freistehenden (stationär als auch mobil) Stehtischen bis zu höhenverstellbaren Sitz-Stehtischen verfügbar. Schon Goethe wusste die Vorteile der Positionswechsel zu schätzen und äußerte: „Bequeme Sitzmöbel heben mein Denken auf.“

Die Effizienz und die Vorteile der Sitz-Steh-Dynamik sind dann am größten, wenn der Arbeitsplatz als Ganzes im Fokus steht. Das heißt, als eine Einheit von zu bewältigenden Arbeitsaufgaben und den daran – unter verhaltenspräventiven Erfordernissen – zur Verfügung stehenden Arbeitsmitteln. So ist es stoffwechselphysiologisch sinnvoll – neben dem eigenen Sitz-Stehtisch – diverse Stehoptionen im erweiterten Arbeitsumfeld bereitzustellen, die arbeitsbezogen, spontane Stehphasen abrufen (extrinsischer Reiz) und die erforderlichen Positionswechsel und Basisaktivitäten so „ganz nebenbei“ entstehen lassen. Hier bieten sich u. a. Besprechungen/Teambesprechungen an stationären/mobilen Stehpulten oder „Thekensituationen“ für Getränke und informelle Gespräche an.

 

Quelle: Dr. Dieter Breithecker
Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e. V.
Wiesbaden www.haltungbewegung.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Sedus Stoll AG/Sebastian Bullinger“

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TÜV Rheinland: Veränderungen im Arbeitsleben positiv angehen

Psychische Belastungen

Umstrukturierung in Unternehmen als Stressfaktor
Hohe Resilienz schützt vor Burn-out
Negative Emotionen offen ansprechen

Köln (ots) – Digitalisierung und Globalisierung führen bei Unternehmen zunehmend zu strukturellen Veränderungen, die Führungskräfte vor Herausforderungen stellen und die Belegschaft verunsichern können. Eine ausgeprägte Resilienz hilft Menschen, gelassener und optimistischer mit solchen Situationen umzugehen. „Resilienz bedeutet, eine schwierige Situation zu akzeptieren und gestärkt aus ihr hervorzugehen“, sagt Iris Dohmen, die als Betriebspsychologin bei TÜV Rheinland Unternehmen in Restrukturierungsprozessen begleitet. Diese Eigenschaft ist je nach Persönlichkeit stärker oder schwächer ausgeprägt, kann aber durch praktische Übungen trainiert werden.

Positive Gedankenmuster statt Tunnelblick

Zwei Merkmale machen eine hohe Resilienz aus: Die Fähigkeit, sich auf eine unerwartete Situation und die damit verbundene Veränderung einzulassen, sich schnell davon zu erholen sowie auch nachhaltig widrigen Umständen trotzen zu können. Bei Veränderungen am Arbeitsplatz neigen weniger widerstandsfähige Arbeitnehmer dazu, einen negativen Tunnelblick zu entwickeln. Gestärkt wird die eigene Resilienz dagegen durch positive Gedankenmuster, eine bewusste Atmung und das Erlernen von Entspannungstechniken. Führungskräften rät die Diplompsychologin, bewusster auf Auszeiten zu achten.

Motivierende Führung

Dohmen empfiehlt Führungskräften, gerade in schwierigen Phasen negative Emotionen bei Mitarbeitern offensiv anzusprechen. Vorgesetzte sollten als Vorbild agieren, Kreativität fördern und dazu ermutigen, neue Verhaltensweisen auszuprobieren. So können sie Mitarbeiter unterstützen, ihre Resilienz zu erhalten und zu stärken. Grundsätzlich rät die Expertin: „Die Einstellung steht über allem. Wer positiv denkt, Neuerungen als positive Herausforderung sieht und die Möglichkeit hat, Änderungen selbst mitzugestalten, kann besser mit ihnen umgehen.“

Quelle: Original-Content von: TÜV Rheinland AG, übermittelt durch news aktuell/presseportal.de

Bildquelle: TÜV Rheinland AG

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Erkältung, Grippe & Co. von der Steuer absetzen?

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München (ots) – Ende Februar hat sie in diesem Jahr in Deutschland Höchstwerte erreicht: die Grippewelle. Es wird gehustet und geschnupft, Kopf, Hals und Glieder schmerzen. Laut dem Robert-Koch-Institut wird sie auch noch einige Wochen andauern. Gerne greifen die Deutschen in die eigene Tasche und erwerben Mittel, die die Symptome lindern. Bei mehreren Erkältungen im Jahr kommen schnell mal größere Summen zusammen. Inwieweit können die Ausgaben für alternative, pflanzliche oder homöopathische Medikamente von der Steuer abgesetzt werden?

Heilmittel können bei der Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden. Ob die Ausgaben tatsächlich vom Finanzamt anerkannt werden, hängt von zwei Kriterien ab. Zum einen muss die individuelle Belastungsgrenze erreicht sein, zum andern müssen die Medikamente von einem Arzt oder Heilpraktiker mit einem Rezept verordnet worden sein. Gemäß dem § 64 Abs. 1 Nr. 1 der Einkommensteuerdurchführungsverordnung (EStDV) dürfen nur Aufwendungen, für die eine ärztliche Verordnung vorliegt, anerkannt werden. Das gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Medikamente.

Die individuelle Belastungsgrenze hängt vom Einkommen, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder ab. Sie liegt, je nach Stufe, zwischen einem und sieben Prozent vom zu versteuernden Einkommen. Aber auch Studenten oder Rentner, die eine Einkommensteuererklärung erstellen, können außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Je niedriger das zu versteuernde Einkommen, desto eher wirken sich die Ausgaben für Erkältungsmittel, Medikamente oder Heilmittel steuerlich aus.

Wird im selben Jahr beispielsweise noch eine teure Sehhilfe angeschafft, dann wird die Belastungsgrenze oft geknackt. Auch Fahrtkosten zum Arzt, Arztgebühren, die von der Kasse nicht übernommen werden, oder Zuzahlungen für Medikamente können bei den außergewöhnlichen Belastungen angesetzt werden.

Tipp: Auch manche Krankenkassen erstatten nicht rezeptpflichtige Medikamente bis zu einer gewissen Höhe, allerdings auch nur, wenn eine Verschreibung vorliegt. Dies ist oftmals nicht bekannt und wird somit auch nicht genutzt. Einfach mal bei der eigenen Krankenkasse nachfragen und sich die Kosten noch schneller zurückerstatten lassen.

http://www.lohi.de/steuertipps.html

Quelle: Original-Content von: Lohnsteuerhilfe Bayern e.V., übermittelt durch news aktuell/presseportal.de

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