close

Allgemein

aktuelle NewsAllgemeinArbeitsweltDigitalisierungITSicherheitTippsZukunft

TÜV SÜD: Das sind die Cyber-Security-Trends 2019

München (ots) – Die Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung durch das Internet of Things (IoT) eröffnen enorme Chancen – zugleich bergen sie aber unvorhersehbare Risiken und bieten gefährliche Angriffsflächen für neue Formen der Cyberkriminalität. Allein in Deutschland werden zwei von drei Unternehmen jährlich Opfer von Hackerangriffen. TÜV SÜD erklärt, worauf Unternehmen 2019 beim Thema Cyber Security besonders achten sollten.

„Cyberkriminelle entwickeln in rasender Geschwindigkeit immer neue Angriffsformen auf Unternehmen und kritische Infrastruktur. Deshalb ist es entscheidend, kontinuierlich in Cyber Security zu investieren, um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten“, sagt Andy Schweiger, Managing Director Cyber Security Services von TÜV SÜD. „Als neutraler Partner liefert TÜV SÜD dafür die technische Expertise und hilft, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.“ Diese neun Trends stehen 2019 laut den Cyber-Security-Experten von TÜV SÜD auf der Agenda:

1 – Datenschutz und DSGVO: Einmal ist keinmal

Die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit 25. Mai 2018 endgültig in Kraft ist, stellt viele Unternehmen immer noch vor große Herausforderungen. Nach ersten Bußgeldern im November 2018 steigt auch der Druck auf Unternehmen, stärker in IT-Sicherheit zu investieren. Dabei sollten sie nicht länger auf punktuelle, interviewbasierte Datenschutz-Audits setzen, denn nur Systembetrachtungen können ein ganzheitliches Monitoring sicherstellen. Nachhaltiger Datenschutz erfordert kontinuierliche Investitionen in IT-Sicherheit.

2 – Social Engineering: Schwachstelle Mensch

Unternehmen nutzen ausgefeilten technischen Methoden wie Threat Intelligence Services und Penetration-Tests, um IT-Schwachstellen zu erkennen. Die Schulung von Mitarbeitern zum Thema IT-Sicherheit hat leider oft nicht den gleichen Stellenwert. Dabei gehört das „Social Engineering“ längst zum Standardrepertoir von Cyberkriminellen. Zum Beispiel beim „CEO Fraud“: Dabei wird der CEO als vermeintlicher Absender einer oft täuschend echt wirkenden Phishing-E-Mail benutzt. Durch gezielte Aufklärung und Schulungen, wie sie TÜV SÜD anbietet, lässt sich diese Gefahr zumindest reduzieren. Angriffe durch Social Engineering stellen einen vergleichsweise geringen Aufwand dar und werden 2019 weiter zunehmen.

3 – The rise of „Shadow IT“: Den Stecker ziehen

Investitionen in neue IT-Landschaften oder Unternehmenszukäufe sind komplexe Projekte, die oft eine große Herausforderung darstellen. Dabei wird häufig vergessen, alte oder nicht mehr benötigte Geräte tatsächlich vom Netz zu nehmen. Diese Altlasten – oder auch „Shadow IT“ – stellen ein beliebtes Angriffsziel dar, denn veraltete Betriebssysteme und fehlende Sicherheitsupdates bieten ein bequemes Einfallstor ins Unternehmensnetzwerk. Risiken lassen sich minimieren, indem man die IT-Infrastruktur kontinuierlichen Sicherheitsüberprüfungen unterzieht und Altlasten aufräumt.

4 – Vernetzte Industrieanlagen: Sicherheit von Anfang an mitdenken

Um die Chancen des Industrial Internet of Things (IIoT) zu nutzen investieren Unternehmen in vernetzte Produktionsanlagen. Die Sicherheit sollte dabei von Anfang an mitgedacht werden, denn vernetzte Industrieanlagen nachträglich gegen Cyberangriffe abzusichern ist aufwändig und kostspielig. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wurden 2017 rund 70 Prozent aller Unternehmen in Deutschland Ziel eines Hackerangriffs. Schwachstellenscans und tiefergehende Security Assessments, wie TÜV SÜD sie anbietet, helfen, den Sicherheitsstatus der eigenen Industrieanlage einzuschätzen.

5 – Sprachbarrieren überwinden: Austausch zwischen Fach- und Führungskräften fördern

Immer mehr Unternehmen erklären Cyber Security zur Chefsache. Damit wird Cyber Security nicht nur für IT-Manager, sondern zunehmend auch für das C-Level-Management im operativen Geschäft zu einem zentralen Thema. Die Sprache, die Führungskräfte und IT-Experten sprechen und auch der Blickwinkel auf viele Themen, ist aber häufig sehr unterschiedlich. Hier hilft zielgruppengerechte Kommunikation. Verständigungsprobleme verzögern sonst notwendige Investitionen in die IT-Sicherheit.

6 – Kryptomining vs. Ransomware: Schürfen statt schädigen

Allein in Deutschland kam es laut Branchenverband Bitkom im Jahr 2016 und 2017 zu einem Wirtschaftsschaden von 43 Milliarden Euro durch Schadsoftware. 2019 ist mit einem stärkeren Trend zu Kryptomining zu rechnen. Dabei werden zwar keine Daten beschädigt oder gestohlen, die eigene IT-Infrastruktur wird aber ohne Wissen des Besitzers zum Schürfen von Kryptowährung genutzt. Durch „Security by Design“ werden Sicherheitsanforderungen an Soft- und Hardware schon während der Entwicklung berücksichtigt, um späteren Sicherheitslücken vorzubeugen.

7 – Auch Cyberkriminelle nutzen Künstliche Intelligenz

Cyberangriffe werden immer häufiger mit Machine Learning und Künstlicher Intelligenz umgesetzt. Zur Abwehr reicht das sogenannte „Pattern Matching“, also der Abgleich mit bekannten Mustern, nicht mehr aus. Unternehmen sollten deshalb auf das Erkennen von Anomalien setzen und selber Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) für die Cyber Security einsetzen. So werden ungewöhnliche Aktivitäten früh erkannt.

8 – Cloud Security: Sicher verschlüsselt

Laut einer Bitkom-Umfrage halten 57 Prozent der befragten Geschäftsführer und IT-Verantwortlichen ihre Unternehmensdaten in der Public Cloud für „sehr sicher“ oder „eher sicher“. Die sicherste und datenschutzkonformste Lösung ist eine verschlüsselte Cloud, wie TÜV SÜD sie mit seiner Tochtergesellschaft Uniscon anbietet. Die Übertragung und Speicherung von Daten erfolgen verschlüsselt und auch der Cloudanbieter hat darauf keinen Zugriff.

9 – Nationstate Attacks

Großangelegte, professionelle Cyberangriffe durch staatliche Akteure werden 2019 weiter zunehmen. Bei der Auswahl von Cyber Security-Software sollte deshalb auch die Herkunft der Anbieter berücksichtigt werden. TÜV SÜD begleitet Unternehmen als neutraler Partner und unterstützt herstellerunabhängig bei der Suche nach den optimalen Lösungen.

Weitere Informationen rund um das Thema Cyber Security gibt es unter https://www.tuev-sued.de/fokus-themen/it-security.

Schulungen der TÜV SÜD Akademie finden Sie unter: https://www.tuev-sued.de/akademie-de/seminare-management.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/TÜV SÜD AG“

Mehr lesen
AllgemeinIT

Smartphone-Studie: Senioren fühlen sich technisch überfordert

shutterstock_265218128

Frankfurt (ots) – Zu viele Funktionen und Programme, zu kompliziert – so lautet das Urteil von Senioren über Smartphones. Zwei Drittel der über 65-Jährigen nutzen nur eine sehr geringe Zahl von Apps. Vor allem Frauen wünschen sich weniger Programme und stattdessen eine einfachere Bedienbarkeit. Das zeigt die Emporia-Seniorenstudie 2018 „Smart im Alltag“, für die 1.000 Bundesbürger über 65 Jahre befragt wurden.

Je älter die Senioren, desto schwerer fällt ihnen die Bedienung ihres Smartphones. Doch selbst die Mehrheit der Best Ager zwischen 65 und 70 Jahren nutzt ihr Handy nur sehr eingeschränkt. Viele verwirrt das unübersichtliche Angebot. Sie haben zudem Angst, etwas falsch zu machen und versehentlich Programme zu löschen oder wichtige gespeicherte Informationen zu verlieren.

„Die klassischen Geräte sind für die Generation Smartphone gemacht, nicht aber für den Rest der Bevölkerung“, sagt Eveline Pupeter, Geschäftsführerin des Handyherstellers Emporia. „Es ist Pflicht der Industrie, hier umzudenken und mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der älteren Generation zu nehmen. Denn viele Dinge des täglichen Lebens können kaum noch ohne Handy erledigt werden. Senioren, die mobil und unabhängig sein wollen, sind auf internetfähige Telefone angewiesen.“

Wie schwierig der Umgang mit dem Smartphone für ältere Menschen ist, weiß jeder, der seinen Eltern oder Großeltern schon einmal bei Problemen mit dem Handy geholfen hat. Die eigene Familie ist für Senioren hier die erste Anlaufstelle: 47 Prozent der Studienteilnehmer wenden sich an ihre Kinder, weitere 12 Prozent an die Enkel oder Urenkel, wenn der Umgang mit dem Smartphone wieder einmal zu kompliziert ist.

Doch die meisten Senioren legen Wert darauf, ihre Probleme eigenständig lösen zu können. Hersteller von speziellen Geräten für Best Ager wie das österreichische Unternehmen Emporia gewinnen daher zunehmend Marktanteile. Sie bieten für unter 200 Euro zielgruppengerechte Geräte mit einfacher Menüstruktur, intuitiver Bedienbarkeit und großen, gut lesbaren Icons an. Und ermöglichen es älteren Menschen, die noch keine Erfahrung mit internetfähigen Handys haben, zu günstigen Preisen in die Smartphone-Welt reinzuschnuppern. So hat Emporia ergänzend eine „Mach-Dein-Smartphone-einfach-App“ entwickelt. Sie legt sich über herkömmliche Bedienoberflächen und kann für 11,90 Euro im PlayStore gekauft werden. Für einen solchen Einstieg in die Smartphone-Welt bieten sich die abgelegten Android-Handys der Kinder und Enkelkinder an. Die App ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklung in Zusammenarbeit mit Senioren und wurde auf der IFA 2018 vorgestellt.

Über emporia Telecom

emporia ist mit jährlich mehr als 600.000 verkauften Geräten einer der führenden Anbieter von Mobiltelefonen für die ältere Generation. Das Unternehmen entwickelt seine Produkte und intelligenten Services seit 1991 am Standort Österreich. Im Bereich Innovation und Entwicklung arbeitet emporia mit Partnern wie Universitäten und Designbüros aus Europa zusammen. Mit den Produkten soll mobile Telefonie Menschen jeder Altersgruppe zugänglich gemacht werden, um diesen ein aktives, sicheres und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. 2015 brachte emporia das erste einfache Smartphone für die Zielgruppe der Senioren auf den Markt. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erwirtschaftete das Linzer Unternehmen mit 100 Mitarbeitern einen Umsatz von 30 Millionen Euro. www.emporia.de

 

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_265218128

Mehr lesen
AllgemeinAlltagIT

EU eGovernment Benchmark 2018: Umgang mit personenbezogenen Daten entscheidend für Zukunft des eGovernment

EU eGovernment Benchmark 2018: Umgang mit personenbezogenen Daten entscheidend für Zukunft des eGovernment

Berlin (ots) –

– Zwei von drei Behördendienstleistungen sind mittlerweile online
verfügbar
– Nur 10 Prozent der überprüften Webseiten bestehen neuen
Cyber-Sicherheitstest
– Ausbau personalisierter Dienstleistungen benötigt Transparenz
und Sicherheit beim Einsatz personenbezogener Daten
– Führungsrolle für Deutschland erwartet

Report und Bildmaterial: https://goo.gl/1Xm4Zn

Europäische Regierungen optimieren ihre digitalen Angebote weiter: Bürger und Unternehmen profitieren von zusätzlichen Online-Dienstleistungen, die zunehmend abgestimmt über zentrale Portale und zentrale Anlaufstellen verschiedener Regierungsebenen verfügbar sind. Zudem zeigt sich, dass Wiederverwendbarkeit und Transparenz hinsichtlich personenbezogener Daten entscheidend sind, um allen Bürgern ein effektives wie effizientes eGovernment zu gewährleisten. Zu diesen Ergebnissen kommt das aktuelle eGovernment Benchmark 2018 von Capgemini, das im Auftrag der Europäischen Kommission in Kooperation mit den Partnern Sogeti, IDC und Politecnico di Milano erstellt wurde.

Das diesjährige eGovernment Benchmark beleuchtet in der 15. Ausgabe den Status der digitalen Transformation der Regierungen Europas und inwieweit öffentliche Institutionen die notwendigen Weichenstellungen vornehmen, um ihre gemeinsamen eGovernment-Ziele zu erfüllen. Die Studie bezieht dabei Ergebnisse zur Verfügbarkeit und Qualität digitaler Services aus den Vorjahren 2016 und 2017 ein. Zu den bewerteten öffentlichen Leistungen zählen unter anderem die Bereiche Umzug, Automobilbesitz und -nutzung, Unternehmensgründung sowie Jobsuche und -verlust. Demnach bietet Europas öffentlicher Sektor fortlaufend zusätzliche Leistungen online an: Die Verfügbarkeit stieg innerhalb der letzten vier Jahre um 13 Prozentpunkte auf einen Reifegrad von 85 Prozent. Untersucht wurden dazu mehr als 10.000 Webseiten der EU28+ Staaten. Für ein medienbruchfreies eGovernment ist es dennoch ratsam, personalisierte Leistungen weiter auszubauen, um eine höhere Akzeptanz bei Bürgern und Unternehmen zu erreichen.

Klarer Nutzerfokus kommt Anwendern zugute

Europas Leistungsfähigkeit im eGovernment entwickelt sich fortlaufend weiter. Die Nutzerzentrierung liegt europaweit bei 82 Prozent und erfasst, wie umfassend und zugleich benutzerfreundlich ein Dienst online bereitgestellt wird. Aufgrund einer verbesserten mobilen Nutzerfreundlichkeit sind drei von fünf Leistungen (62 Prozent) nun auch über das Smartphone zugänglich und können jederzeit an jedem Ort genutzt werden. Zudem können Bürger und Unternehmen zunehmend Dokumente digital senden wie erhalten und Papier einsparen – der Indikator „eDokumente“ liegt bei 63 Prozent. Der Reifegrad von 88 Prozent beim Anwender-Support belegt, dass die öffentliche Verwaltung hier große Bemühungen unternimmt. Über Online-Chats und weitere Kanäle erhalten Anwender Unterstützung, um relevante Informationen leichter zu finden oder Online-Formulare korrekt auszufüllen.

Niels van der Linden, Principal Consultant and Leiter des Projekts eGovernment Benchmark bei Capgemini Invent fasst zusammen: „Die diesjährigen Ergebnisse verdeutlichen, dass die Regierungen Europas ihre öffentlichen Leistungen zunehmend an den Bedürfnissen von Bürgern und Unternehmen ausrichten. Damit wird der heterogenen Zielgruppe aus nationalen und europäischen Nutzern und ihren digitalen Verhaltensweisen Rechnung getragen. Indem Angebote fortlaufend anhand der Nutzerpräferenzen verbessert werden, schaffen Behörden umfassendere und zugänglichere Dienste.“

Transparenz und Sicherheit für personalisierte öffentliche Leistungen entscheidend

Die zunehmende Personalisierung digitaler behördlicher Dienstleistungen trägt dazu bei, den individuellen Bedürfnissen der Nutzer zu entsprechen und diese einem breiteren Empfängerkreis von Bürgern und Unternehmen zugänglich zu machen. Personenbezogene Daten nehmen eine Schlüsselrolle beim Angebot personalisierter Leistungen ein, etwa beim Once-Only-Prinzip. Dieses sieht vor, dass Bürger und Unternehmen die Möglichkeit haben, bestimmte Informationen für verschiedene Leistungen nur einmal mitzuteilen. Wann immer personenbezogene Informationen für Anträge oder zur Leistungserbringung herangezogen werden, benötigt der Anwender eine gewisse Kontrolle über die zu verarbeitenden Daten: In der Tallinn-Erklärung von 2017 haben die verantwortlichen Minister der EU- und EFTA-Staaten Prinzipien wie Offenheit und Transparenz bekräftigt und betont, dass Anwender selbst ihre von staatlichen Behörden genutzten personenbezogenen Daten digital verwalten können sollen. Allerdings wurde diese Ambition bislang nur rudimentär umgesetzt; der aktuelle Indikator „Transparenz bei personenbezogenen Daten“ liegt bei 54 Prozent.

Gleichzeitig birgt die Zunahme von online angebotenen Leistungen zusätzliche Sicherheitsrisiken. Bei der neu eingeführten Bewertung zur Cyber-Sicherheit von 3.500 öffentlichen Webseiten wurden grundlegende Sicherheitsaspekte, etwa die Verwendung des Transferprotokolls HTTPS und des Internetstandards IPv6, überprüft. Das Resultat belegt den Handlungsbedarf eindeutig: Öffentliche Verwaltungen in ganz Europa müssen ein angemessenes und lückenloses Sicherheitsniveau garantieren können, allerdings bestanden weniger als 10 Prozent dieser Webseiten den durchgeführten Test.

Führungsrolle von Deutschland in den kommenden Jahren erwartet

Marc Reinhardt, Leiter Public Sector bei Capgemini Deutschland, sieht Deutschland auf einem guten Weg, da wesentliche Weichenstellungen erfolgt sind: „Aktuell liegt Deutschland verglichen mit den gesamteuropäischen Ergebnissen weitgehend im Mittelfeld. Allerdings verzeichnen wir eine enorme Dynamik in Bund, Ländern und Kommunen, ausgelöst durch das Online-Zugangsgesetz. Die Umsetzung des Portalverbunds und des Digitalisierungsprogramms des IT Planungsrates lassen erwarten, dass sich die beginnende Aufholjagd gegenüber führenden Staaten in den Ergebnissen der kommenden Jahre widerspiegeln wird. Ein wichtiges Indiz dafür ist die Qualität der deutschen Regierungsvorhaben, die mit 84 Prozent um 10 Prozent besser als der Durchschnitt bewertet wurde.“ Dabei weist Reinhardt auf den Umgang mit personenbezogenen Daten als kritischen Faktor hin: „Sicherheitsaspekte sind für das Vertrauen essentiell und der Bürger sollte die Hoheit über seine personenbezogenen Daten haben, wie dies auch schon von der DSGVO gefordert wird. Nur so kann die nächste Ära personalisierter und datenbasierter Leistungen mit entsprechender Akzeptanz in der Bevölkerung vorangetrieben werden.

Weitere Informationen, Grafiken sowie die Studie zum Download erhalten Sie hier: https://goo.gl/1Xm4Zn

Über Capgemini

Capgemini ist einer der weltweit führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services und Digitaler Transformation. Als ein Wegbereiter für Innovation unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei deren komplexen Herausforderungen rund um Cloud, Digital und Plattformen. Auf dem Fundament von 50 Jahren Erfahrung und umfangreichem branchenspezifischen Know-how hilft Capgemini seinen Kunden, ihre Geschäftsziele zu erreichen. Hierfür steht ein komplettes Leistungsspektrum von der Strategieentwicklung bis zum Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Capgemini ist überzeugt davon, dass der geschäftliche Wert von Technologie durch Menschen entsteht. Die Gruppe ist ein multikulturelles Unternehmen mit 200.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern, das 2017 einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.

Mehr unter www.capgemini.com/de. People matter, results count.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Capgemini“

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinArbeitsweltKarriereSocial Media

Experte warnt vor Klatsch in sozialen Netzwerken

shutterstock_226760296

Baierbrunn (ots) – In den sozialen Medien zeigt sich besonders deutlich, wie sehr Menschen nach Geltung und dem Wohlwollen anderer streben – täglich wird um Likes und Follower gefeilscht. Doch wer sich bereitwillig auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. präsentiert, macht sich gleichzeitig besonders angreifbar, wie der niederländische Sozialpsychologe Professor Paul van Lange von der Freien Universität Amsterdam im Patientenmagazin „HausArzt“ warnt. „Rufschädigung ist ein ernsthaftes Risiko, vor allem, weil sich Klatsch über Netzwerke unglaublich schnell verbreitet und riesige Welle schlagen kann“, so der Experte. „Ist man das Opfer von Getratsche, weiß man ja nicht, wie viele Empfänger es gibt und welche Konsequenzen man möglicherweise tragen muss.“ Dies könne soziale Ängste auslösen und im schlimmsten Fall verheerende Folgen haben.

Besonders unangenehm: Je abwegiger und anstößiger das Thema, desto eher bleibt die Information im Gedächtnis haften. Durch die virtuelle Variante des „Stille Post“-Spiels verloren schon viele Betroffene Freunde, ihren Job oder ihr Selbstwertgefühl. In Einzelfällen scheint extremes Cyber-Mobbing sogar für Todesfälle durch Suizid mitverantwortlich zu sein. Jeder sollte daher gut abwägen, welche Informationen er über andere verbreiten will. „In Untersuchungen stellten wir fest, dass Menschen Gerüchten eher glauben als Fakten“, berichtet Professor Manfred Milinski vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Klatsch und Tratsch sollte man also mit Vorsicht genießen und gerade online zurückhaltend mit dem Teilen sein.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Patientenmagazin „HausArzt“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 4/2018 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_226760296

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinAlltagArbeitsweltWork-Life-Balance

Working Life – Studie zur Vermischung von Privat- und Berufsleben 2018 Amerikanische Verhältnisse: Geht der Trend zum 24 Stunden Angestellten?

Düsseldorf (ots) – Die derzeitige Arbeitswelt bietet vielfältige Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung des eigenen Arbeitstags – mobilen Endgeräten sei Dank. Im Umkehrschluss lässt dies jedoch Berufsalltag und Freizeit immer weiter verschwimmen. Doch in welchem Ausmaß und auf welchen Ebenen gehen Arbeit und Privates bereits ineinander über? Die Working Life-Studie von Michael Page zur Vermischung von Privat- und Berufsleben liefert eine Bestandsaufnahme. Das Fazit: Arbeitnehmern fällt es zunehmend schwer, Grenzen zwischen den beiden Bereichen zu ziehen – zeitlich, persönlich sowie räumlich. An der europaweiten Umfrage nahmen in Deutschland 669 Personen teil.

Ein kurzer Blick in die E-Mails nach Feierabend, ein Anruf vom Chef am Wochenende – für viele Arbeitnehmer wird das immer selbstverständlicher. 65 Prozent der Befragten checken ihre E-Mails auch außerhalb ihrer Arbeitszeit, 52 Prozent sogar am Wochenende. Auch geschäftliche Anrufe werden von knapp der Hälfte der Befragten (49 Prozent) auch nach Feierabend noch angenommen.

Die Gründe dafür sind unabhängig von der Position dieselben: 58 Prozent geben an, dass eine ständige Erreichbarkeit im Rahmen ihrer Verantwortung liegt. 27 Prozent fühlen sich verpflichtet für Chef und Kollegen auch in der Freizeit erreichbar zu sein. Ansonsten – so die Befürchtung – könnte ihr Ansehen in den Augen des Arbeitgebers leiden. Ob dies tatsächlich so ist, bleibt dahingestellt. Weitere 20 Prozent haben eher intrinsische Gründe: Sie beschäftigen sich mit manchen Themen einfach lieber außerhalb der regulären Arbeitszeit.

Mobile Endgeräte fördern die ständige Erreichbarkeit

Wer hin und wieder zu Stoßzeiten mit dem Zug unterwegs ist, der kennt das konzentrierte Tippen seiner Mitreisenden, die ihre Fahrzeit als Arbeitszeit nutzen. Viele Arbeitgeber fördern das gerne. So geben immerhin 78 Prozent der Studienteilnehmer an, einen Laptop von ihrem Arbeitgeber erhalten zu haben. 70 Prozent besitzen auch ein Diensthandy. Dieses ist meist griffbereit und wird von 48 Prozent sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext genutzt. Umgekehrt nutzen 35 Prozent ihr privates Handy auch häufig für Arbeitsangelegenheiten.

Was dabei häufiger vergessen wird: „Trotz Firmenhandy müssen Arbeitnehmer in der Regel nicht rund um die Uhr erreichbar sein“, betont Nils Richter, Senior Executive Director bei Michael Page. „Arbeitnehmer sollten sich und ihrem Chef klare Grenzen setzen und sich nach Feierabend regelmäßig bewusste Auszeiten nehmen – ohne schlechtes Gewissen. Bereits nach kurzen Pausen starten wir kreativer und konzentrierter wieder in die Arbeit, da der Stresspegel sinkt.“

Die Michael Page-Studie „Working Life“ beweist: Mobiles Arbeiten verlockt zu ständiger Erreichbarkeit. So geben 43 Prozent der Befragten an, die technischen Möglichkeiten mehrmals die Woche zu nutzen, um auch außerhalb der Arbeitszeiten von zuhause zu arbeiten. Doch auch wenn 57 Prozent darin übereinstimmen, dass mobile Geräte negative Auswirkungen auf die Work-Life-Balance haben, möchten die meisten die Vorteile der örtlichen Flexibilität nicht missen. Für 64 Prozent überwiegen die Vorteile – sie sind davon überzeugt, dass sich mobiles Arbeiten positiv auf ihr Leben auswirkt.

Berufliches wird ins Privatleben und Privates ins Berufsleben getragen

Gleichzeitig werden auch private Angelegenheiten, wie Nachrichten an Freunde und Familie (71 Prozent) sowie persönliche Telefonate zur Koordination von privaten Terminen (77 Prozent) Teil des Arbeitsalltags. Auch wenn Home Office von den Befragten geschätzt und genutzt wird, verbringen sie den Großteil ihrer Arbeitszeit im Büro mit ihren Kollegen und Vorgesetzten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich 80 Prozent der Befragten mit Kolleginnen und Kollegen auch über private Themen austauschen.

Somit zeigen sich auch auf persönlicher Ebene starke Überschneidungen zwischen Privat- und Berufsleben: 41 Prozent der Teilnehmer der Michael Page-Umfrage treffen sich nach der Arbeit mit ihren Kollegen zum Sport oder gehen mit ihnen aus. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) zählt mindestens einen seiner Kollegen zu seinem Freundeskreis.

Arbeitgeber können diese Entwicklung nur begrüßen“, sagt Nils Richter. „Denn Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit erhöhen den Teamzusammenhalt. Mitarbeiter, die sich auch privat gut verstehen, sorgen für ein besseres Arbeitsklima und damit am Ende des Tages für mehr Produktivität und Innovation.“ Die Distanz zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten hingegen bleibt in den meisten Fällen bestehen: 86 Prozent der Befragten betrachten ihre Chefs nicht als Freunde.

Über die Umfrage

Die Working Life-Studie zur Vermischung von Privat- und Berufsleben der Personalberatung Michael Page beruht auf den Antworten von 5.197 Kandidaten aus 13 europäischen Ländern. In Deutschland haben insgesamt 669 Personen teilgenommen. Weitere Ergebnisse der Working Life-Studie finden Sie hier: http://ots.de/eIGKDb

Zum Unternehmen Michael Page International (Deutschland) GmbH

Michael Page vermittelt Fach- und Führungskräfte in Festanstellungen und für Interim-Projekte an Unternehmen aller Größenordnungen, vom „Hidden Champion“ bis zum „Global Player“. Als Teil der PageGroup gehört Michael Page zu einer weltweit agierenden Personalberatungsgruppe mit 140 Büros in 36 Ländern und mehr als 7.000 Mitarbeitern weltweit. Die deutsche Zentrale des Unternehmens ist in Düsseldorf. Mehr Informationen: www.michaelpage.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/PageGroup“

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinAlltagArbeitsrechtArbeitsweltSicherheitTipps

Dunkle Jahreszeit: Gut abgesichert bei Dienstreisen mit dem Auto

Symbolbild

Frankfurt (ots) – Zwischen Müdigkeit, Meetings und zerknitterten Hemden: Dienstreisen können schnell zu einer stressigen Angelegenheit werden, besonders wenn es draußen kalt und dunkel wird. Die Experten der DVAG klären über den Versicherungsschutz in dieser Situation auf.

Geschäftsessen, Vortrag oder Konferenz: Dienstreisen sind eigentlich eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Doch besonders in der dunklen Jahreszeit kann die Reise mit dem Auto anstrengend werden. Feuchtes Laub, der erste Frost, frühe Dämmerung und verstärkter Wildwechsel sorgen für ein erhöhtes Unfallrisiko: Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) klären Fragen rund um den Versicherungsschutz während einer Dienstreise.

Unfall – wann greift welcher Versicherungsschutz?

Grundsätzlich gilt: Arbeitnehmer sind bei Tätigkeiten, die sie im Auftrag ihres Arbeitgebers durchführen sowie auf den damit verbundenen direkten Wegen gesetzlich unfallversichert. Dieser Versicherungsschutz greift auch auf offiziell genehmigten Dienstreisen. Ob man mit der Bahn oder mit dem Auto fährt, spielt dabei keine Rolle. Die gesetzliche Versicherung greift hier übrigens auch bei Tätigkeiten, die unmittelbar mit der Geschäftsreise zusammenhängen, wie etwa das Tanken. Die Versicherungsprofis der DVAG geben jedoch zu bedenken: „Wer zum Beispiel auf dem Rückweg einen Schlenker zu Familie oder Freunden fährt, hat dabei keinen gesetzlichen Schutz, sondern benötigt eine private Unfallversicherung.“ Generell lohnt sich eine solche Police, denn diese Absicherung greift nicht nur rund um die Uhr, sondern auch weltweit.

Gesetzlicher Schutz? Fehlanzeige!

Langer Arbeitstag, endlich im Hotelzimmer angekommen, jetzt noch duschen und dann ab ins Bett? Rutscht man dabei aus und bricht sich das Bein, ist man nicht gesetzlich versichert. Denn: Passiert ein Unfall bei persönlichen oder eigenwirtschaftlichen Tätigkeiten, zählt dieser nicht als Arbeitsunfall. Darunter fallen beispielsweise auch Stürze im Hotelzimmer, ein Nickerchen zwischendurch oder gar der Toilettengang zwischen Meetings – kein gesetzlicher Unfallschutz. Und die Anzahl der Übernachtungen auf Geschäftsreisen deutscher Unternehmen lag 2017 bei über 70 Millionen. Das geht aus der Geschäftsreiseanalyse 2018 vom Verband Deutsches Reisemanagement hervor. „Eine private Unfallversicherung gehört ins Gepäck eines jeden Arbeitnehmers, denn sie schützt überall – egal ob im Meeting, beim Essen oder nach Feierabend im Hotelzimmer“, so die Vermögensberater.

5 typische Dienstreise-Situationen, die zur Arbeit zählen:

– Vorbereitung: bei Tätigkeiten wie etwa eine Fahrkarte lösen oder das Gepäck vor dem Flug aufgeben
– Kurzer Zwischenstopp: wer unterwegs eine Pause einlegen muss, um das Auto zu betanken
– Der kleine Hunger kommt: Auch der Weg zu einem nicht unverhältnismäßig weit entfernten Restaurant inklusive Rückweg
– Meetings: ob Besprechungen oder Kundenbesuche – alle Tätigkeiten, die mit der Dienstreise verbunden sind
– Überstunden: alle aufgrund der Dienstreise erforderlichen Überstunden – dabei ist es unerheblich, ob die gesetzliche Höchstarbeitszeit überschritten wird

Über die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe

Mit rund 5.000 Direktionen und Geschäftsstellen betreut die Deutsche Vermögensberatung Unternehmensgruppe über 8 Mio. Kunden zu den Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Die DVAG ist Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung. Sie bietet umfassende und branchenübergreifende Allfinanzberatung für breite Bevölkerungskreise, getreu dem Unternehmensleitsatz „Vermögensaufbau für jeden!“. Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag.de

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG/Masterfile/RF/DVAG“

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinAlltagITSicherheitTipps

Your Smartphone is Watching You – Gefährliche Sicherheitslücken in Tracker-Apps

6232_Tracker-AppsmitSicherheitsproblem

Fraunhofer SIT – Viele Tracker-Apps, mit denen beispielsweise Eltern ihre Kinder orten können, haben gravierende Sicherheitslücken. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie haben beliebte Tracker-Apps aus dem Google Play Store untersucht – das Ergebnis: Keine einzige davon war sicher programmiert, alle hatten teils gravierende Schwachstellen. Angreifer können diese ausnutzen, um Bewegungsprofile zu erstellen, Chats und SMS-Nachrichten zu lesen und Bilder anzusehen. Besonders brisant: Angreifer müssen nicht jedes Smartphone einzeln überwachen, sondern können zeitgleich Millionen von Nutzern angreifen, die diese Apps auf ihrem Smartphone installiert haben. Zum ersten Mal vorgestellt haben die Wissenschaftler ihre Ergebnisse am 11. August auf der DEF CON Hacking Conference in Las Vegas.

Mit sogenannten Monitoring- oder Tracker-Apps können Smartphone-Nutzer überwacht werden. Beispielsweise nutzen Eltern eine solche App, um jederzeit zu wissen, wo sich ihre Kinder befinden oder welche Nachrichten und Bilder sie verschicken. Die Nutzung dieser Apps ist legal, sofern der oder die Ausspionierte damit einverstanden ist. Wissenschaftler des Fraunhofer SIT haben 19 legale Apps, die im Google Play Store angeboten werden, untersucht. Die Apps wurden laut Google mehrere Millionen Mal installiert. Die Wissenschaftler haben geprüft, wie die hochsensiblen Nutzerdaten, die diese Apps erheben, geschützt sind. Das Ergebnis: Alle Apps haben gravierende Schwachstellen, keine einzige Anwendung war sicher programmiert. Insgesamt haben die Forscher 37 Sicherheitslücken gefunden.

Die hochsensiblen Daten werden meist im Klartext auf einem Server abgespeichert, ohne durch korrekte Verschlüsselung abgesichert zu sein. „Wir mussten lediglich eine bestimmte Webseite aufrufen und einen Nutzernamen in die URL eingeben oder raten, um das Bewegungsprofil einer Person aufzurufen“, erklärt Fraunhofer-Projektleiter Siegfried Rasthofer, der gemeinsam mit der Fraunhofer Hacking-Gruppe TeamSIK die Apps untersucht hat. Die Forscher fanden auf den Servern nicht nur Daten einzelner Personen, sondern konnten von allen Nutzern dieser Apps komplette Bewegungsprofile auslesen, die ungesichert auf einem Server gespeichert waren. „Damit ist eine Echtzeitverfolgung von Tausenden Menschen möglich“, sagt Rasthofer. Über die unsicher programmierten Apps können Angreifer nicht nur Metadaten wie Aufenthaltsorte abrufen, sondern auch Inhalte wie SMS-Nachrichten und Bilder der überwachten App-Nutzer lesen und ansehen. „Damit ist eine komplette Überwachung möglich“, erklärt Stephan Huber, Mitglied von TeamSIK und Forscher am Fraunhofer SIT.

Darüber hinaus ist es den Wissenschaftlern gelungen, die Anmeldeinformationen der App-Nutzer auszulesen. Auch diese waren bei den meisten Apps unverschlüsselt gespeichert oder nur mit völlig ungenügender Verschlüsselung gesichert – das Team um Siegfried Rasthofer und Stephan Huber hatte beispielhaft bei einer App 1.700.000 Login-Daten gefunden. Die Fraunhofer-Wissenschaftler haben die App-Anbieter sowie den Google Play Store über ihre Entdeckungen informiert. 12 der 19 untersuchten Apps sind inzwischen aus dem Play Store entfernt worden. Andere Anbieter hingegen haben gar nicht reagiert.

Mehr Informationen über das Forscherteam und ihre Ergebnisse gibt es im Internet unter: team-sik.org/trent_portfolio/in-security-of-tracking-apps/

Quelle: pre-view-online.com

Bildquelle: Fraunhofer SIT 

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinAlltagArbeitsmarktArbeitsweltBerufeBerufseinstiegITKarriereSicherheitSocial MediaTippsVeranstaltungenZukunft

SECUR‘IT CUP 2018 von Kaspersky Lab
10.000 US-Dollar gewinnen und die digitale Sicherheit von Morgen aktiv mitgestalten

Kaspersky SecurIT

Der Auftrag könnte spannender kaum lauten: „Die IT-Industrie sieht sich heute mit Sicherheitsproblemen konfrontiert, die vor wenigen Jahren noch als Science Fiction abgetan worden wären. Lösen Sie diese so intelligent und kreativ wie möglich!“

Doch obwohl der Bereich Cybersicherheit ein unglaublich zukunftsorientiertes, anspruchsvolles und immer wichtiger werdendes Berufs- und Tätigkeitsfeld mit großartigen Karrierechancen darstellt, fehlt es innerhalb der Branche an talentiertem Nachwuchs.

Deshalb sucht Kaspersky Lab im Rahmen des neu konzipierten, globalen Studentenwettbewerbs SECUR‘IT CUP 18 engagierte und hochmotivierte Studierende aller Fachrichtungen zwischen 18 und 28 Jahren, die in einer sich technologisch rasant entwickelnden Welt aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitwirken wollen.

Registrieren Sie sich deshalb bis spätestens 30. September mit Ihrer Idee oder Ihrem Projekt hier

Insbesondere in den Industrienationen nutzen Menschen heute eine Vielzahl internetbasierter Gadgets und Tools, um ihr Leben bequemer, interessanter oder unterhaltsamer zu gestalten. Doch mit zunehmender Digitalisierung und stetig wachsenden Datenmengen nimmt auch die Zahl von Sicherheitsverletzungen exponentiell zu. Die Nachfrage nach Cybersicherheitsexperten wird folglich zukünftig weiter steigen.

Im Rahmen des SECUR‘IT CUP 18 möchte Kaspersky Lab deshalb baldigen Berufseinsteigern in praxisnahen Wettbewerbsszenarien demonstrieren, wie vielschichtig und wichtig dieser technologische Bereich für die Zukunft unserer immer stärker vernetzten Welt ist – und welches Karrierepotenzial sie in einer stetig wachsenden Branche erwartet.

Teilnehmer können für ihr Projekt zwischen drei Technologiebereichen wählen:

Connected Health

Internet der Dinge

Personal Security

Alle Teilnehmer, die mit ihren Ideen überzeugen konnten, erhalten im nächsten Schritt die Möglichkeit, im Rahmen von Hackathons neue Ideen zu entwickeln und ihre eigenen Vorstellungen und Visionen umfassend umzusetzen. Die Veranstaltungen erfordern keine speziellen technischen Fachkenntnisse und sind für Studierende aller Fakultäten offen. Alle Teilnehmer können, entweder bereits im Vorfeld oder erst während des Hackathons, ein eigenes Team bilden. Die besten Mannschaften erhalten wertvolle Preise und haben weiterhin alle Chancen, in das große Finale einzuziehen.

Mehr lesen
aktuelle NewsAllgemeinArbeitsmarktArbeitsweltBerufeITKarriereTippsZukunft

Massiver Bedarf an Technologiespezialisten und Weiterbildung bis 2023

shutterstock_770245405 (M)
Symbolbild

Berlin (ots) – Aktuelle Studie von Stifterverband und McKinsey: Bis 2023 werden 700.000 Technologie-Spezialisten zusätzlich benötigt. Mehr als 2,4 Millionen Erwerbstätige müssen weitergebildet oder umgeschult werden.

Durch Digitalisierung und Automatisierung ergeben sich für die Arbeitswelt in fünf Jahren zwei große Herausforderungen: Bis zum Jahr 2023 werden bis zu 700.000 Technologiespezialisten benötigt. Mehr als 2,4 Millionen Erwerbstätige werden sich weiterbilden müssen, um ihre Kompetenzen in digitalem Lernen, vernetzter Teamarbeit oder unternehmerischem Agieren auszubauen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer neuen Studie von Stifterverband und McKinsey & Company mit dem Titel Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen. Für die Studie wurden mehr als 600 Großkonzerne, mittlere und kleine Unternehmen sowie Startups befragt.

Nach Einschätzung der befragten Unternehmen werden die 700.000 zusätzlichen Technologiespezialisten in allen Branchen und Industriezweigen gebraucht. Besonders groß ist der Bedarf an Experten zum Thema komplexe Datenanalyse (455.000). Außerdem benötigen die Unternehmen absehbar bis zu 80.000 nutzerorientierte Designer, jeweils rund 66.000 Web-Entwickler und Experten für Konzeption und Administration von vernetzter IT-Systeme sowie 27.000 SmartHardware– und Robotik-Entwickler.

Größter Weiterbildungsbedarf besteht beim digitalen Lernen

Neben der Nachfrage nach neuen Mitarbeitern steigt aber auch die Notwendigkeit von Weiterbildung: Auch digitale und nicht-digitale Schlüsselqualifikationen für Mitarbeiter aller Branchen werden immer wichtiger. Die Fähigkeit zur Kollaboration wird künftig von fast allen Mitarbeitern gefordert. Der größte Weiterbildungsbedarf besteht der Umfrage zufolge aber beim digitalen Lernen, der Fähigkeit der Mitarbeiter, sich selbst immer wieder Wissen anzueignen und fortzubilden insbesondere auch bei und durch die eigene Nutzung digitaler Medien.

„Die Studie zeigt, dass Deutschland Digitalexperten in großem Ausmaß fehlen und so das Innovationspotenzial unseres Landes bedroht ist. Aber auch die nicht-technische Belegschaft benötigt in großem Umfang neue digitale Schlüsselqualifikationen“, resümiert Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „Der kompetente Umgang mit digitalen Technologien wird die zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

McKinsey-Seniorpartner Jürgen Schröder rät, die sich immer wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes kontinuierlich zu analysieren: „Nur so können Unternehmen und private Weiterbildungsanbieter gezielt neue Angebote entwickeln oder bestehende Inhalte und Formate anpassen. Langfristig sollte das Thema Weiterbildung viel stärker im gesamten Bildungssystem verankert sein. Hochschulen und Berufsbildung sollten ihre entsprechenden Angebote viel stärker an den künftig benötigten Fähigkeiten orientieren.“

Die Analyse von Stifterverband und McKinsey Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen ist das erste von vier Diskussionspapieren, die im Rahmen der Future-Skills-Initiative des Stifterverbandes erstellt wurden. In den weiteren Papieren zu den Veränderungen am Arbeitsmarkt durch Digitalisierung werden konkrete Herausforderungen und Handlungsoptionen für Personalabteilungen, Bildungseinrichtungen und die Politik im Mittelpunkt stehen.

Die Studie Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen zum Download finden Sie unter <https://www.future-skills.net>

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_770245405.jpg

Mehr lesen
AllgemeinAlltagITZukunft

Studie: Neun Millionen Deutsche fragen Alexa und Siri, 9 von 10 Erwachsene in Deutschland nutzen digitale Endgeräte – Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz als Treiber

shutterstock_758004355

Nürnberg (ots) – Die Digitalisierung hat im Zuhause der Bundesbürger längst Einzug gehalten. Insgesamt 93 Prozent der Deutschen nutzen mindestens ein digitales Endgerät. Digitale Sprachassistenten wie Alexa, Siri oder Google Home werden mittlerweile von 13 Prozent der Deutschen genutzt – das entspricht knapp neun Millionen Nutzern unter den erwachsenen Deutschen. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Liquidität 50Plus“ im Auftrag der TeamBank, für die 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren befragt wurden.

Am meisten verbreitet ist das Smartphone – 83 Prozent der Befragten nutzen mittlerweile ein internetfähiges Handy, 76 Prozent sogar täglich. Sehr verbreitet sind auch Laptops: 69 Prozent nutzen die portablen Computer – damit liegen sie vor stationären Desktop-PCs, die von 63 Prozent genutzt werden. 40 Prozent der Befragten sitzen sogar täglich am Laptop, 36 Prozent am Desktop-PC. Rund die Hälfte der Befragten nutzt Tablets, 28 Prozent täglich.

Digitale Sprachassistenten wie Alexa oder Siri werden immerhin schon von 13 Prozent der Deutschen genutzt. Knapp jeder Zehnte trägt ein Miniatur-Computersystem wie beispielsweise Fitness Tracker oder Smartwatches am Körper – die sogenannten Wearables. Die enorme Verbreitung internetfähiger Endgeräte zeigt, dass der digitale Wandel jetzt bei fast allen Deutschen angekommen ist. Durch die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz ist ein Ende dieses Booms nicht absehbar.

Im Bankgeschäft wird die persönliche Beratung bevorzugt

Wenn es um ihre Finanzen geht, vertrauen die meisten Bundesbürger nach wie vor ihrem Bankberater. Insbesondere in Kreditangelegenheiten nehmen mehr als 80 Prozent der Befragten eine persönliche Beratung gerne in Anspruch. Die Beratung über den Bildschirm per Videotelefonie ist für knapp ein Fünftel eine Alternative zum Gespräch von Angesicht zu Angesicht. 13 Prozent würden gern mit einem Berater chatten, ebenso viele schätzen den Austausch per Mail. „Unsere Kunden bevorzugen in der Regel die persönliche Beratung, was auch durch die Ergebnisse unserer Studie bestätigt wurde“, sagt Alexander Boldyreff, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG, die vor allem für ihre Produktfamilie easyCredit bekannt ist. Wir beobachten aber, dass digitale Kontaktpunkte immer beliebter werden. Über Videotelefonie, Chats oder per E-Mail können Kunden unabhängig von den Filialöffnungszeiten von zu Hause aus oder unterwegs Beratung in Anspruch nehmen.“ Vor allem die Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren sind überdurchschnittlich offen für diese digital vermittelte Beratung: Knapp ein Drittel würde sie gern nutzen.

Was Siri und Alexa als digitale Alleskönner im Wohnzimmer schon leisten, steckt beim Thema Finanzen noch in den Kinderschuhen. Online-Chats mit einem Computerprogramm, das Fragen versteht und automatisiert einen Finanzierungsvorschlag auswirft, würden vier Prozent der Befragten gerne nutzen. Große Vorteile der Digital-Beratung sind die ständige Erreichbarkeit und die Zeitersparnis – das sagt der Studie zufolge eine große Mehrheit derjenigen, die sie heute schon nutzen. Noch überwiegt allerdings die Skepsis: 71 Prozent derjenigen, die digitalen Beratern lieber aus dem Weg gehen, trauen den Computerprogrammen schlicht keine individuelle Beratung zu. „Es ist wichtig, dass sich die Kunden mit der neuen Technik nicht alleine gelassen fühlen“, sagt Boldyreff. „Deshalb achten wir darauf, dass wir erstklassige Beratung über alle Kanäle hinweg anbieten.“

Eine Infografik zur Studie steht unter https://www.teambank.de/medien/presse/ zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:

Die Studie „Liquidität 50Plus“ untersucht Liquidität und Konsumverhalten der Generation 50Plus im Vergleich zur deutschen Gesamtbevölkerung. Im Frühjahr 2018 befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TeamBank AG 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die Interviews der repräsentativen Bevölkerungsbefragung wurden mit der Methode des Computer Assisted Telephone Interview (CATI) durchgeführt. Zusammen mit der Befragung wurde das easyCredit-Liquiditätsbarometer ermittelt, welches die Stimmung zur finanziellen Situation der Bundesbürger erfasst.

Kurzprofil:

Die TeamBank AG ist mit der Produktfamilie easyCredit der Experte für Liquiditätsmanagement in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Durch die Bereitstellung und Vernetzung innovativer Produkte und Services erhalten die Kunden einfach, überall und zu jeder Zeit Zugang zu Liquidität. Wichtige Elemente des digitalen Ökosystems sind zum Beispiel der Ratenkredit easyCredit und das medienbruchfreie Bezahlverfahren ratenkauf by easyCredit.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: shutterstock_758004355

 

Mehr lesen