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EU eGovernment Benchmark 2018: Umgang mit personenbezogenen Daten entscheidend für Zukunft des eGovernment

EU eGovernment Benchmark 2018: Umgang mit personenbezogenen Daten entscheidend für Zukunft des eGovernment

Berlin (ots) –

– Zwei von drei Behördendienstleistungen sind mittlerweile online
verfügbar
– Nur 10 Prozent der überprüften Webseiten bestehen neuen
Cyber-Sicherheitstest
– Ausbau personalisierter Dienstleistungen benötigt Transparenz
und Sicherheit beim Einsatz personenbezogener Daten
– Führungsrolle für Deutschland erwartet

Report und Bildmaterial: https://goo.gl/1Xm4Zn

Europäische Regierungen optimieren ihre digitalen Angebote weiter: Bürger und Unternehmen profitieren von zusätzlichen Online-Dienstleistungen, die zunehmend abgestimmt über zentrale Portale und zentrale Anlaufstellen verschiedener Regierungsebenen verfügbar sind. Zudem zeigt sich, dass Wiederverwendbarkeit und Transparenz hinsichtlich personenbezogener Daten entscheidend sind, um allen Bürgern ein effektives wie effizientes eGovernment zu gewährleisten. Zu diesen Ergebnissen kommt das aktuelle eGovernment Benchmark 2018 von Capgemini, das im Auftrag der Europäischen Kommission in Kooperation mit den Partnern Sogeti, IDC und Politecnico di Milano erstellt wurde.

Das diesjährige eGovernment Benchmark beleuchtet in der 15. Ausgabe den Status der digitalen Transformation der Regierungen Europas und inwieweit öffentliche Institutionen die notwendigen Weichenstellungen vornehmen, um ihre gemeinsamen eGovernment-Ziele zu erfüllen. Die Studie bezieht dabei Ergebnisse zur Verfügbarkeit und Qualität digitaler Services aus den Vorjahren 2016 und 2017 ein. Zu den bewerteten öffentlichen Leistungen zählen unter anderem die Bereiche Umzug, Automobilbesitz und -nutzung, Unternehmensgründung sowie Jobsuche und -verlust. Demnach bietet Europas öffentlicher Sektor fortlaufend zusätzliche Leistungen online an: Die Verfügbarkeit stieg innerhalb der letzten vier Jahre um 13 Prozentpunkte auf einen Reifegrad von 85 Prozent. Untersucht wurden dazu mehr als 10.000 Webseiten der EU28+ Staaten. Für ein medienbruchfreies eGovernment ist es dennoch ratsam, personalisierte Leistungen weiter auszubauen, um eine höhere Akzeptanz bei Bürgern und Unternehmen zu erreichen.

Klarer Nutzerfokus kommt Anwendern zugute

Europas Leistungsfähigkeit im eGovernment entwickelt sich fortlaufend weiter. Die Nutzerzentrierung liegt europaweit bei 82 Prozent und erfasst, wie umfassend und zugleich benutzerfreundlich ein Dienst online bereitgestellt wird. Aufgrund einer verbesserten mobilen Nutzerfreundlichkeit sind drei von fünf Leistungen (62 Prozent) nun auch über das Smartphone zugänglich und können jederzeit an jedem Ort genutzt werden. Zudem können Bürger und Unternehmen zunehmend Dokumente digital senden wie erhalten und Papier einsparen – der Indikator „eDokumente“ liegt bei 63 Prozent. Der Reifegrad von 88 Prozent beim Anwender-Support belegt, dass die öffentliche Verwaltung hier große Bemühungen unternimmt. Über Online-Chats und weitere Kanäle erhalten Anwender Unterstützung, um relevante Informationen leichter zu finden oder Online-Formulare korrekt auszufüllen.

Niels van der Linden, Principal Consultant and Leiter des Projekts eGovernment Benchmark bei Capgemini Invent fasst zusammen: „Die diesjährigen Ergebnisse verdeutlichen, dass die Regierungen Europas ihre öffentlichen Leistungen zunehmend an den Bedürfnissen von Bürgern und Unternehmen ausrichten. Damit wird der heterogenen Zielgruppe aus nationalen und europäischen Nutzern und ihren digitalen Verhaltensweisen Rechnung getragen. Indem Angebote fortlaufend anhand der Nutzerpräferenzen verbessert werden, schaffen Behörden umfassendere und zugänglichere Dienste.“

Transparenz und Sicherheit für personalisierte öffentliche Leistungen entscheidend

Die zunehmende Personalisierung digitaler behördlicher Dienstleistungen trägt dazu bei, den individuellen Bedürfnissen der Nutzer zu entsprechen und diese einem breiteren Empfängerkreis von Bürgern und Unternehmen zugänglich zu machen. Personenbezogene Daten nehmen eine Schlüsselrolle beim Angebot personalisierter Leistungen ein, etwa beim Once-Only-Prinzip. Dieses sieht vor, dass Bürger und Unternehmen die Möglichkeit haben, bestimmte Informationen für verschiedene Leistungen nur einmal mitzuteilen. Wann immer personenbezogene Informationen für Anträge oder zur Leistungserbringung herangezogen werden, benötigt der Anwender eine gewisse Kontrolle über die zu verarbeitenden Daten: In der Tallinn-Erklärung von 2017 haben die verantwortlichen Minister der EU- und EFTA-Staaten Prinzipien wie Offenheit und Transparenz bekräftigt und betont, dass Anwender selbst ihre von staatlichen Behörden genutzten personenbezogenen Daten digital verwalten können sollen. Allerdings wurde diese Ambition bislang nur rudimentär umgesetzt; der aktuelle Indikator „Transparenz bei personenbezogenen Daten“ liegt bei 54 Prozent.

Gleichzeitig birgt die Zunahme von online angebotenen Leistungen zusätzliche Sicherheitsrisiken. Bei der neu eingeführten Bewertung zur Cyber-Sicherheit von 3.500 öffentlichen Webseiten wurden grundlegende Sicherheitsaspekte, etwa die Verwendung des Transferprotokolls HTTPS und des Internetstandards IPv6, überprüft. Das Resultat belegt den Handlungsbedarf eindeutig: Öffentliche Verwaltungen in ganz Europa müssen ein angemessenes und lückenloses Sicherheitsniveau garantieren können, allerdings bestanden weniger als 10 Prozent dieser Webseiten den durchgeführten Test.

Führungsrolle von Deutschland in den kommenden Jahren erwartet

Marc Reinhardt, Leiter Public Sector bei Capgemini Deutschland, sieht Deutschland auf einem guten Weg, da wesentliche Weichenstellungen erfolgt sind: „Aktuell liegt Deutschland verglichen mit den gesamteuropäischen Ergebnissen weitgehend im Mittelfeld. Allerdings verzeichnen wir eine enorme Dynamik in Bund, Ländern und Kommunen, ausgelöst durch das Online-Zugangsgesetz. Die Umsetzung des Portalverbunds und des Digitalisierungsprogramms des IT Planungsrates lassen erwarten, dass sich die beginnende Aufholjagd gegenüber führenden Staaten in den Ergebnissen der kommenden Jahre widerspiegeln wird. Ein wichtiges Indiz dafür ist die Qualität der deutschen Regierungsvorhaben, die mit 84 Prozent um 10 Prozent besser als der Durchschnitt bewertet wurde.“ Dabei weist Reinhardt auf den Umgang mit personenbezogenen Daten als kritischen Faktor hin: „Sicherheitsaspekte sind für das Vertrauen essentiell und der Bürger sollte die Hoheit über seine personenbezogenen Daten haben, wie dies auch schon von der DSGVO gefordert wird. Nur so kann die nächste Ära personalisierter und datenbasierter Leistungen mit entsprechender Akzeptanz in der Bevölkerung vorangetrieben werden.

Weitere Informationen, Grafiken sowie die Studie zum Download erhalten Sie hier: https://goo.gl/1Xm4Zn

Über Capgemini

Capgemini ist einer der weltweit führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services und Digitaler Transformation. Als ein Wegbereiter für Innovation unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei deren komplexen Herausforderungen rund um Cloud, Digital und Plattformen. Auf dem Fundament von 50 Jahren Erfahrung und umfangreichem branchenspezifischen Know-how hilft Capgemini seinen Kunden, ihre Geschäftsziele zu erreichen. Hierfür steht ein komplettes Leistungsspektrum von der Strategieentwicklung bis zum Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Capgemini ist überzeugt davon, dass der geschäftliche Wert von Technologie durch Menschen entsteht. Die Gruppe ist ein multikulturelles Unternehmen mit 200.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern, das 2017 einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.

Mehr unter www.capgemini.com/de. People matter, results count.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Capgemini“

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Working Life – Studie zur Vermischung von Privat- und Berufsleben 2018 Amerikanische Verhältnisse: Geht der Trend zum 24 Stunden Angestellten?

Düsseldorf (ots) – Die derzeitige Arbeitswelt bietet vielfältige Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung des eigenen Arbeitstags – mobilen Endgeräten sei Dank. Im Umkehrschluss lässt dies jedoch Berufsalltag und Freizeit immer weiter verschwimmen. Doch in welchem Ausmaß und auf welchen Ebenen gehen Arbeit und Privates bereits ineinander über? Die Working Life-Studie von Michael Page zur Vermischung von Privat- und Berufsleben liefert eine Bestandsaufnahme. Das Fazit: Arbeitnehmern fällt es zunehmend schwer, Grenzen zwischen den beiden Bereichen zu ziehen – zeitlich, persönlich sowie räumlich. An der europaweiten Umfrage nahmen in Deutschland 669 Personen teil.

Ein kurzer Blick in die E-Mails nach Feierabend, ein Anruf vom Chef am Wochenende – für viele Arbeitnehmer wird das immer selbstverständlicher. 65 Prozent der Befragten checken ihre E-Mails auch außerhalb ihrer Arbeitszeit, 52 Prozent sogar am Wochenende. Auch geschäftliche Anrufe werden von knapp der Hälfte der Befragten (49 Prozent) auch nach Feierabend noch angenommen.

Die Gründe dafür sind unabhängig von der Position dieselben: 58 Prozent geben an, dass eine ständige Erreichbarkeit im Rahmen ihrer Verantwortung liegt. 27 Prozent fühlen sich verpflichtet für Chef und Kollegen auch in der Freizeit erreichbar zu sein. Ansonsten – so die Befürchtung – könnte ihr Ansehen in den Augen des Arbeitgebers leiden. Ob dies tatsächlich so ist, bleibt dahingestellt. Weitere 20 Prozent haben eher intrinsische Gründe: Sie beschäftigen sich mit manchen Themen einfach lieber außerhalb der regulären Arbeitszeit.

Mobile Endgeräte fördern die ständige Erreichbarkeit

Wer hin und wieder zu Stoßzeiten mit dem Zug unterwegs ist, der kennt das konzentrierte Tippen seiner Mitreisenden, die ihre Fahrzeit als Arbeitszeit nutzen. Viele Arbeitgeber fördern das gerne. So geben immerhin 78 Prozent der Studienteilnehmer an, einen Laptop von ihrem Arbeitgeber erhalten zu haben. 70 Prozent besitzen auch ein Diensthandy. Dieses ist meist griffbereit und wird von 48 Prozent sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext genutzt. Umgekehrt nutzen 35 Prozent ihr privates Handy auch häufig für Arbeitsangelegenheiten.

Was dabei häufiger vergessen wird: „Trotz Firmenhandy müssen Arbeitnehmer in der Regel nicht rund um die Uhr erreichbar sein“, betont Nils Richter, Senior Executive Director bei Michael Page. „Arbeitnehmer sollten sich und ihrem Chef klare Grenzen setzen und sich nach Feierabend regelmäßig bewusste Auszeiten nehmen – ohne schlechtes Gewissen. Bereits nach kurzen Pausen starten wir kreativer und konzentrierter wieder in die Arbeit, da der Stresspegel sinkt.“

Die Michael Page-Studie „Working Life“ beweist: Mobiles Arbeiten verlockt zu ständiger Erreichbarkeit. So geben 43 Prozent der Befragten an, die technischen Möglichkeiten mehrmals die Woche zu nutzen, um auch außerhalb der Arbeitszeiten von zuhause zu arbeiten. Doch auch wenn 57 Prozent darin übereinstimmen, dass mobile Geräte negative Auswirkungen auf die Work-Life-Balance haben, möchten die meisten die Vorteile der örtlichen Flexibilität nicht missen. Für 64 Prozent überwiegen die Vorteile – sie sind davon überzeugt, dass sich mobiles Arbeiten positiv auf ihr Leben auswirkt.

Berufliches wird ins Privatleben und Privates ins Berufsleben getragen

Gleichzeitig werden auch private Angelegenheiten, wie Nachrichten an Freunde und Familie (71 Prozent) sowie persönliche Telefonate zur Koordination von privaten Terminen (77 Prozent) Teil des Arbeitsalltags. Auch wenn Home Office von den Befragten geschätzt und genutzt wird, verbringen sie den Großteil ihrer Arbeitszeit im Büro mit ihren Kollegen und Vorgesetzten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich 80 Prozent der Befragten mit Kolleginnen und Kollegen auch über private Themen austauschen.

Somit zeigen sich auch auf persönlicher Ebene starke Überschneidungen zwischen Privat- und Berufsleben: 41 Prozent der Teilnehmer der Michael Page-Umfrage treffen sich nach der Arbeit mit ihren Kollegen zum Sport oder gehen mit ihnen aus. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) zählt mindestens einen seiner Kollegen zu seinem Freundeskreis.

Arbeitgeber können diese Entwicklung nur begrüßen“, sagt Nils Richter. „Denn Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit erhöhen den Teamzusammenhalt. Mitarbeiter, die sich auch privat gut verstehen, sorgen für ein besseres Arbeitsklima und damit am Ende des Tages für mehr Produktivität und Innovation.“ Die Distanz zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten hingegen bleibt in den meisten Fällen bestehen: 86 Prozent der Befragten betrachten ihre Chefs nicht als Freunde.

Über die Umfrage

Die Working Life-Studie zur Vermischung von Privat- und Berufsleben der Personalberatung Michael Page beruht auf den Antworten von 5.197 Kandidaten aus 13 europäischen Ländern. In Deutschland haben insgesamt 669 Personen teilgenommen. Weitere Ergebnisse der Working Life-Studie finden Sie hier: http://ots.de/eIGKDb

Zum Unternehmen Michael Page International (Deutschland) GmbH

Michael Page vermittelt Fach- und Führungskräfte in Festanstellungen und für Interim-Projekte an Unternehmen aller Größenordnungen, vom „Hidden Champion“ bis zum „Global Player“. Als Teil der PageGroup gehört Michael Page zu einer weltweit agierenden Personalberatungsgruppe mit 140 Büros in 36 Ländern und mehr als 7.000 Mitarbeitern weltweit. Die deutsche Zentrale des Unternehmens ist in Düsseldorf. Mehr Informationen: www.michaelpage.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/PageGroup“

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Dunkle Jahreszeit: Gut abgesichert bei Dienstreisen mit dem Auto

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Frankfurt (ots) – Zwischen Müdigkeit, Meetings und zerknitterten Hemden: Dienstreisen können schnell zu einer stressigen Angelegenheit werden, besonders wenn es draußen kalt und dunkel wird. Die Experten der DVAG klären über den Versicherungsschutz in dieser Situation auf.

Geschäftsessen, Vortrag oder Konferenz: Dienstreisen sind eigentlich eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Doch besonders in der dunklen Jahreszeit kann die Reise mit dem Auto anstrengend werden. Feuchtes Laub, der erste Frost, frühe Dämmerung und verstärkter Wildwechsel sorgen für ein erhöhtes Unfallrisiko: Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) klären Fragen rund um den Versicherungsschutz während einer Dienstreise.

Unfall – wann greift welcher Versicherungsschutz?

Grundsätzlich gilt: Arbeitnehmer sind bei Tätigkeiten, die sie im Auftrag ihres Arbeitgebers durchführen sowie auf den damit verbundenen direkten Wegen gesetzlich unfallversichert. Dieser Versicherungsschutz greift auch auf offiziell genehmigten Dienstreisen. Ob man mit der Bahn oder mit dem Auto fährt, spielt dabei keine Rolle. Die gesetzliche Versicherung greift hier übrigens auch bei Tätigkeiten, die unmittelbar mit der Geschäftsreise zusammenhängen, wie etwa das Tanken. Die Versicherungsprofis der DVAG geben jedoch zu bedenken: „Wer zum Beispiel auf dem Rückweg einen Schlenker zu Familie oder Freunden fährt, hat dabei keinen gesetzlichen Schutz, sondern benötigt eine private Unfallversicherung.“ Generell lohnt sich eine solche Police, denn diese Absicherung greift nicht nur rund um die Uhr, sondern auch weltweit.

Gesetzlicher Schutz? Fehlanzeige!

Langer Arbeitstag, endlich im Hotelzimmer angekommen, jetzt noch duschen und dann ab ins Bett? Rutscht man dabei aus und bricht sich das Bein, ist man nicht gesetzlich versichert. Denn: Passiert ein Unfall bei persönlichen oder eigenwirtschaftlichen Tätigkeiten, zählt dieser nicht als Arbeitsunfall. Darunter fallen beispielsweise auch Stürze im Hotelzimmer, ein Nickerchen zwischendurch oder gar der Toilettengang zwischen Meetings – kein gesetzlicher Unfallschutz. Und die Anzahl der Übernachtungen auf Geschäftsreisen deutscher Unternehmen lag 2017 bei über 70 Millionen. Das geht aus der Geschäftsreiseanalyse 2018 vom Verband Deutsches Reisemanagement hervor. „Eine private Unfallversicherung gehört ins Gepäck eines jeden Arbeitnehmers, denn sie schützt überall – egal ob im Meeting, beim Essen oder nach Feierabend im Hotelzimmer“, so die Vermögensberater.

5 typische Dienstreise-Situationen, die zur Arbeit zählen:

– Vorbereitung: bei Tätigkeiten wie etwa eine Fahrkarte lösen oder das Gepäck vor dem Flug aufgeben
– Kurzer Zwischenstopp: wer unterwegs eine Pause einlegen muss, um das Auto zu betanken
– Der kleine Hunger kommt: Auch der Weg zu einem nicht unverhältnismäßig weit entfernten Restaurant inklusive Rückweg
– Meetings: ob Besprechungen oder Kundenbesuche – alle Tätigkeiten, die mit der Dienstreise verbunden sind
– Überstunden: alle aufgrund der Dienstreise erforderlichen Überstunden – dabei ist es unerheblich, ob die gesetzliche Höchstarbeitszeit überschritten wird

Über die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe

Mit rund 5.000 Direktionen und Geschäftsstellen betreut die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe über 8 Mio. Kunden zu den Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Die DVAG ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und branchenübergreifende Allfinanzberatung für breite Bevölkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz „Vermögensaufbau für jeden!“. Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG/Masterfile/RF/DVAG“

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Your Smartphone is Watching You – Gefährliche Sicherheitslücken in Tracker-Apps

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Fraunhofer SIT – Viele Tracker-Apps, mit denen beispielsweise Eltern ihre Kinder orten können, haben gravierende Sicherheitslücken. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie haben beliebte Tracker-Apps aus dem Google Play Store untersucht – das Ergebnis: Keine einzige davon war sicher programmiert, alle hatten teils gravierende Schwachstellen. Angreifer können diese ausnutzen, um Bewegungsprofile zu erstellen, Chats und SMS-Nachrichten zu lesen und Bilder anzusehen. Besonders brisant: Angreifer müssen nicht jedes Smartphone einzeln überwachen, sondern können zeitgleich Millionen von Nutzern angreifen, die diese Apps auf ihrem Smartphone installiert haben. Zum ersten Mal vorgestellt haben die Wissenschaftler ihre Ergebnisse am 11. August auf der DEF CON Hacking Conference in Las Vegas.

Mit sogenannten Monitoring- oder Tracker-Apps können Smartphone-Nutzer überwacht werden. Beispielsweise nutzen Eltern eine solche App, um jederzeit zu wissen, wo sich ihre Kinder befinden oder welche Nachrichten und Bilder sie verschicken. Die Nutzung dieser Apps ist legal, sofern der oder die Ausspionierte damit einverstanden ist. Wissenschaftler des Fraunhofer SIT haben 19 legale Apps, die im Google Play Store angeboten werden, untersucht. Die Apps wurden laut Google mehrere Millionen Mal installiert. Die Wissenschaftler haben geprüft, wie die hochsensiblen Nutzerdaten, die diese Apps erheben, geschützt sind. Das Ergebnis: Alle Apps haben gravierende Schwachstellen, keine einzige Anwendung war sicher programmiert. Insgesamt haben die Forscher 37 Sicherheitslücken gefunden.

Die hochsensiblen Daten werden meist im Klartext auf einem Server abgespeichert, ohne durch korrekte Verschlüsselung abgesichert zu sein. „Wir mussten lediglich eine bestimmte Webseite aufrufen und einen Nutzernamen in die URL eingeben oder raten, um das Bewegungsprofil einer Person aufzurufen“, erklärt Fraunhofer-Projektleiter Siegfried Rasthofer, der gemeinsam mit der Fraunhofer Hacking-Gruppe TeamSIK die Apps untersucht hat. Die Forscher fanden auf den Servern nicht nur Daten einzelner Personen, sondern konnten von allen Nutzern dieser Apps komplette Bewegungsprofile auslesen, die ungesichert auf einem Server gespeichert waren. „Damit ist eine Echtzeitverfolgung von Tausenden Menschen möglich“, sagt Rasthofer. Über die unsicher programmierten Apps können Angreifer nicht nur Metadaten wie Aufenthaltsorte abrufen, sondern auch Inhalte wie SMS-Nachrichten und Bilder der überwachten App-Nutzer lesen und ansehen. „Damit ist eine komplette Überwachung möglich“, erklärt Stephan Huber, Mitglied von TeamSIK und Forscher am Fraunhofer SIT.

Darüber hinaus ist es den Wissenschaftlern gelungen, die Anmeldeinformationen der App-Nutzer auszulesen. Auch diese waren bei den meisten Apps unverschlüsselt gespeichert oder nur mit völlig ungenügender Verschlüsselung gesichert – das Team um Siegfried Rasthofer und Stephan Huber hatte beispielhaft bei einer App 1.700.000 Login-Daten gefunden. Die Fraunhofer-Wissenschaftler haben die App-Anbieter sowie den Google Play Store über ihre Entdeckungen informiert. 12 der 19 untersuchten Apps sind inzwischen aus dem Play Store entfernt worden. Andere Anbieter hingegen haben gar nicht reagiert.

Mehr Informationen über das Forscherteam und ihre Ergebnisse gibt es im Internet unter: team-sik.org/trent_portfolio/in-security-of-tracking-apps/

Quelle: pre-view-online.com

Bildquelle: Fraunhofer SIT 

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SECUR‘IT CUP 2018 von Kaspersky Lab
10.000 US-Dollar gewinnen und die digitale Sicherheit von Morgen aktiv mitgestalten

Kaspersky SecurIT

Der Auftrag könnte spannender kaum lauten: „Die IT-Industrie sieht sich heute mit Sicherheitsproblemen konfrontiert, die vor wenigen Jahren noch als Science Fiction abgetan worden wären. Lösen Sie diese so intelligent und kreativ wie möglich!“

Doch obwohl der Bereich Cybersicherheit ein unglaublich zukunftsorientiertes, anspruchsvolles und immer wichtiger werdendes Berufs- und Tätigkeitsfeld mit großartigen Karrierechancen darstellt, fehlt es innerhalb der Branche an talentiertem Nachwuchs.

Deshalb sucht Kaspersky Lab im Rahmen des neu konzipierten, globalen Studentenwettbewerbs SECUR‘IT CUP 18 engagierte und hochmotivierte Studierende aller Fachrichtungen zwischen 18 und 28 Jahren, die in einer sich technologisch rasant entwickelnden Welt aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitwirken wollen.

Registrieren Sie sich deshalb bis spätestens 30. September mit Ihrer Idee oder Ihrem Projekt hier

Insbesondere in den Industrienationen nutzen Menschen heute eine Vielzahl internetbasierter Gadgets und Tools, um ihr Leben bequemer, interessanter oder unterhaltsamer zu gestalten. Doch mit zunehmender Digitalisierung und stetig wachsenden Datenmengen nimmt auch die Zahl von Sicherheitsverletzungen exponentiell zu. Die Nachfrage nach Cybersicherheitsexperten wird folglich zukünftig weiter steigen.

Im Rahmen des SECUR‘IT CUP 18 möchte Kaspersky Lab deshalb baldigen Berufseinsteigern in praxisnahen Wettbewerbsszenarien demonstrieren, wie vielschichtig und wichtig dieser technologische Bereich für die Zukunft unserer immer stärker vernetzten Welt ist – und welches Karrierepotenzial sie in einer stetig wachsenden Branche erwartet.

Teilnehmer können für ihr Projekt zwischen drei Technologiebereichen wählen:

Connected Health

Internet der Dinge

Personal Security

Alle Teilnehmer, die mit ihren Ideen überzeugen konnten, erhalten im nächsten Schritt die Möglichkeit, im Rahmen von Hackathons neue Ideen zu entwickeln und ihre eigenen Vorstellungen und Visionen umfassend umzusetzen. Die Veranstaltungen erfordern keine speziellen technischen Fachkenntnisse und sind für Studierende aller Fakultäten offen. Alle Teilnehmer können, entweder bereits im Vorfeld oder erst während des Hackathons, ein eigenes Team bilden. Die besten Mannschaften erhalten wertvolle Preise und haben weiterhin alle Chancen, in das große Finale einzuziehen.

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Neuer Sicherheitsstandard für Softwareentwicklung: SECY bietet Fundament für alle Anwendungen

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Berlin (ots) – Das neue Standard-Werkzeug für Softwareentwickler sichert alle Lösungen – ERP, CRM, Fernwartung, SaaS und vieles mehr

Jede Software – ob „on premises“ oder in der Cloud – bedarf einer gesicherten Datenhaltung, einer sicheren Verbindung und hackersicheren Quellcodes. Nicht selten scheitern Projekte in der IT-Industrie an mangelnder Sicherheit. SECY bietet dazu einen Branchenstandard, der alle drei Dimensionen der IT-Sicherheit für Software abdeckt: Integrity Checks, Source Code Protection und End-to-End-Verschlüsselung. Das sichere Fundament für Anwendungen ist bereits erfolgreich im Einsatz und steht ab sofort auch anderen Softwareentwicklern und -anbietern zur Verfügung. „Absicherung der einzelnen Softwarelösungen ist in der IT ein Bedarf, der bei allen Entwicklern und Anbietern vorhanden ist. Oftmals wird mehr Zeit auf die Absicherung als auf die Perfektionierung des Kernprodukts verwertet“, sagt Björn Schwabe, Chefentwickler, Geschäftsführer und Inhaber der OCULD Solutions GmbH.

Sicherheit vom Berufs-Hacker

Schwabe und sein Team verfügen über langjähre Erfahrung im Penetration Testing von Sicherheitslösungen. Der zertifizierte Softwareexperte entwickelte bereits vor Jahren eine sichere Kommunikationslösung, die bis heute nicht gehackt werden konnte. Die Basis – Verschlüsselungsalgorithmen, die genutzte Containertechnologie für Daten und weitere Eigenschaften – wurden zu SECY weiterentwickelt. Die technische Grundlage ist dabei kompatibel zu jeder am Markt befindlichen Software und kann ohne Probleme implementiert werden. In naher Zukunft ist zudem eine Absicherung über die gängige Windows-Plattform hinaus auch für mobile Betriebssysteme geplant.

Ziel: Industriestandard

SECY startet mit dem Anspruch, sich in den kommenden Monaten zu einem Branchenstandard zu entwickeln, der Softwareentwicklern eine wesentliche Bürde abnimmt und Sicherheit vereinfacht. „Sicherheit in Anwendungsarchitekturen ist sehr dezentralisiert. Es gibt zahlreiche Insellösungen, jedes Unternehmen kocht ein eigenes Süppchen. Da es weder Vorgaben noch Richtlinien gibt, nutzen wir SECY, um einen Standard zu bieten. Oberste Sicherheit ist das, was wir bisher mit dieser Plattform erzielt haben. Davon profitiert nun die gesamte Branche“, sagt Björn Schwabe, Chefentwickler von SECY.

SECY (http://www.SECY.io) vereint in einem Fundament höchste Sicherheit für Anwendungssysteme in der IT. Abgedeckt werden Integrity Checks, Source Code Protection und End-to-End-Verschlüsselung. SECY verhilft als IT-Standard Softwareentwicklern und -anbietern zu hochsicherer Anwendungsarchitektur, ohne Kernsysteme wie ERP, CRM oder viele mehr anfassen zu müssen. So können sämtliche Systeme, die auf Servern liegen und mit Clients kommunizieren, komplett in einem Datentresor abgesichert und vor dem Zugriff Dritter geschützt werden. SECY ist das Resultat einer jahrelangen Arbeit eines Teams von professionellen Penetration Testern.

Quelle: presseportal.de

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Studie: Neun Millionen Deutsche fragen Alexa und Siri, 9 von 10 Erwachsene in Deutschland nutzen digitale Endgeräte – Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz als Treiber

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Nürnberg (ots) – Die Digitalisierung hat im Zuhause der Bundesbürger längst Einzug gehalten. Insgesamt 93 Prozent der Deutschen nutzen mindestens ein digitales Endgerät. Digitale Sprachassistenten wie Alexa, Siri oder Google Home werden mittlerweile von 13 Prozent der Deutschen genutzt – das entspricht knapp neun Millionen Nutzern unter den erwachsenen Deutschen. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Liquidität 50Plus“ im Auftrag der TeamBank, für die 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren befragt wurden.

Am meisten verbreitet ist das Smartphone – 83 Prozent der Befragten nutzen mittlerweile ein internetfähiges Handy, 76 Prozent sogar täglich. Sehr verbreitet sind auch Laptops: 69 Prozent nutzen die portablen Computer – damit liegen sie vor stationären Desktop-PCs, die von 63 Prozent genutzt werden. 40 Prozent der Befragten sitzen sogar täglich am Laptop, 36 Prozent am Desktop-PC. Rund die Hälfte der Befragten nutzt Tablets, 28 Prozent täglich.

Digitale Sprachassistenten wie Alexa oder Siri werden immerhin schon von 13 Prozent der Deutschen genutzt. Knapp jeder Zehnte trägt ein Miniatur-Computersystem wie beispielsweise Fitness Tracker oder Smartwatches am Körper – die sogenannten Wearables. Die enorme Verbreitung internetfähiger Endgeräte zeigt, dass der digitale Wandel jetzt bei fast allen Deutschen angekommen ist. Durch die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz ist ein Ende dieses Booms nicht absehbar.

Im Bankgeschäft wird die persönliche Beratung bevorzugt

Wenn es um ihre Finanzen geht, vertrauen die meisten Bundesbürger nach wie vor ihrem Bankberater. Insbesondere in Kreditangelegenheiten nehmen mehr als 80 Prozent der Befragten eine persönliche Beratung gerne in Anspruch. Die Beratung über den Bildschirm per Videotelefonie ist für knapp ein Fünftel eine Alternative zum Gespräch von Angesicht zu Angesicht. 13 Prozent würden gern mit einem Berater chatten, ebenso viele schätzen den Austausch per Mail. „Unsere Kunden bevorzugen in der Regel die persönliche Beratung, was auch durch die Ergebnisse unserer Studie bestätigt wurde“, sagt Alexander Boldyreff, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG, die vor allem für ihre Produktfamilie easyCredit bekannt ist. Wir beobachten aber, dass digitale Kontaktpunkte immer beliebter werden. Über Videotelefonie, Chats oder per E-Mail können Kunden unabhängig von den Filialöffnungszeiten von zu Hause aus oder unterwegs Beratung in Anspruch nehmen.“ Vor allem die Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren sind überdurchschnittlich offen für diese digital vermittelte Beratung: Knapp ein Drittel würde sie gern nutzen.

Was Siri und Alexa als digitale Alleskönner im Wohnzimmer schon leisten, steckt beim Thema Finanzen noch in den Kinderschuhen. Online-Chats mit einem Computerprogramm, das Fragen versteht und automatisiert einen Finanzierungsvorschlag auswirft, würden vier Prozent der Befragten gerne nutzen. Große Vorteile der Digital-Beratung sind die ständige Erreichbarkeit und die Zeitersparnis – das sagt der Studie zufolge eine große Mehrheit derjenigen, die sie heute schon nutzen. Noch überwiegt allerdings die Skepsis: 71 Prozent derjenigen, die digitalen Beratern lieber aus dem Weg gehen, trauen den Computerprogrammen schlicht keine individuelle Beratung zu. „Es ist wichtig, dass sich die Kunden mit der neuen Technik nicht alleine gelassen fühlen“, sagt Boldyreff. „Deshalb achten wir darauf, dass wir erstklassige Beratung über alle Kanäle hinweg anbieten.“

Eine Infografik zur Studie steht unter https://www.teambank.de/medien/presse/ zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:

Die Studie „Liquidität 50Plus“ untersucht Liquidität und Konsumverhalten der Generation 50Plus im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung. Im Frühjahr 2018 befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TeamBank AG 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die Interviews der repräsentativen Bevölkerungsbefragung wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durchgeführt. Zusammen mit der Befragung wurde das easyCredit-Liquiditätsbarometer ermittelt, welches die Stimmung zur finanziellen Situation der Bundesbürger erfasst.

Kurzprofil:

Die TeamBank AG ist mit der Produktfamilie easyCredit der Experte für Liquiditätsmanagement in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Durch die Bereitstellung und Vernetzung innovativer Produkte und Services erhalten die Kunden einfach, überall und zu jeder Zeit Zugang zu Liquidität. Wichtige Elemente des digitalen Ökosystems sind zum Beispiel der Ratenkredit easyCredit und das medienbruchfreie Bezahlverfahren ratenkauf by easyCredit.

Quelle: presseportal.de

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Studie: Jugend (ver)zweifelt an Smartphone-Kompetenz von Eltern und Großeltern

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Frankfurt (ots) – Egal ob Middle-, Best- oder Silver-Ager – aus Sicht der 16- bis 35-Jährigen haben Eltern und Großeltern in Sachen Smartphone den Anschluss verloren. So sagen 81 Prozent der für die aktuelle Studie „Familie und Smartphone“ Befragten, dass ihre Eltern langsamer mit dem Smartphone umgehen als sie. Zudem kritisieren 66 Prozent der Kinder, dass ihre Eltern viele Funktionen des internetfähigen Handys nicht verstehen. In der Generation der Großeltern beschränken sich nach Aussage ihrer Enkel sogar 77 Prozent auf nur wenige Funktionen des Smartphones. Für die Studie hat der Mobiltelefon-Anbieter Emporia 1.000 junge Bundesbürger befragt.
„Wie unsere Studie weiter zeigt, geht es den Befragten dabei nicht um jugendliches Imponiergehabe, weil sie die gerade angesagte App praktisch mit geschlossenen Augen bedienen können“, sagt Eveline Pupeter, CEO und Eigentümerin von Emporia. „Im Gegenteil: Die so genannten Digital Natives haben ein gutes Gespür dafür, warum die ältere Generation oft größere Probleme mit dem Smartphone hat.“ So sagen 75 Prozent der Studien-Teilnehmer, dass es ihre Großeltern stresst, wenn sie sich an ein anderes System oder eine andere Art der Bedienung gewöhnen müssen. „Was für die Enkel ein cooles Update ist, wird für die Großeltern also schnell zur digitalen Hürde“, so Emporia-CEO Pupeter.
Neben dem Wunsch nach vertrauten Symbolen und Benutzeroberflächen werden die Smartphone-Ambitionen vieler älterer Menschen auch durch den Faktor Angst ausgebremst. Mehr als zwei Drittel der Enkelkinder beobachten bei ihren Großeltern, dass diese stets befürchten, etwas mit dem Smartphone falsch zu machen. Kein Wunder: Denn während die mittlere Generation oft über den beruflichen Einsatz von PC und Internet eine eigene Technik-Kompetenz aufbauen konnte, haben die Älteren noch die „Fasse Dich kurz“-Aufkleber an der Telefonzelle oder Geschichten von horrenden Telefonrechnungen in der Fernsehsendung „Vorsicht Falle!“ vor Augen.
Abgesehen von diesen kulturellen Unterschieden zwischen den Generationen kommt als zusätzlicher Stress-Faktor noch das Thema Gesundheit hinzu. „Ältere Menschen wissen es beispielsweise sehr zu schätzen, wenn ihre Smartphone-Oberfläche vor allem das Ziel guter Lesbarkeit verfolgt und sie auch mit eingeschaltetem Hörgerät störungsfrei telefonieren können“, so Emporia-Chefin Pupeter. „Multi-Tap-Funktionalitäten, die nur mit ausgefeilter Finger-Akrobatik unfallfrei zu bedienen sind, überlassen die Senioren hingegen lieber ihren Enkelkindern.“
Besuchen Sie uns auf der IFA und erfahren Sie mehr über unsere neuen Produkte. Sie finden uns in Halle 4.2, Stand 119
Eine Pressegrafik zum Download finden Sie unter: www.emporia.de/toluna_grafik
Über emporia telecom
emporia ist mit jährlich mehr als 600.000 verkauften Geräten einer der führenden Anbieter von Mobiltelefonen für die ältere Generation. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte und intelligenten Services seit 1991 am Standort Österreich. Im Bereich Innovation und Entwicklung arbeitet emporia mit Partnern wie Universitäten und Designbüros aus Europa zusammen. Mit den Produkten soll mobile Telefonie Menschen jeder Altersgruppe zugänglich gemacht werden, um diesen ein aktives, sicheres und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. 2015 brachte emporia das erste einfache Smartphone für die Zielgruppe der Senioren auf den Markt. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erwirtschaftete das Linzer Unternehmen mit 100 Mitarbeitern einen Umsatz von 30 Millionen Euro.

 

Quelle: presseportal.de

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Mehr Netto vom Brutto dank Guthabenkarte vom Chef

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Neustadt a. d. W. (ots)– Eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Immer mehr Unternehmen überreichen ihren Mitarbeitern Prepaid-Guthabenkarten. Auf diese zahlt der Chef einen bestimmten Betrag ein, der die sogenannte Freigrenze für Sachbezüge in Höhe von monatlich 44 Euro nicht übersteigt. Der Vorteil: Das Geld, über das der Arbeitnehmer dank seiner Karte frei verfügen kann, ist steuer- und abgabenfrei. Wie dieses Modell funktioniert und was dabei zu beachten ist, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) anhand konkreter Beispiele.

Arbeitnehmer bekommen in der Regel monatlich ihr Gehalt, das steuer- und abgabenpflichtig ist. Auch bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie bei Bonuszahlungen werden für gewöhnlich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge fällig. Neben diesen Zahlungen belohnen manche Chefs ihre Angestellten auch mit sogenannten Sachbezügen. Das sind Dienst- oder Sachleistungen, die der Mitarbeiter kostenlos oder günstiger erhält. Typische Beispiele dafür sind der privat mitgenutzte Dienstwagen oder Dienstlaptop, aber auch Mietzuschüsse sowie Essens-, Tank- oder Warengutscheine. All diese Zuwendungen gelten laut VLH-Experten als „geldwerte Vorteile“, die grundsätzlich der Lohnsteuer und Sozialversicherung unterliegen.

Sachbezüge bis zu 44 Euro im Monat sind steuer- und abgabenfrei

Wenn allerdings der Gesamtwert der Sachbezüge, die in einem Monat an einen Arbeitnehmer fließen, maximal 44 Euro beträgt, sind diese geldwerten Vorteile steuer- und abgabenfrei. Wichtig: Bei diesen 44 Euro handelt es sich den VLH-Fachleuten zufolge um eine Freigrenze und nicht um einen Freibetrag. Das bedeutet: Wird das besagte Limit überschritten, ist die Gesamtsumme der Sachbezüge vom ersten Euro an steuer- und abgabenpflichtig.

Nettolohnoptimierung dank Prepaid-Guthabenkarte

Die 44-Euro-Grenze spielt auch eine wichtige Rolle, wenn Unternehmen an ihre Mitarbeiter Prepaid-Guthabenkarten verteilen, wie folgendes Beispiel der VLH-Experten zeigt:

Thomas arbeitet bei einem mittelständischen Unternehmen und hat einen monatlichen Bruttoarbeitslohn von 3.000 Euro. Zur Nettolohnoptimierung hat sein Chef mit ihm zusätzlich zum Arbeitsvertrag vereinbart, dass er ab einem bestimmten Monat einen Bruttolohn von 2.956 Euro erhält, also 3.000 Euro abzüglich 44 Euro. Dafür bekommt Thomas ab dem verabredeten Zeitpunkt eine Prepaid-Guthabenkarte, die sein Arbeitgeber Monat für Monat mit 44 Euro auflädt.

Für den Fiskus gilt diese Karte laut VLH-Spezialisten in der Regel als Sachbezug, da eine Barauszahlung des aufgeladenen Geldes bei diesem Modell nicht möglich ist. Der Zufluss des Sachbezugs findet statt, sobald die monatliche Aufladung erfolgt. Somit bleiben die 44 Euro, die als Bestandteil des Bruttolohns steuer- und abgabenpflichtig gewesen wären, nun steuer- und abgabenfrei. Voraussetzung ist, dass Thomas keine weiteren Sachbezüge erhält, die die 44-Euro-Grenze überschreiten würden.

Das Geld auf der Guthabenkarte kann Thomas frei nutzen, um alle möglichen Waren und Dienstleistungen zu bezahlen. Dabei spielt es keine Rolle, wann er die Karte einsetzt.

Voraussetzungen für das Prepaid-Guthabenkartenmodell

Wer seinen Chef bei der nächsten Gehaltsverhandlung auf das geschilderte Prepaid-Guthabenkartenmodell aufmerksam machen möchte, sollte wissen, worauf es ankommt. Wichtig ist, dass die ausgehändigte Karte wirklich den Charakter eines Sachbezugs hat. Um Ärger – vor allem mit dem Fiskus – zu vermeiden, müssen in der Regel folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

   - Bei dem gewählten Karten-Modell müssen Barauszahlungen 
     ausgeschlossen sein, wie die VLH-Experten betonen. Zudem darf es
     keine Möglichkeiten geben, mit dem aufgeladenen Guthaben andere 
     Währungen zu erwerben.
   - Es darf bei der Karte keinerlei Geldüberweisungsfunktionen 
     geben.
   - Die Karte sollte den VLH-Profis zufolge auf dem Guthabenprinzip 
     basieren, was Überziehungen ausschließt.
   - Bevor die guthabenbasierte Prepaid-Kreditkarte ausgegeben wird, 
     muss das Nettolohnoptimierungsmodell vertraglich geregelt sein.

Über die VLH

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) ist mit mehr als 950.000 Mitgliedern und bundesweit rund 3.000 Beratungsstellen Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Die VLH stellt zudem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater: Von drei zertifizierten Beratern aller Lohnsteuerhilfevereine sind zwei von der VLH.

1972 gegründet, erstellt die VLH für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärungen im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Hinweis: Diese Information ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung zu dem behandelten Thema.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: obs/Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V./VLH

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Wie viel Datenvolumen braucht man wirklich?

Symbolbild
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Hamburg (ots) – Mal eben das Wetter per Smartphone checken, Youtube-Videos gucken und im Internet surfen: Dafür braucht man einen Handytarif mit Datenvolumen-Paket. Aber: Viele Handytarife mit viel Datenvolumen sind schlicht überdimensioniert. Darauf weist das Telekommunikations-Portal Smartklar.de hin. Es muss nicht unbedingt ein teurer Tarif mit 10 GB Datenvolumen sein – vielen Nutzern reicht ein günstiges Paket mit 1 bis 3 GB Datenvolumen vollkommen aus.

Als Hilfe bei der Wahl des richtigen Handtarifs hat Smartklar.de drei Smartphone-Nutzer-Typen erstellt:

Wenignutzer: 400 Megabyte

Der Wenignutzer greift nur selten auf das mobile Internet zu. Er hat das Smartphone zwar dabei, nutzt es aber nur, um mal schnell etwas bei Google oder Wikipedia nachzuschlagen. Auch WhatsApp ist auf dem Handy installiert, es wird aber vor allem genutzt, um Textnachrichten zu verschicken. Hin und wieder verschicke der Wenignutzer E-Mails; Facebook nutzt er nicht, und auch Youtube-Videos schaut er auf dem Smartphone nicht. Dem Wenignutzer reicht daher ein Tarif mit etwa 400 Megabyte aus.

Normalnutzer: 1-3 Gigabyte

Der Normalnutzer nutzt das mobile Internet regelmäßig: Er navigiert mehrmals pro Tag durchs Netz, verschickt E-Mails und nutzt regelmäßig WhatsApp – auch für Fotos. Hin und wieder schaut er bei Facebook nach dem Rechten, und auch Youtube-Videos sind öfters drin. Per Google Maps erreicht der Normalnutzer gerne sein Ziel. Damit benötigt der Normalnutzer ein Paket mit ein bis drei Gigabyte: Wer mehr Videos guckt, braucht eher drei Gigabyte, wer vor allem im Internet surft, dem reichen meist ein Gigabyte.

Multimedia-Junkie: mindestens 5 Gigabyte

Der Multimedia-Junkie hat sein Smartphone immer dabei – und nutzt es als multimediale Unterhaltungs-Zentrale: Er verschickt oft und gerne Bilder und Videos per WhatsApp, streamt diverse Youtube-Videos und treibt sich stundenlang auf Facebook und Instagram herum. E-Mails, Surfen im Internet und das Navigieren per Google Maps gehören für den Multimedia-Junkie selbstverständlich dazu. Der Multimedia-Junkie braucht damit einen Vertrag mit mindestens 5 Gigabyte Datenvolumen – wer sich sehr oft sehr viele Online-Videos anschauen möchte und dauerhaft bei Instagram Bilder lädt, der braucht eher noch mehr.

Wer sich bei seinem Datenverbrauch unsicher ist, dem rät Smartklar.de zu einem Tarif ohne lange Laufzeit. Solch ein monatlich kündbarer Vertrag bietet die Flexibilität, kurzfristig zu wechseln, wenn man mal doch etwas mehr – oder weniger – Datenvolumen benötigt.

Weitere Infos zum Datenvolumen: https://www.smartklar.de/mobilfunk/wieviel-datenvolumen/ Infos zu monatlich kündbaren Tarifen: https://handytarif-test.de/guen stige-handytarife/handyvertrag-monatlich-kuendbar-handytarife-ohne-laufzeit/

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_264222170.jpg

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