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Jobbörsenwelt.de: Wir sind Jobbörsen.

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Ziegeler  Medien – Karrierenetzwerk: Die Branchen Jobbörsen-Macher

Jobbörsenwelt.de. Wir sind Jobbörsen. Unter diesem Motto fasst die Ziegeler Medien GmbH seine Branchen-Jobbörsen auf einer Webseite zusammen.

Stellenanzeigen schalten – aber wo? Welche Börse ist die richtige Wahl? Diese und einige weitere Fragen stellen Sie sich sicherlich auch, wenn es bei der Wahl nach der richtigen Jobbörse geht. Verständlich, wenn man bei hunderten von Jobbörsen den Überblick verliert.

Mit unseren Jobbörsen, u.a. ingenieurweb, ITSTEPS, und LOGISTIKPLATZ sind wir seit Jahren erfolgreich auf dem Jobbörsenmarkt vertreten. Aber auch bei der Entwicklung und dem Aufbau sind wir seit Jahren aktiv; nicht nur in Deutschland. Jahrelange Erfahrung im E-Recruiting, in der Personalberatung und im Personalwesen in Deutschland, Österreich, in der Schweiz,  Rumänien und in der Ukraine runden unsere Erfahrungen ab.

Sind Jobbörsen noch die richtige Wahl?

„Ja, wenn man sich nicht nur auf eine Recruiting-Lösung verlässt. „Wir sind schon immer für ein Mix aus verschiedenen  Lösungen für die Gewinnung neuer Mitarbeiter“; so der Geschäftsführer Sascha Ziegeler.

Wir könnten so ein Mix aussehen? „Hier gibt es keine pauschale Aussage. Dieses ist Abhängig von der der geografischen Lage, Spezialisierung des Unternehmens, Anforderungen an den Bewerber, und und und… Jedes Unternehmen hat individuelle Anforderungen, hier muss man gezielt darauf eingehen“, so Sascha  Ziegeler weiter.

„Wir raten immer mehrere Jobbörsen zu wählen, einen Mix aus diversen Dienstleistungen; auch ist Print immer mal wieder eine gute Wahl. Natürlich, sollte man auch Social Media nicht aus den Augen verlieren. Wir leben seit Jahren das Motto: Miteinander, statt gegeneinander! Es gibt viele gute Wege um den passenden Mitarbeiter zu gewinnen. Nicht jeder Anbieter hat die 100%ige-Lösung, oder die Allzwecklösung! Keiner! Auch wenn dieses oft so beworben wird. Solche Aussagen sind einfach nur Quatsch“, so Ziegeler weiter.

Warum so viele Portale? Was steht hinter den Projekten? Warum Jobbörsenwelt?

Diese Fragen kommen immer wieder von Kunden, Agenturen, aber auch von Recruiter, die uns noch nicht kennen.

Ziegeler: „Wir sind seit Jahren in der E-Recruiting-Welt daheim. Zu unseren erfolgreichen Portalen zählen u.a. ingenieurweb und ITSTEPS. Aber unsere Kunden sind groß aufgestellt und auch der Markt für „nur“ Ingenieure hat sich verändert. Es wird heute einfach „mehr“ von den Unternehmen und Portalen erwartet.

Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Vor allem Berufe aus der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik werden gebraucht wie nie zuvor. Auf diese Thematik hin haben wir unser Projekt MINT.JOBS ins Leben gerufen.

Aussagekräftige Namen. Gezieltes Publikum.

Dieses war auch der Anfang unserer neuen Ausrichtung auf klare aussagekräftige Jobbörsen-Namen und auf ein neues klares Design. Natürlich optimiert für allen mobilen Endgeräten und auch „Google for Jobs“.

„Auf unseren Branchen-Portalen finden Unternehmen gezielt Fachpersonal. Wir versprechen auch keine 1000 Zugriffe und mehr, und über 50 Bewerbungen auf ein Stelleninserat. Dieses ist absolut sinnfrei“, so Geschäftsführer Sascha Ziegeler.

„Wir sprechen mit Branchen-Portale gezielt eine Zielgruppe an. In einigen Bereichen (IT, Ingenieurwesen) ist man dankbar, wenn man 1-5 Bewerbungen erhält. Hier muss man realistisch sein! Hier spreche ich von qualitativen Bewerbungen. Keinem Recruiter ist damit geholfen, wenn er 100 Bewerbungen auf dem Tisch liegen hat, wo 98%-Ausschuss ist. Hier distanzieren wir uns klar von Massenanbieter, die auch noch zusätzlich im Ausland Leads generieren.“

Natürlich besteht auch die Möglichkeit eine Anzeige auf mehreren Portalen im Ziegeler Medien – Karrierenetzwerk zu publizieren. Hier erstellen wir gerne individuelle Pakete. Auch arbeiten wir mit  namhaften Agenturen und Multiposting-Anbieter zusammen.

Wir möchten mit unseren Jobbörsen einen Mehrwert für unsere Kunden bieten. Jobbörsen aus einer Hand! Persönlich und direkt. Wir wissen was wir tun!

Weitere Infos unter: www.jobbörsenwelt.de WIR SIND JOBBÖRSEN.

Ziegeler Medien – Jobbörsen und mehr.

Erfolgreiche und bekannte Jobbörsen, wie ingenieurweb und ITSTEPS zählen zum Portfolio unserer Firma. Wir sind ein familiärer Betrieb, 100% Inhaber geführt und unabhängig von Verlagshäusern, oder Fremdinvestoren. Darauf sind wir stolz. Wir sind: persönlich, ehrlich & direkt! Unseren Sitz haben wir in Baden-Württemberg zwischen Karlsruhe und Stuttgart in Bretten.

Quelle: https://crosswater-job-guide.com

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Jeder dritte Deutsche hat Angst vor Datenmissbrauch

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Wiesbaden (ots)

In großem Umfang Nutzerdaten sammeln und damit Geld verdienen: Der Umgang mit persönlichen Informationen im Internet ist vielen Verbrauchern nicht geheuer, wie die R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“ zeigt. Mehr als jeder dritte Deutsche fürchtet, dass seine Daten missbraucht werden könnten.

Frauen haben mehr Angst als Männer

Datenmissbrauch im Internet – vor dem Hintergrund der Querelen um Facebook und Co. gewinnt diese Form der Kriminalität an Aktualität. Die repräsentative R+V-Umfrage unter rund 2.400 Bundesbürger zeigt: „36 Prozent der Deutschen befürchten, dass persönliche Informationen in falsche Hände gelangen könnten“, sagt Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „Bei Frauen ist die Angst mit 38 Prozent stärker ausgeprägt ist als bei Männern (34 Prozent).“

Entspannt sind nur die Älteren

Erhebliche Unterschiede gibt es zum Teil bei den Altersgruppen. Am meisten Sorgen machen sich die Menschen zwischen 20 und 39 Jahren (42 Prozent). Bei den 14 bis 19-Jährigen sind es 35 Prozent, bei den 40 bis 59-Jährigen 38 Prozent. Relativ entspannt gehen hingegen die über 60-Jährigen mit dem Thema um. Nur etwa jeder Vierte (27 Prozent) fürchtet sich vor Datenmissbrauch in Internet. „Wahrscheinlich sind in der Altersklasse viele gar nicht oder zumindest weniger im Internet und in den sozialen Medien aktiv“, sagt R+V-Expertin Römstedt.

Quelle: presseportal.de

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moinworld startet Programmier-Kurse von Mädchen für Mädchen im Vor- und Grundschulalter

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Hamburg (ots)

Im Februar startet moinworld e.V. ein neues Projekt für Mädchen im Vor- und Grundschulalter. Besonders an dem Projekt ist nicht nur das junge Alter (5-10 Jahre) der Workshop-Teilnehmerinnen, sondern auch das Alter der Trainerinnen – denn unterrichtet werden die Vor- und Grundschülerinnen von jungen Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren. Gelehrt werden die visuellen, vom MIT Media Lab für Kinder entwickelten Programmiersprachen Scratch und Scratch Junior. Bei einigen Kursen können sogar auch interessierte Mütter am Kurs aktiv teilnehmen und selbst erste Programmiererfahrungen sammeln. Die ersten vier Kurstermine, beginnend ab 23. Februar, stehen schon fest und eine Anmeldung ist über die Webseite von moinworld ab sofort möglich.

Mit dem neuen Projekt erweitert moinworld damit sein Angebot um eine weitere Altersklasse. Im Jahr 2017 startete moinworld mit dem Ziel, mehr Frauen für IT und die Tech-Industrie zu gewinnen und bietet daher Programmierkurse, Networking-Events und Vorträge für junge Frauen an. Seit vergangenen Herbst ist der Non-Profit-Verein auch in Schulen aktiv und trägt mit dem Projekt „moinschool“ dazu bei, Informatik als Unterrichtsfach an Schulen dauerhaft zu implementieren, weibliche Jugendliche frühzeitig für Programmierung und Technik zu begeistern und somit gesellschaftlich verinnerlichte Vorurteile bei der Berufswahl zu überwinden. Die neueste Initiative für die jüngste Altersklasse ermöglicht nun auch jungen Mädchen sich selbst sowie ihre Ideen auszudrücken und dabei auf eine stark vereinfachte Art und Weise programmieren zu lernen. Spielerisches Lernen, kreatives Arbeiten, gemeinsames Forschen und selbständiges Problemlösen stehen dabei im Vordergrund. Lese- und Schreib-Kompetenz ist dafür nicht nötig.

„Dadurch, dass die Kurse von Mädchen unterrichtet werden, die nur wenig älter sind und die Thematik schon gut können, ist die Identifikation bei den Kleinen viel höher“, sagt moinworld Gründerin Anja Schumann. „Und die Trainerinnen bekommen dadurch die Möglichkeit, aus ihrer ‚Außenseiterrolle‘ als programmierbegeisterte Mädchen herauszutreten, als Vorbilder zu agieren und frühzeitig ihre Fähigkeiten im Präsentieren und Vermitteln von Wissen zu stärken.“ Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für die teilnehmenden als auch die lehrenden Mädchen.

Auch die Eltern der jungen Trainerinnen sind von dem neuen Hobby ihrer Töchter angetan und sehen es als Chance, Erfahrungen zu sammeln und Gleichgesinnte zu treffen. Zwei der jungen Coaches lernten sich bereits in einem Kurs an der TUHH kennen und knüpften so einen Kontakt, der innerhalb der Schulklasse vermutlich nicht entstanden wäre. Häufig sind die Mädchen die einzigen in ihrem Umkreis, die sich für das Thema interessieren.

Am 23. Februar 2019 startet der erste Kurs. Drei weitere Termine am 2. März und 16. März 2019 sind ebenfalls bereits terminiert. Bei zwei der vier Kurse können auch Mütter aktiv teilnehmen und während der Betreuung ihrer Töchter selbst einen Einblick in die Programmierung bekommen. Der Kostenbeitrag liegt für einen zweistündigen Kurs bei 15 Euro und für einen vierstündigen Kurs bei 30 Euro. Für alle Kurse sind noch freie Plätze verfügbar. Weitere Informationen inklusive Anmeldung zu den Kursen sind verfügbar unter: https://moinworld.de/programmieren-lernen-fuer-anfaenger-in-hamburg/

Quelle: presseportal.de

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Die meisten Kinder achten darauf, was sie im Netz von sich preisgeben LBS-Kinderbarometer: Jungen spielen und shoppen deutlich häufiger im Netz

LBS-Kinderbarometer: Online-Verhalten

Berlin (ots)

Vier von fünf Kindern achten nach eigenen Angaben selbst darauf, nicht zu viel von sich im Internet preiszugeben. Dementsprechend hat mehr als die Hälfte kaum Bedenken, im Internet ausspioniert zu werden, ergab das LBS-Kinderbarometer. Das heißt aber auch, dass jedes zehnte Kind mit den eigenen Informationen recht freizügig ist. Weitere 12 Prozent surfen sogar völlig sorglos im Internet. Befragt wurden über 10.000 Kinder der 4. bis 7. Klasse.

„Das Surf-Verhalten von Schülerinnen und Schülern unterscheidet sich im Wesentlichen beim Online-spielen und beim Online-einkaufen“, sagt Dr. Christian Schröder, Sprecher des LBS-Kinderbarometers: Beides tun Jungen deutlich häufiger als Mädchen. Bei den drei wichtigsten Tätigkeiten, Videos schauen, Nachrichten schreiben und Recherchieren, gibt es dagegen nur marginale Unterschiede. Auch das Hochladen von Inhalten ist bei beiden Geschlechtern gleich stark ausgeprägt, zwei von fünf Befragten tun das inzwischen regelmäßig. Schülerinnen und Schüler in Sachsen und Hessen sind besonders vorsichtig bei der Online-Kommunikation, in Bremen und Hamburg dagegen etwas sorgloser. Insgesamt sind jüngere Kinder vorsichtiger als ältere. Die vollständige Untersuchung gibt es zum Download unter www.lbs-kinderbarometer.de

Das LBS-Kinderbarometer befragt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund seit 20 Jahren 10.000 Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren (Klasse 4 bis 7 aller Schulformen) nach ihrer Meinung. Das LBS-Kinderbarometer folgt Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention „Berücksichtigung des Kinderwillens“. Es wird vom Prosoz Institut für Sozialforschung durchgeführt.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS)

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TÜV SÜD: Das sind die Cyber-Security-Trends 2019

München (ots) – Die Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung durch das Internet of Things (IoT) eröffnen enorme Chancen – zugleich bergen sie aber unvorhersehbare Risiken und bieten gefährliche Angriffsflächen für neue Formen der Cyberkriminalität. Allein in Deutschland werden zwei von drei Unternehmen jährlich Opfer von Hackerangriffen. TÜV SÜD erklärt, worauf Unternehmen 2019 beim Thema Cyber Security besonders achten sollten.

„Cyberkriminelle entwickeln in rasender Geschwindigkeit immer neue Angriffsformen auf Unternehmen und kritische Infrastruktur. Deshalb ist es entscheidend, kontinuierlich in Cyber Security zu investieren, um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten“, sagt Andy Schweiger, Managing Director Cyber Security Services von TÜV SÜD. „Als neutraler Partner liefert TÜV SÜD dafür die technische Expertise und hilft, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.“ Diese neun Trends stehen 2019 laut den Cyber-Security-Experten von TÜV SÜD auf der Agenda:

1 – Datenschutz und DSGVO: Einmal ist keinmal

Die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit 25. Mai 2018 endgültig in Kraft ist, stellt viele Unternehmen immer noch vor große Herausforderungen. Nach ersten Bußgeldern im November 2018 steigt auch der Druck auf Unternehmen, stärker in IT-Sicherheit zu investieren. Dabei sollten sie nicht länger auf punktuelle, interviewbasierte Datenschutz-Audits setzen, denn nur Systembetrachtungen können ein ganzheitliches Monitoring sicherstellen. Nachhaltiger Datenschutz erfordert kontinuierliche Investitionen in IT-Sicherheit.

2 – Social Engineering: Schwachstelle Mensch

Unternehmen nutzen ausgefeilten technischen Methoden wie Threat Intelligence Services und Penetration-Tests, um IT-Schwachstellen zu erkennen. Die Schulung von Mitarbeitern zum Thema IT-Sicherheit hat leider oft nicht den gleichen Stellenwert. Dabei gehört das „Social Engineering“ längst zum Standardrepertoir von Cyberkriminellen. Zum Beispiel beim „CEO Fraud“: Dabei wird der CEO als vermeintlicher Absender einer oft täuschend echt wirkenden Phishing-E-Mail benutzt. Durch gezielte Aufklärung und Schulungen, wie sie TÜV SÜD anbietet, lässt sich diese Gefahr zumindest reduzieren. Angriffe durch Social Engineering stellen einen vergleichsweise geringen Aufwand dar und werden 2019 weiter zunehmen.

3 – The rise of „Shadow IT“: Den Stecker ziehen

Investitionen in neue IT-Landschaften oder Unternehmenszukäufe sind komplexe Projekte, die oft eine große Herausforderung darstellen. Dabei wird häufig vergessen, alte oder nicht mehr benötigte Geräte tatsächlich vom Netz zu nehmen. Diese Altlasten – oder auch „Shadow IT“ – stellen ein beliebtes Angriffsziel dar, denn veraltete Betriebssysteme und fehlende Sicherheitsupdates bieten ein bequemes Einfallstor ins Unternehmensnetzwerk. Risiken lassen sich minimieren, indem man die IT-Infrastruktur kontinuierlichen Sicherheitsüberprüfungen unterzieht und Altlasten aufräumt.

4 – Vernetzte Industrieanlagen: Sicherheit von Anfang an mitdenken

Um die Chancen des Industrial Internet of Things (IIoT) zu nutzen investieren Unternehmen in vernetzte Produktionsanlagen. Die Sicherheit sollte dabei von Anfang an mitgedacht werden, denn vernetzte Industrieanlagen nachträglich gegen Cyberangriffe abzusichern ist aufwändig und kostspielig. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wurden 2017 rund 70 Prozent aller Unternehmen in Deutschland Ziel eines Hackerangriffs. Schwachstellenscans und tiefergehende Security Assessments, wie TÜV SÜD sie anbietet, helfen, den Sicherheitsstatus der eigenen Industrieanlage einzuschätzen.

5 – Sprachbarrieren überwinden: Austausch zwischen Fach- und Führungskräften fördern

Immer mehr Unternehmen erklären Cyber Security zur Chefsache. Damit wird Cyber Security nicht nur für IT-Manager, sondern zunehmend auch für das C-Level-Management im operativen Geschäft zu einem zentralen Thema. Die Sprache, die Führungskräfte und IT-Experten sprechen und auch der Blickwinkel auf viele Themen, ist aber häufig sehr unterschiedlich. Hier hilft zielgruppengerechte Kommunikation. Verständigungsprobleme verzögern sonst notwendige Investitionen in die IT-Sicherheit.

6 – Kryptomining vs. Ransomware: Schürfen statt schädigen

Allein in Deutschland kam es laut Branchenverband Bitkom im Jahr 2016 und 2017 zu einem Wirtschaftsschaden von 43 Milliarden Euro durch Schadsoftware. 2019 ist mit einem stärkeren Trend zu Kryptomining zu rechnen. Dabei werden zwar keine Daten beschädigt oder gestohlen, die eigene IT-Infrastruktur wird aber ohne Wissen des Besitzers zum Schürfen von Kryptowährung genutzt. Durch „Security by Design“ werden Sicherheitsanforderungen an Soft- und Hardware schon während der Entwicklung berücksichtigt, um späteren Sicherheitslücken vorzubeugen.

7 – Auch Cyberkriminelle nutzen Künstliche Intelligenz

Cyberangriffe werden immer häufiger mit Machine Learning und Künstlicher Intelligenz umgesetzt. Zur Abwehr reicht das sogenannte „Pattern Matching“, also der Abgleich mit bekannten Mustern, nicht mehr aus. Unternehmen sollten deshalb auf das Erkennen von Anomalien setzen und selber Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) für die Cyber Security einsetzen. So werden ungewöhnliche Aktivitäten früh erkannt.

8 – Cloud Security: Sicher verschlüsselt

Laut einer Bitkom-Umfrage halten 57 Prozent der befragten Geschäftsführer und IT-Verantwortlichen ihre Unternehmensdaten in der Public Cloud für „sehr sicher“ oder „eher sicher“. Die sicherste und datenschutzkonformste Lösung ist eine verschlüsselte Cloud, wie TÜV SÜD sie mit seiner Tochtergesellschaft Uniscon anbietet. Die Übertragung und Speicherung von Daten erfolgen verschlüsselt und auch der Cloudanbieter hat darauf keinen Zugriff.

9 – Nationstate Attacks

Großangelegte, professionelle Cyberangriffe durch staatliche Akteure werden 2019 weiter zunehmen. Bei der Auswahl von Cyber Security-Software sollte deshalb auch die Herkunft der Anbieter berücksichtigt werden. TÜV SÜD begleitet Unternehmen als neutraler Partner und unterstützt herstellerunabhängig bei der Suche nach den optimalen Lösungen.

Weitere Informationen rund um das Thema Cyber Security gibt es unter https://www.tuev-sued.de/fokus-themen/it-security.

Schulungen der TÜV SÜD Akademie finden Sie unter: https://www.tuev-sued.de/akademie-de/seminare-management.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/TÜV SÜD AG“

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AllgemeinIT

Smartphone-Studie: Senioren fühlen sich technisch überfordert

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Frankfurt (ots) – Zu viele Funktionen und Programme, zu kompliziert – so lautet das Urteil von Senioren über Smartphones. Zwei Drittel der über 65-Jährigen nutzen nur eine sehr geringe Zahl von Apps. Vor allem Frauen wünschen sich weniger Programme und stattdessen eine einfachere Bedienbarkeit. Das zeigt die Emporia-Seniorenstudie 2018 „Smart im Alltag“, für die 1.000 Bundesbürger über 65 Jahre befragt wurden.

Je älter die Senioren, desto schwerer fällt ihnen die Bedienung ihres Smartphones. Doch selbst die Mehrheit der Best Ager zwischen 65 und 70 Jahren nutzt ihr Handy nur sehr eingeschränkt. Viele verwirrt das unübersichtliche Angebot. Sie haben zudem Angst, etwas falsch zu machen und versehentlich Programme zu löschen oder wichtige gespeicherte Informationen zu verlieren.

„Die klassischen Geräte sind für die Generation Smartphone gemacht, nicht aber für den Rest der Bevölkerung“, sagt Eveline Pupeter, Geschäftsführerin des Handyherstellers Emporia. „Es ist Pflicht der Industrie, hier umzudenken und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der älteren Generation zu nehmen. Denn viele Dinge des täglichen Lebens können kaum noch ohne Handy erledigt werden. Senioren, die mobil und unabhängig sein wollen, sind auf internetfähige Telefone angewiesen.“

Wie schwierig der Umgang mit dem Smartphone für ältere Menschen ist, weiß jeder, der seinen Eltern oder Großeltern schon einmal bei Problemen mit dem Handy geholfen hat. Die eigene Familie ist für Senioren hier die erste Anlaufstelle: 47 Prozent der Studienteilnehmer wenden sich an ihre Kinder, weitere 12 Prozent an die Enkel oder Urenkel, wenn der Umgang mit dem Smartphone wieder einmal zu kompliziert ist.

Doch die meisten Senioren legen Wert darauf, ihre Probleme eigenständig lösen zu können. Hersteller von speziellen Geräten für Best Ager wie das österreichische Unternehmen Emporia gewinnen daher zunehmend Marktanteile. Sie bieten für unter 200 Euro zielgruppengerechte Geräte mit einfacher Menüstruktur, intuitiver Bedienbarkeit und großen, gut lesbaren Icons an. Und ermöglichen es älteren Menschen, die noch keine Erfahrung mit internetfähigen Handys haben, zu günstigen Preisen in die Smartphone-Welt reinzuschnuppern. So hat Emporia ergänzend eine „Mach-Dein-Smartphone-einfach-App“ entwickelt. Sie legt sich über herkömmliche Bedienoberflächen und kann für 11,90 Euro im PlayStore gekauft werden. Für einen solchen Einstieg in die Smartphone-Welt bieten sich die abgelegten Android-Handys der Kinder und Enkelkinder an. Die App ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklung in Zusammenarbeit mit Senioren und wurde auf der IFA 2018 vorgestellt.

Über emporia Telecom

emporia ist mit jährlich mehr als 600.000 verkauften Geräten einer der führenden Anbieter von Mobiltelefonen für die ältere Generation. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte und intelligenten Services seit 1991 am Standort Österreich. Im Bereich Innovation und Entwicklung arbeitet emporia mit Partnern wie Universitäten und Designbüros aus Europa zusammen. Mit den Produkten soll mobile Telefonie Menschen jeder Altersgruppe zugänglich gemacht werden, um diesen ein aktives, sicheres und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. 2015 brachte emporia das erste einfache Smartphone für die Zielgruppe der Senioren auf den Markt. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erwirtschaftete das Linzer Unternehmen mit 100 Mitarbeitern einen Umsatz von 30 Millionen Euro. www.emporia.de

 

Quelle: presseportal.de

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AllgemeinAlltagIT

EU eGovernment Benchmark 2018: Umgang mit personenbezogenen Daten entscheidend für Zukunft des eGovernment

EU eGovernment Benchmark 2018: Umgang mit personenbezogenen Daten entscheidend für Zukunft des eGovernment

Berlin (ots) –

– Zwei von drei Behördendienstleistungen sind mittlerweile online
verfügbar
– Nur 10 Prozent der überprüften Webseiten bestehen neuen
Cyber-Sicherheitstest
– Ausbau personalisierter Dienstleistungen benötigt Transparenz
und Sicherheit beim Einsatz personenbezogener Daten
– Führungsrolle für Deutschland erwartet

Report und Bildmaterial: https://goo.gl/1Xm4Zn

Europäische Regierungen optimieren ihre digitalen Angebote weiter: Bürger und Unternehmen profitieren von zusätzlichen Online-Dienstleistungen, die zunehmend abgestimmt über zentrale Portale und zentrale Anlaufstellen verschiedener Regierungsebenen verfügbar sind. Zudem zeigt sich, dass Wiederverwendbarkeit und Transparenz hinsichtlich personenbezogener Daten entscheidend sind, um allen Bürgern ein effektives wie effizientes eGovernment zu gewährleisten. Zu diesen Ergebnissen kommt das aktuelle eGovernment Benchmark 2018 von Capgemini, das im Auftrag der Europäischen Kommission in Kooperation mit den Partnern Sogeti, IDC und Politecnico di Milano erstellt wurde.

Das diesjährige eGovernment Benchmark beleuchtet in der 15. Ausgabe den Status der digitalen Transformation der Regierungen Europas und inwieweit öffentliche Institutionen die notwendigen Weichenstellungen vornehmen, um ihre gemeinsamen eGovernment-Ziele zu erfüllen. Die Studie bezieht dabei Ergebnisse zur Verfügbarkeit und Qualität digitaler Services aus den Vorjahren 2016 und 2017 ein. Zu den bewerteten öffentlichen Leistungen zählen unter anderem die Bereiche Umzug, Automobilbesitz und -nutzung, Unternehmensgründung sowie Jobsuche und -verlust. Demnach bietet Europas öffentlicher Sektor fortlaufend zusätzliche Leistungen online an: Die Verfügbarkeit stieg innerhalb der letzten vier Jahre um 13 Prozentpunkte auf einen Reifegrad von 85 Prozent. Untersucht wurden dazu mehr als 10.000 Webseiten der EU28+ Staaten. Für ein medienbruchfreies eGovernment ist es dennoch ratsam, personalisierte Leistungen weiter auszubauen, um eine höhere Akzeptanz bei Bürgern und Unternehmen zu erreichen.

Klarer Nutzerfokus kommt Anwendern zugute

Europas Leistungsfähigkeit im eGovernment entwickelt sich fortlaufend weiter. Die Nutzerzentrierung liegt europaweit bei 82 Prozent und erfasst, wie umfassend und zugleich benutzerfreundlich ein Dienst online bereitgestellt wird. Aufgrund einer verbesserten mobilen Nutzerfreundlichkeit sind drei von fünf Leistungen (62 Prozent) nun auch über das Smartphone zugänglich und können jederzeit an jedem Ort genutzt werden. Zudem können Bürger und Unternehmen zunehmend Dokumente digital senden wie erhalten und Papier einsparen – der Indikator „eDokumente“ liegt bei 63 Prozent. Der Reifegrad von 88 Prozent beim Anwender-Support belegt, dass die öffentliche Verwaltung hier große Bemühungen unternimmt. Über Online-Chats und weitere Kanäle erhalten Anwender Unterstützung, um relevante Informationen leichter zu finden oder Online-Formulare korrekt auszufüllen.

Niels van der Linden, Principal Consultant and Leiter des Projekts eGovernment Benchmark bei Capgemini Invent fasst zusammen: „Die diesjährigen Ergebnisse verdeutlichen, dass die Regierungen Europas ihre öffentlichen Leistungen zunehmend an den Bedürfnissen von Bürgern und Unternehmen ausrichten. Damit wird der heterogenen Zielgruppe aus nationalen und europäischen Nutzern und ihren digitalen Verhaltensweisen Rechnung getragen. Indem Angebote fortlaufend anhand der Nutzerpräferenzen verbessert werden, schaffen Behörden umfassendere und zugänglichere Dienste.“

Transparenz und Sicherheit für personalisierte öffentliche Leistungen entscheidend

Die zunehmende Personalisierung digitaler behördlicher Dienstleistungen trägt dazu bei, den individuellen Bedürfnissen der Nutzer zu entsprechen und diese einem breiteren Empfängerkreis von Bürgern und Unternehmen zugänglich zu machen. Personenbezogene Daten nehmen eine Schlüsselrolle beim Angebot personalisierter Leistungen ein, etwa beim Once-Only-Prinzip. Dieses sieht vor, dass Bürger und Unternehmen die Möglichkeit haben, bestimmte Informationen für verschiedene Leistungen nur einmal mitzuteilen. Wann immer personenbezogene Informationen für Anträge oder zur Leistungserbringung herangezogen werden, benötigt der Anwender eine gewisse Kontrolle über die zu verarbeitenden Daten: In der Tallinn-Erklärung von 2017 haben die verantwortlichen Minister der EU- und EFTA-Staaten Prinzipien wie Offenheit und Transparenz bekräftigt und betont, dass Anwender selbst ihre von staatlichen Behörden genutzten personenbezogenen Daten digital verwalten können sollen. Allerdings wurde diese Ambition bislang nur rudimentär umgesetzt; der aktuelle Indikator „Transparenz bei personenbezogenen Daten“ liegt bei 54 Prozent.

Gleichzeitig birgt die Zunahme von online angebotenen Leistungen zusätzliche Sicherheitsrisiken. Bei der neu eingeführten Bewertung zur Cyber-Sicherheit von 3.500 öffentlichen Webseiten wurden grundlegende Sicherheitsaspekte, etwa die Verwendung des Transferprotokolls HTTPS und des Internetstandards IPv6, überprüft. Das Resultat belegt den Handlungsbedarf eindeutig: Öffentliche Verwaltungen in ganz Europa müssen ein angemessenes und lückenloses Sicherheitsniveau garantieren können, allerdings bestanden weniger als 10 Prozent dieser Webseiten den durchgeführten Test.

Führungsrolle von Deutschland in den kommenden Jahren erwartet

Marc Reinhardt, Leiter Public Sector bei Capgemini Deutschland, sieht Deutschland auf einem guten Weg, da wesentliche Weichenstellungen erfolgt sind: „Aktuell liegt Deutschland verglichen mit den gesamteuropäischen Ergebnissen weitgehend im Mittelfeld. Allerdings verzeichnen wir eine enorme Dynamik in Bund, Ländern und Kommunen, ausgelöst durch das Online-Zugangsgesetz. Die Umsetzung des Portalverbunds und des Digitalisierungsprogramms des IT Planungsrates lassen erwarten, dass sich die beginnende Aufholjagd gegenüber führenden Staaten in den Ergebnissen der kommenden Jahre widerspiegeln wird. Ein wichtiges Indiz dafür ist die Qualität der deutschen Regierungsvorhaben, die mit 84 Prozent um 10 Prozent besser als der Durchschnitt bewertet wurde.“ Dabei weist Reinhardt auf den Umgang mit personenbezogenen Daten als kritischen Faktor hin: „Sicherheitsaspekte sind für das Vertrauen essentiell und der Bürger sollte die Hoheit über seine personenbezogenen Daten haben, wie dies auch schon von der DSGVO gefordert wird. Nur so kann die nächste Ära personalisierter und datenbasierter Leistungen mit entsprechender Akzeptanz in der Bevölkerung vorangetrieben werden.

Weitere Informationen, Grafiken sowie die Studie zum Download erhalten Sie hier: https://goo.gl/1Xm4Zn

Über Capgemini

Capgemini ist einer der weltweit führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services und Digitaler Transformation. Als ein Wegbereiter für Innovation unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei deren komplexen Herausforderungen rund um Cloud, Digital und Plattformen. Auf dem Fundament von 50 Jahren Erfahrung und umfangreichem branchenspezifischen Know-how hilft Capgemini seinen Kunden, ihre Geschäftsziele zu erreichen. Hierfür steht ein komplettes Leistungsspektrum von der Strategieentwicklung bis zum Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Capgemini ist überzeugt davon, dass der geschäftliche Wert von Technologie durch Menschen entsteht. Die Gruppe ist ein multikulturelles Unternehmen mit 200.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern, das 2017 einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.

Mehr unter www.capgemini.com/de. People matter, results count.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Capgemini“

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Experte warnt vor Klatsch in sozialen Netzwerken

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Baierbrunn (ots) – In den sozialen Medien zeigt sich besonders deutlich, wie sehr Menschen nach Geltung und dem Wohlwollen anderer streben – täglich wird um Likes und Follower gefeilscht. Doch wer sich bereitwillig auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. präsentiert, macht sich gleichzeitig besonders angreifbar, wie der niederländische Sozialpsychologe Professor Paul van Lange von der Freien Universität Amsterdam im Patientenmagazin „HausArzt“ warnt. „Rufschädigung ist ein ernsthaftes Risiko, vor allem, weil sich Klatsch über Netzwerke unglaublich schnell verbreitet und riesige Welle schlagen kann“, so der Experte. „Ist man das Opfer von Getratsche, weiß man ja nicht, wie viele Empfänger es gibt und welche Konsequenzen man möglicherweise tragen muss.“ Dies könne soziale Ängste auslösen und im schlimmsten Fall verheerende Folgen haben.

Besonders unangenehm: Je abwegiger und anstößiger das Thema, desto eher bleibt die Information im Gedächtnis haften. Durch die virtuelle Variante des „Stille Post“-Spiels verloren schon viele Betroffene Freunde, ihren Job oder ihr Selbstwertgefühl. In Einzelfällen scheint extremes Cyber-Mobbing sogar für Todesfälle durch Suizid mitverantwortlich zu sein. Jeder sollte daher gut abwägen, welche Informationen er über andere verbreiten will. „In Untersuchungen stellten wir fest, dass Menschen Gerüchten eher glauben als Fakten“, berichtet Professor Manfred Milinski vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Klatsch und Tratsch sollte man also mit Vorsicht genießen und gerade online zurückhaltend mit dem Teilen sein.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Patientenmagazin „HausArzt“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 4/2018 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Quelle: presseportal.de

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Working Life – Studie zur Vermischung von Privat- und Berufsleben 2018 Amerikanische Verhältnisse: Geht der Trend zum 24 Stunden Angestellten?

Düsseldorf (ots) – Die derzeitige Arbeitswelt bietet vielfältige Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung des eigenen Arbeitstags – mobilen Endgeräten sei Dank. Im Umkehrschluss lässt dies jedoch Berufsalltag und Freizeit immer weiter verschwimmen. Doch in welchem Ausmaß und auf welchen Ebenen gehen Arbeit und Privates bereits ineinander über? Die Working Life-Studie von Michael Page zur Vermischung von Privat- und Berufsleben liefert eine Bestandsaufnahme. Das Fazit: Arbeitnehmern fällt es zunehmend schwer, Grenzen zwischen den beiden Bereichen zu ziehen – zeitlich, persönlich sowie räumlich. An der europaweiten Umfrage nahmen in Deutschland 669 Personen teil.

Ein kurzer Blick in die E-Mails nach Feierabend, ein Anruf vom Chef am Wochenende – für viele Arbeitnehmer wird das immer selbstverständlicher. 65 Prozent der Befragten checken ihre E-Mails auch außerhalb ihrer Arbeitszeit, 52 Prozent sogar am Wochenende. Auch geschäftliche Anrufe werden von knapp der Hälfte der Befragten (49 Prozent) auch nach Feierabend noch angenommen.

Die Gründe dafür sind unabhängig von der Position dieselben: 58 Prozent geben an, dass eine ständige Erreichbarkeit im Rahmen ihrer Verantwortung liegt. 27 Prozent fühlen sich verpflichtet für Chef und Kollegen auch in der Freizeit erreichbar zu sein. Ansonsten – so die Befürchtung – könnte ihr Ansehen in den Augen des Arbeitgebers leiden. Ob dies tatsächlich so ist, bleibt dahingestellt. Weitere 20 Prozent haben eher intrinsische Gründe: Sie beschäftigen sich mit manchen Themen einfach lieber außerhalb der regulären Arbeitszeit.

Mobile Endgeräte fördern die ständige Erreichbarkeit

Wer hin und wieder zu Stoßzeiten mit dem Zug unterwegs ist, der kennt das konzentrierte Tippen seiner Mitreisenden, die ihre Fahrzeit als Arbeitszeit nutzen. Viele Arbeitgeber fördern das gerne. So geben immerhin 78 Prozent der Studienteilnehmer an, einen Laptop von ihrem Arbeitgeber erhalten zu haben. 70 Prozent besitzen auch ein Diensthandy. Dieses ist meist griffbereit und wird von 48 Prozent sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext genutzt. Umgekehrt nutzen 35 Prozent ihr privates Handy auch häufig für Arbeitsangelegenheiten.

Was dabei häufiger vergessen wird: „Trotz Firmenhandy müssen Arbeitnehmer in der Regel nicht rund um die Uhr erreichbar sein“, betont Nils Richter, Senior Executive Director bei Michael Page. „Arbeitnehmer sollten sich und ihrem Chef klare Grenzen setzen und sich nach Feierabend regelmäßig bewusste Auszeiten nehmen – ohne schlechtes Gewissen. Bereits nach kurzen Pausen starten wir kreativer und konzentrierter wieder in die Arbeit, da der Stresspegel sinkt.“

Die Michael Page-Studie „Working Life“ beweist: Mobiles Arbeiten verlockt zu ständiger Erreichbarkeit. So geben 43 Prozent der Befragten an, die technischen Möglichkeiten mehrmals die Woche zu nutzen, um auch außerhalb der Arbeitszeiten von zuhause zu arbeiten. Doch auch wenn 57 Prozent darin übereinstimmen, dass mobile Geräte negative Auswirkungen auf die Work-Life-Balance haben, möchten die meisten die Vorteile der örtlichen Flexibilität nicht missen. Für 64 Prozent überwiegen die Vorteile – sie sind davon überzeugt, dass sich mobiles Arbeiten positiv auf ihr Leben auswirkt.

Berufliches wird ins Privatleben und Privates ins Berufsleben getragen

Gleichzeitig werden auch private Angelegenheiten, wie Nachrichten an Freunde und Familie (71 Prozent) sowie persönliche Telefonate zur Koordination von privaten Terminen (77 Prozent) Teil des Arbeitsalltags. Auch wenn Home Office von den Befragten geschätzt und genutzt wird, verbringen sie den Großteil ihrer Arbeitszeit im Büro mit ihren Kollegen und Vorgesetzten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich 80 Prozent der Befragten mit Kolleginnen und Kollegen auch über private Themen austauschen.

Somit zeigen sich auch auf persönlicher Ebene starke Überschneidungen zwischen Privat- und Berufsleben: 41 Prozent der Teilnehmer der Michael Page-Umfrage treffen sich nach der Arbeit mit ihren Kollegen zum Sport oder gehen mit ihnen aus. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) zählt mindestens einen seiner Kollegen zu seinem Freundeskreis.

Arbeitgeber können diese Entwicklung nur begrüßen“, sagt Nils Richter. „Denn Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit erhöhen den Teamzusammenhalt. Mitarbeiter, die sich auch privat gut verstehen, sorgen für ein besseres Arbeitsklima und damit am Ende des Tages für mehr Produktivität und Innovation.“ Die Distanz zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten hingegen bleibt in den meisten Fällen bestehen: 86 Prozent der Befragten betrachten ihre Chefs nicht als Freunde.

Über die Umfrage

Die Working Life-Studie zur Vermischung von Privat- und Berufsleben der Personalberatung Michael Page beruht auf den Antworten von 5.197 Kandidaten aus 13 europäischen Ländern. In Deutschland haben insgesamt 669 Personen teilgenommen. Weitere Ergebnisse der Working Life-Studie finden Sie hier: http://ots.de/eIGKDb

Zum Unternehmen Michael Page International (Deutschland) GmbH

Michael Page vermittelt Fach- und Führungskräfte in Festanstellungen und für Interim-Projekte an Unternehmen aller Größenordnungen, vom „Hidden Champion“ bis zum „Global Player“. Als Teil der PageGroup gehört Michael Page zu einer weltweit agierenden Personalberatungsgruppe mit 140 Büros in 36 Ländern und mehr als 7.000 Mitarbeitern weltweit. Die deutsche Zentrale des Unternehmens ist in Düsseldorf. Mehr Informationen: www.michaelpage.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/PageGroup“

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Dunkle Jahreszeit: Gut abgesichert bei Dienstreisen mit dem Auto

Symbolbild

Frankfurt (ots) – Zwischen Müdigkeit, Meetings und zerknitterten Hemden: Dienstreisen können schnell zu einer stressigen Angelegenheit werden, besonders wenn es draußen kalt und dunkel wird. Die Experten der DVAG klären über den Versicherungsschutz in dieser Situation auf.

Geschäftsessen, Vortrag oder Konferenz: Dienstreisen sind eigentlich eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Doch besonders in der dunklen Jahreszeit kann die Reise mit dem Auto anstrengend werden. Feuchtes Laub, der erste Frost, frühe Dämmerung und verstärkter Wildwechsel sorgen für ein erhöhtes Unfallrisiko: Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) klären Fragen rund um den Versicherungsschutz während einer Dienstreise.

Unfall – wann greift welcher Versicherungsschutz?

Grundsätzlich gilt: Arbeitnehmer sind bei Tätigkeiten, die sie im Auftrag ihres Arbeitgebers durchführen sowie auf den damit verbundenen direkten Wegen gesetzlich unfallversichert. Dieser Versicherungsschutz greift auch auf offiziell genehmigten Dienstreisen. Ob man mit der Bahn oder mit dem Auto fährt, spielt dabei keine Rolle. Die gesetzliche Versicherung greift hier übrigens auch bei Tätigkeiten, die unmittelbar mit der Geschäftsreise zusammenhängen, wie etwa das Tanken. Die Versicherungsprofis der DVAG geben jedoch zu bedenken: „Wer zum Beispiel auf dem Rückweg einen Schlenker zu Familie oder Freunden fährt, hat dabei keinen gesetzlichen Schutz, sondern benötigt eine private Unfallversicherung.“ Generell lohnt sich eine solche Police, denn diese Absicherung greift nicht nur rund um die Uhr, sondern auch weltweit.

Gesetzlicher Schutz? Fehlanzeige!

Langer Arbeitstag, endlich im Hotelzimmer angekommen, jetzt noch duschen und dann ab ins Bett? Rutscht man dabei aus und bricht sich das Bein, ist man nicht gesetzlich versichert. Denn: Passiert ein Unfall bei persönlichen oder eigenwirtschaftlichen Tätigkeiten, zählt dieser nicht als Arbeitsunfall. Darunter fallen beispielsweise auch Stürze im Hotelzimmer, ein Nickerchen zwischendurch oder gar der Toilettengang zwischen Meetings – kein gesetzlicher Unfallschutz. Und die Anzahl der Übernachtungen auf Geschäftsreisen deutscher Unternehmen lag 2017 bei über 70 Millionen. Das geht aus der Geschäftsreiseanalyse 2018 vom Verband Deutsches Reisemanagement hervor. „Eine private Unfallversicherung gehört ins Gepäck eines jeden Arbeitnehmers, denn sie schützt überall – egal ob im Meeting, beim Essen oder nach Feierabend im Hotelzimmer“, so die Vermögensberater.

5 typische Dienstreise-Situationen, die zur Arbeit zählen:

– Vorbereitung: bei Tätigkeiten wie etwa eine Fahrkarte lösen oder das Gepäck vor dem Flug aufgeben
– Kurzer Zwischenstopp: wer unterwegs eine Pause einlegen muss, um das Auto zu betanken
– Der kleine Hunger kommt: Auch der Weg zu einem nicht unverhältnismäßig weit entfernten Restaurant inklusive Rückweg
– Meetings: ob Besprechungen oder Kundenbesuche – alle Tätigkeiten, die mit der Dienstreise verbunden sind
– Überstunden: alle aufgrund der Dienstreise erforderlichen Überstunden – dabei ist es unerheblich, ob die gesetzliche Höchstarbeitszeit überschritten wird

Über die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe

Mit rund 5.000 Direktionen und Geschäftsstellen betreut die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe über 8 Mio. Kunden zu den Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Die DVAG ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und branchenübergreifende Allfinanzberatung für breite Bevölkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz „Vermögensaufbau für jeden!“. Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG/Masterfile/RF/DVAG“

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