close

Computer

AllgemeinAlltagComputerInternetSicherheitSocial Media

Jeder dritte Deutsche hat Angst vor Datenmissbrauch

shutterstock_717736990

Wiesbaden (ots)

In großem Umfang Nutzerdaten sammeln und damit Geld verdienen: Der Umgang mit persönlichen Informationen im Internet ist vielen Verbrauchern nicht geheuer, wie die R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“ zeigt. Mehr als jeder dritte Deutsche fürchtet, dass seine Daten missbraucht werden könnten.

Frauen haben mehr Angst als Männer

Datenmissbrauch im Internet – vor dem Hintergrund der Querelen um Facebook und Co. gewinnt diese Form der Kriminalität an Aktualität. Die repräsentative R+V-Umfrage unter rund 2.400 Bundesbürger zeigt: „36 Prozent der Deutschen befürchten, dass persönliche Informationen in falsche Hände gelangen könnten“, sagt Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „Bei Frauen ist die Angst mit 38 Prozent stärker ausgeprägt ist als bei Männern (34 Prozent).“

Entspannt sind nur die Älteren

Erhebliche Unterschiede gibt es zum Teil bei den Altersgruppen. Am meisten Sorgen machen sich die Menschen zwischen 20 und 39 Jahren (42 Prozent). Bei den 14 bis 19-Jährigen sind es 35 Prozent, bei den 40 bis 59-Jährigen 38 Prozent. Relativ entspannt gehen hingegen die über 60-Jährigen mit dem Thema um. Nur etwa jeder Vierte (27 Prozent) fürchtet sich vor Datenmissbrauch in Internet. „Wahrscheinlich sind in der Altersklasse viele gar nicht oder zumindest weniger im Internet und in den sozialen Medien aktiv“, sagt R+V-Expertin Römstedt.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: Shutterstock_717736990

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinAlltagArbeitsweltComputerInternetITTippsVeranstaltungenZukunft

moinworld startet Programmier-Kurse von Mädchen für Mädchen im Vor- und Grundschulalter

shutterstock_324288134

Hamburg (ots)

Im Februar startet moinworld e.V. ein neues Projekt für Mädchen im Vor- und Grundschulalter. Besonders an dem Projekt ist nicht nur das junge Alter (5-10 Jahre) der Workshop-Teilnehmerinnen, sondern auch das Alter der Trainerinnen – denn unterrichtet werden die Vor- und Grundschülerinnen von jungen Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren. Gelehrt werden die visuellen, vom MIT Media Lab für Kinder entwickelten Programmiersprachen Scratch und Scratch Junior. Bei einigen Kursen können sogar auch interessierte Mütter am Kurs aktiv teilnehmen und selbst erste Programmiererfahrungen sammeln. Die ersten vier Kurstermine, beginnend ab 23. Februar, stehen schon fest und eine Anmeldung ist über die Webseite von moinworld ab sofort möglich.

Mit dem neuen Projekt erweitert moinworld damit sein Angebot um eine weitere Altersklasse. Im Jahr 2017 startete moinworld mit dem Ziel, mehr Frauen für IT und die Tech-Industrie zu gewinnen und bietet daher Programmierkurse, Networking-Events und Vorträge für junge Frauen an. Seit vergangenen Herbst ist der Non-Profit-Verein auch in Schulen aktiv und trägt mit dem Projekt „moinschool“ dazu bei, Informatik als Unterrichtsfach an Schulen dauerhaft zu implementieren, weibliche Jugendliche frühzeitig für Programmierung und Technik zu begeistern und somit gesellschaftlich verinnerlichte Vorurteile bei der Berufswahl zu überwinden. Die neueste Initiative für die jüngste Altersklasse ermöglicht nun auch jungen Mädchen sich selbst sowie ihre Ideen auszudrücken und dabei auf eine stark vereinfachte Art und Weise programmieren zu lernen. Spielerisches Lernen, kreatives Arbeiten, gemeinsames Forschen und selbständiges Problemlösen stehen dabei im Vordergrund. Lese- und Schreib-Kompetenz ist dafür nicht nötig.

„Dadurch, dass die Kurse von Mädchen unterrichtet werden, die nur wenig älter sind und die Thematik schon gut können, ist die Identifikation bei den Kleinen viel höher“, sagt moinworld Gründerin Anja Schumann. „Und die Trainerinnen bekommen dadurch die Möglichkeit, aus ihrer ‚Außenseiterrolle‘ als programmierbegeisterte Mädchen herauszutreten, als Vorbilder zu agieren und frühzeitig ihre Fähigkeiten im Präsentieren und Vermitteln von Wissen zu stärken.“ Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für die teilnehmenden als auch die lehrenden Mädchen.

Auch die Eltern der jungen Trainerinnen sind von dem neuen Hobby ihrer Töchter angetan und sehen es als Chance, Erfahrungen zu sammeln und Gleichgesinnte zu treffen. Zwei der jungen Coaches lernten sich bereits in einem Kurs an der TUHH kennen und knüpften so einen Kontakt, der innerhalb der Schulklasse vermutlich nicht entstanden wäre. Häufig sind die Mädchen die einzigen in ihrem Umkreis, die sich für das Thema interessieren.

Am 23. Februar 2019 startet der erste Kurs. Drei weitere Termine am 2. März und 16. März 2019 sind ebenfalls bereits terminiert. Bei zwei der vier Kurse können auch Mütter aktiv teilnehmen und während der Betreuung ihrer Töchter selbst einen Einblick in die Programmierung bekommen. Der Kostenbeitrag liegt für einen zweistündigen Kurs bei 15 Euro und für einen vierstündigen Kurs bei 30 Euro. Für alle Kurse sind noch freie Plätze verfügbar. Weitere Informationen inklusive Anmeldung zu den Kursen sind verfügbar unter: https://moinworld.de/programmieren-lernen-fuer-anfaenger-in-hamburg/

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_324288134.jpg

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinComputerInternet

Die meisten Kinder achten darauf, was sie im Netz von sich preisgeben LBS-Kinderbarometer: Jungen spielen und shoppen deutlich häufiger im Netz

LBS-Kinderbarometer: Online-Verhalten

Berlin (ots)

Vier von fünf Kindern achten nach eigenen Angaben selbst darauf, nicht zu viel von sich im Internet preiszugeben. Dementsprechend hat mehr als die Hälfte kaum Bedenken, im Internet ausspioniert zu werden, ergab das LBS-Kinderbarometer. Das heißt aber auch, dass jedes zehnte Kind mit den eigenen Informationen recht freizügig ist. Weitere 12 Prozent surfen sogar völlig sorglos im Internet. Befragt wurden über 10.000 Kinder der 4. bis 7. Klasse.

„Das Surf-Verhalten von Schülerinnen und Schülern unterscheidet sich im Wesentlichen beim Online-spielen und beim Online-einkaufen“, sagt Dr. Christian Schröder, Sprecher des LBS-Kinderbarometers: Beides tun Jungen deutlich häufiger als Mädchen. Bei den drei wichtigsten Tätigkeiten, Videos schauen, Nachrichten schreiben und Recherchieren, gibt es dagegen nur marginale Unterschiede. Auch das Hochladen von Inhalten ist bei beiden Geschlechtern gleich stark ausgeprägt, zwei von fünf Befragten tun das inzwischen regelmäßig. Schülerinnen und Schüler in Sachsen und Hessen sind besonders vorsichtig bei der Online-Kommunikation, in Bremen und Hamburg dagegen etwas sorgloser. Insgesamt sind jüngere Kinder vorsichtiger als ältere. Die vollständige Untersuchung gibt es zum Download unter www.lbs-kinderbarometer.de

Das LBS-Kinderbarometer befragt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund seit 20 Jahren 10.000 Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren (Klasse 4 bis 7 aller Schulformen) nach ihrer Meinung. Das LBS-Kinderbarometer folgt Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention „Berücksichtigung des Kinderwillens“. Es wird vom Prosoz Institut für Sozialforschung durchgeführt.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS)

Mehr lesen
ComputerInternetITWirtschaft

Prognose: Diese 6 Trends werden sich auf die digitale Transformation 2019 auswirken

Prognose: Diese 6 Trends werden sich auf die digitale Transformation 2019 auswirken

Böblingen (ots)

„Digital-Moonshots“, „Apps-at-the-Edge“ und das „Zeitalter der Aufklärung für den Umgang mit Informationen“ zählen zu den digitalen Top-Trends, die in den Unternehmen 2019 zu beobachten sein werden. Das zeigen neue Prognosen von DXC Technology (NYSE: DXC), dem weltweit führenden unabhängigen, End-to-End-IT-Dienstleister.

„Die Business-Transformation beschleunigt sich, da Unternehmen in digitale Strategien investieren“, sagt Dan Hushon, Senior Vice President und Chief Technology Officer, DXC Technology. Wichtige Ziele sind, die betriebliche Effizienz zu steigern, neue Märkte zu erschließen und Kundenerfahrungen neu zu gestalten. Darüber hinaus gilt es, Einsparungen zu erzielen, die sich reinvestieren lassen, um eine digitale Zukunft zu finanzieren.

„Unternehmenslenker sollten sorgfältig prüfen, wie sich die nachfolgenden sechs Trends auf ihre digitale Reise auswirken“:

1. Unternehmen setzen verstärkt auf Digital-Moonshot-Strategien

Im Jahr 2019 werden die Unternehmen ihre Entscheidungsprozesse besser aufeinander abstimmen und ganz gezielt auf den Prüfstand stellen (Bet-the-company), um das digitale Geschäft zu beschleunigen. „Stellen Sie sich darauf ein, neues Geschäft, neue Geschäftsmodelle und Technologien zu entdecken, die auf digitaler Basis entstehen. Eine einheitliche digitale Strategie zwischen Business und IT ist der einzige Weg, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die der Transformation im Wege stehen. Diese resultieren beispielsweise aus traditionellen Strukturen, die Unternehmen davon abhält digitale Moonshot-Initiativen zu entwickeln. Es geht darum, sich zu fokussieren, die digitale Transformation zu beschleunigen und ausdauernd zu sein“, sagt Dan Hushon.

2. Unternehmen setzen auf IoT-Plattformen der nächsten Generation.

Wenn Unternehmen ihre physische Welt mit einer intelligenten digitalen Welt abbilden, werden intelligente „Dinge“ zu einer treibenden Kraft für die Implementierung von Plattformen der nächsten Generation. Dieser Fortschritt wird es beispielsweise möglich machen, große Mengen branchenspezifischer Daten aus dem Internet der Dinge (IoT) zu analysieren und neue, hyperdimensionale Zusammenhänge aufzudecken. Daraus resultieren neue Erkenntnisse, eine verbesserte Entscheidungsfindung und bessere Geschäftsergebnisse.

3. Neue Wege finden, die Matrix zu nutzen

Die IT-Industrie baut weiterhin das auf, was wir „die Matrix“ nennen – eine allgegenwärtige, intelligente IT-Infrastruktur, die über die Cloud hinausgeht. Erfasst werden beispielsweise Edge-Computing, IoT-Plattformen und Maschinenintelligenz aber auch Augmented Reality, Virtual Reality, Blockchain und mehr. Unternehmen werden völlig neue Wege finden, die Matrix zu nutzen. Dazu zählen dezentrale Anwendungen (DApps), die den Schwerpunkt von einer kleinen Anzahl zentraler Akteure auf eine große Anzahl von Teilnehmern verlagern. Darüber hinaus ermöglicht ein Transfer hin zu ereignisgesteuerten Anwendungen und serverlosen Architekturen den Betrieb sehr kleiner und spezifischer Anwendungen – beispielsweise in Taschen- oder Handgelenkgeräten.

4. Das Zeitalter der Aufklärung für den Umgang mit Informationen

Die Nutzung von Informationen wird 2019 zu einer Kernkompetenz aufsteigen. Unternehmen werden erkennen, dass aufgeklärte Informationsverarbeitung mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen das Serviceangebot verbessern und neue Einnahmequellen generieren kann – aber nur wenn Algorithmen, Modellorchestrierung, Daten, Sicherheit und Infrastruktur richtig aufgesetzt werden.

5. Unternehmen gestalten Kundenerlebnisse in Verbindung mit strengeren Datenschutzbestimmungen neu

Der Schutz personenbezogener Daten von Kunden wird die Unternehmen dazu zwingen, ihre digitale Strategie mit Blick auf die volle Wirkung der eingeführten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu überdenken. Unternehmen müssen Informationsökosysteme schaffen, bei denen der Schutz privater Daten im Zentrum steht. Analytik und Sicherheit bilden dabei die Grundlage, um sichere Interaktionen und exzellente Kundenerlebnisse zu ermöglichen.

6. Unternehmen beginnen damit, ihre Rechenzentren zu schließen

Das Enterprise-Rechenzentrum verliert an Bedeutung, da Daten und Geschäftsabwicklungsprozesse in die Cloud verlagert werden. Um effizienter zu arbeiten und mehr Wert aus ihren Daten zu schöpfen, lassen Unternehmen ihre Arbeitslasten von Public-Cloud-Anbietern abwickeln, die über eine enorme Bandbreite und strategisch platzierte Rechenzentren verfügen. Der Trend wird sich in den nächsten drei bis fünf Jahren fortsetzen, da Cloud-Migration durch „Built-for-Cloud“ vorangetrieben wird.

QUELLEN:

– 6 Digital-Trends von DXC Chief Technology Officer Dan Hushon, um
die Business- Transformation 2019 zu beschleunigen – Artikel und
Video: https://tinyurl.com/y8hvp6nj

– DXC’s 6 Digital-Trends für 2019 Blog Post:
https://tinyurl.com/ycazxdko

– Folgen Sie Dan Hushon unter https://twitter.com/DanHushon für
weitere Themen rund um die digitale Reise von Unternehmen

– Diskussion unter https://tinyurl.com/yd4f5t9m

ÜBER DXC TECHNOLOGY

DXC Technology (DXC: NYSE) ist der weltweit führende unabhängige End-to-End IT-Dienstleister. Das Unternehmen führt die digitale Transformation für seine Kunden durch, indem es die klassische IT modernisiert und integriert sowie digitale Lösungen passgenau einsetzt, um bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. Die technologische Unabhängigkeit des Unternehmens, seine globalen Talente und das umfangreiche Partnernetzwerk ermöglichen es 6.000 privaten und öffentlichen Kunden in 70 Ländern, von Veränderungen zu profitieren. DXC ist ein anerkannter Marktführer im Bereich Corporate Responsibility. Weitere Informationen finden Sie unter dxc.technology und erkunden Sie hier THRIVE, die Thought Leadership Plattform von DXC für Changemaker und Innovatoren.

 

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: DXC Technology-2019.jpg

Mehr lesen